Betrug in Ghana mit Gold

Sie lesen hier einen Tatsachenbericht unserer Kundin Susanne. Diese hat Ihre persönlichenErfahrungen mit einem Liebesbetrüger aus Ghana hier niedergeschrieben. Lesen Sie, wie der Betrug in Ghana mit dem angeblichen Goldfund aufgebaut wurde, um an das Geld des Opfers zu gelangen.

Dieter B. und der Goldfund in Ghana.

Dieter B. hat sich bei mir sehr nett am Tag meiner Abreise in die Ferien erstmalig bei meinem Parship-Account gemeldet. Ich habe ihm die Nachricht hinterlassen, dass ich im Ausland bin und nach meiner Rückkehr auf seine Nachricht bei Parship zurückkommen würde. Daraufhin hat er mir seine E-Mail-Adresse mitgeteilt und ich hatte kein Problem, nach meiner Rückkehr mit ihm Kontakt aufzunehmen. Da meine Mitgliedschaft bei Parship während der Ferien ausgelaufen ist, konnte ich nach meiner Rückkehr auch nicht kontrollieren, ob Dieter B. noch registriert war oder nicht. Ich habe zu der E-Mail-Adresse mit einer Pseudo E-Mail-Adresse einen Gruss gesendet.

Seine Story: Es beaufsichtigt angeblich ein Wasserleitungsprojekt in Afrika

Es dauerte nicht lange, bis ich Antwort bekommen habe und wir haben uns recht gut via E-Mail auf Deutsch und Englisch unterhalten. Er hat mir geschrieben, dass er beruflich für ein Wasserleitungsprojekt nach nach Afrika müsse, mich aber unbedingt vorher treffen wolle. Leider hatte ich am vorgeschlagenen Datum bereits etwas vor und da sein angegebener Wohnort Zürich und mein Wohnort ziemlich weit auseinander liegen, ergab sich somit kein Treffen.

Der Witwer ist angeblich als Kind mit den Eltern nach Schottland ausgewandert

Er hat mir geschrieben, dass seine Eltern, als er fünf war, nach Schottland ausgewandert seien. Er aber jeweils die Ferien bei seinen Grosseltern in Zürich verbracht habe. Als Ingenieur habe er schon in vielen Ländern gearbeitet und wolle jetzt das Leben etwas mehr geniessen und weniger arbeiten. Er sei verwitwet und auch seine Eltern seien verstorben, Geschwister habe er keine. Deshalb sei er jetzt wieder in Zürich wohnhaft.

Vorbereitung des Betrugs: Die Reise nach Accra, Ghana

Am Vorabend seiner Abreise nach Afrika haben wir uns via Skype unterhalten. Ein Sichtkontakt konnte dabei nicht hergestellt werden.

Aus Ghana respektive Accra hat er mir jeden Tag berichtet, dass sein Projekt für Wasserleitungen gut vorangehe und er an Weihnachten wieder zu Hause sei.

Bis dahin war auch von meiner Seite her alles in Ordnung und es gab keinen Grund zu zweifeln.

Der vorgebliche Goldfund in Ghana – Gold soll deponiert werden

Kurz vor Weihnachten kam dann die Überraschung: Er habe einen tollen Fund gemacht. Angeblich habe er Gold gefunden und zwar eine ganze Menge. Er wolle das gerne nach Hause in die Schweiz senden und brauche dazu meine Hilfe. Sein ganzes Geld habe er jedoch in das Material für das Projekt gesteckt und nun müsse er das Gold bei einer Sicherheitsfirma deponieren und dafür bezahlen.

Er hat mich gefragt, ob ich ihm mit EUR 1.400,00 aushelfen könne. Sobald er zu Hause sei, werde er mir das Geld sofort zurückgeben. Als ich darauf nicht reagiert habe, ist die nächste Anfrage für $ 1.600,00 gekommen. Darauf habe ich ihm geantwortet, dass er sich von seiner Schweizer Bank Geld überweisen lassen soll, auch könne er sich bei Problemen an die Schweizer Botschaft in Accra wenden.

Das wollte und konnte er nicht, da ja niemand von seinem Gold etwas mitbekommen hätte. Darauf habe ich geantwortet, dass die Schweizer Banken wegen der Wahlen in Ghana, welche Anfang Dezember gewesen seien, aus Sicherheitsgründen keine Zahlungen nach Afrika auslösen würden und ich ihm nicht helfen könnte.

Die Überweisung soll an eine Strohfrau in den USA gehen

Da ist plötzlich eine Cousine Namens Jennifer M. aus Amerika ins Spiel gekommen. Ich sollte das Geld dieser Cousine überweisen und diese wiederum werde das Geld nach Afrika senden.

Ich habe ihm jedoch mittgeteilt, dass die Angaben für die Bank ungenau seien und das Geld nicht überwiesen werden könne. Auch seien die Banken über die Weihnachtsfeiertage in der Schweiz bis Anfang Januar geschlossen.

Daraufhin sollte ich jetzt CHF 1.600,00 an seinen afrikanischen Berater für das Projekt, Kofi O. via Western Union überweisen. Meine Antwort war, Western Union kennt in der Schweiz niemand und ich kann dir nicht helfen.

Das Gold soll auf den Namen des Opfers umgeschrieben werden

Er schrieb mir weiter, dass er sich mit einem Rechtsanwalt in Accra namens Gabriel A. in Verbindung gesetzt habe und dieser werde helfen, das Gold in die Schweiz zu senden. Der Rechtsanwalt müsse nur das Gold auf meinen Namen überschreiben, ich solle mich doch bei diesem melden und bestätigen, dass mir das Gold gehöre.

Das habe ich getan und prompt ist folgende Antwort gekommen. Ich müsse meinen ganzen Namen, Adresse und Fax-Nummer mitteilen sowie eine Kopie meines Ausweises, damit mir die Dokumente zugestellt werden können. Das Gold werde mir dann von einem Diplomaten überbracht. Allfällige Gebühren würden mir via E-Mail in Rechnung gestellt. Dieser Aufforderung bin ich natürlich nicht nachgekommen.

Der Betrüger aus Ghana soll sich outen

Bis dahin hatte ich aus Neugier dieses Spiel mitgespielt und immer wieder Ausreden und Lügen erfunden, um nicht auf seine Forderungen eingehen zu müssen. Ich habe ihn nach seiner ersten Geldforderung auch auf die Nigeria Connection angesprochen und er solle bitte auch auf meine Fragen, die ich stelle, eingehen und mir seine Adresse in Zürich mitteilen. Ebenfalls habe ich als Beweis Fotos von seinem Projekt verlangt. Darauf wurde er wütend und fragte mich, was das für ein Vertrauen sei. Er schenke mir so viel Vertrauen aber ich hätte kein Vertrauen zu ihm. Er werde für mich beten, damit ich auf andere Gedanken komme.

Eine Adresse in Zürich habe ich natürlich nicht erhalten, aber fragwürdige Projektfotos.

Beteiligte Personen an dem Betrug mit dem Goldfund in Ghana

Nachfolgend noch verschiedene Namen und Adressen die im Zusammenhang mit dem versuchten Betrug genutzt wurden.

Sicherheitsfirma: Ut… St… Security Inc
Safe Deposit Confidential
Securities & Accredited Clearning House
Member FDIC, Deposit Section
Accra Ghana

Rechtsanwalt: Lawyer A. And Co. Consult
Gabriel As…
Abelemkpe
Accra Ghana

Cousine Jennifer Ma…
Lake Station
Indiana

Anmerkung seitens unserer Detektei zum Betrüger aus Ghana

Auch in diesem Fall wurde wieder versucht, einen sogenannten Vorschussbetrug abzuwickeln. Unsere Privatdetektive hören Stories dieser Art regelmäßig von immer anderen Opfern.

Mit dem Versprechen auf großen Wert wird ein zuvor aufgebautes Vertrauen ausgenutzt, um vorgetäuschte Gebühren zu realisieren für ein Geschäft, was natürlich wie gemalt wirkt. Es gibt weder einen Goldfund noch besagten Dieter B. Nachprüfbare Fakten werden keine preisgegeben und es wird darauf abgezielt, man müsste doch Vertrauen haben. Mit dem Wort Vertrauen agieren die Betrüger aus Ghana besonders gerne. Der Vorwurf, man vertraue ihm nicht, verletze ihn zutiefst, so die stetigen Beteuerungen der Gauner. So versuchen die Betrüger, im Fachjargon auch Scammer genannt, bei den späteren Opfern ein schlechtes Gewissen zu erzeugen. Das ist die Grundlage, die fast jedem Betrug in Ghana zu eigen sind.

Haben auch Sie Kontakt zu einem Betrüger aus Afrika gehabt? Dann erzählen Sie uns davon:

02369 – 20 30 490

Wenn Sie aktuell in Verbindung zu einem undurchsichtigen Mann stehen, den Sie nur per E-Mail-Kontakt kennen, raten wir Ihnen: Überweisen Sie auf keinen Fall Geld nach Afrika oder sonstwo hin. Reden Sie zunächst mit einem Detektiv unseres Beraterteams. Falls Sie doch per western Union oder Money Gram oder wie auch immer überweisen, ist das Geld unwiederbringlich verloren. Sie sehen es nie wieder und können auch keine Ansprüche über die Polizei oder wen auch immer geltend machen. Seien Sie also vorsichtig.

Lesen Sie zum Thema Liebesbetrug auch diese Seiten:
Aus einer Chatbeziehung entwickelt sich ein Betrug
Heiratsschwindel der modernen Form – so werden Frauen um Geld betrogen
und vor allen Dingen unser kostenloses E-Book zum Thema Romance Scammer. Hier erfahren Sie, wie die Betrüger aus Afrika vorgehen und mit welchen Maschen sie ihre Opfer in die Falle locken.

Möchten Sie weitere Seiten zu dem Vorgehen der Betüger aus Ghana, Nigeria, Indonsien oder Malaysia lesen? Dann klicken Sie jetzt weiter zur Übersichtsseite über die verschiedenen Methoden der Heiratsschwindler.

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Jüngst bearbeitete Aufgabenfelder

  • Detektiv in Kaufbeuren fotografiert kranken Arbeitnehmer bei der SchwarzarbeitEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus dem Allgäu stand im Verdacht, während der Krankheitszeit einer Schwarzarbeit nachzugehen. Er war von einem Kollegen in Arbeitskleidung gesehen worden. Hier war die Arbeit einer Detektei in Kaufbeuren notwendig. Durch eine gezielte Beobachtung konnte der angeblich Kranke bei der Arbeit auf dem Bau gesehen und von den Detektiven fotografiert werden.

  • Wichtiger Zeuge gefunden. Im Rahmen eines strafrechtlich relevanten Verfahrens wurde ein wichtiger Zeuge gesucht, der vor Jahren eine Beobachtung gemacht hat. Ein Detektiv konnte im Zuge der Personensuche in akribischer Kleinarbeit und mit viel Geduld den Zeugen tatsächlich finden und seine Aussage entgegennehmen.

  • Wer ein Jobangebot erhält, rechnet nicht damit, zur Kasse gebeten zu werden. Genau das machen aber aktuell Heiratsschwindler mit einem dreisten Trick, vor dem wir warnen möchten. Lesen Sie hier alles über das falsche Jobangebot in den USA.

  • Ein ehemaliger Geschäftsführer hatte nach seinem Ausscheiden aus der Firma ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot einzuhalten. Der frühere Arbeitgeber hatte den begründeten Verdacht, dass der Mann schon in der gleichen Branche tätig war. So wurde eine Beobachtung durch eine Detektei in Aalen gestartet. Im Zuge dieser Observation stellte sich heraus, dass der Mann entgegen des Wettbewerbsverbots in einer branchengleichen Firma im Raum Stuttgart tätig war, deren Geschäftsführer nur auf dem Papier der Schwager der Zielperson war. Durch die Beweise konnte der Klient juristische Schritte einleiten.

  • Veröffentlichung unserer statistischen Studie: Wer geht öfter fremd? Männer oder Frauen? Lesen Sie jetzt unsere große Untersuchung, die wir jüngst veröffentlicht haben. Dabei ging es um die Frage, wer häufiger beim Fremdgehen ertappt wird – Männer oder Frauen.

  • Einsatz in Frankfurt am Main: Unsere Wirtschaftsdetektive waren mit der Bearbeitung eines Falles von Krankschreibungsbetrug betraut und konnten den krankgeschriebenen Mitarbeiter als Simulanten überführen. Die beobachtete Zielperson ging während der Krankschreibung unverfroren einer Schwarzarbeit nach.

  • Erfolgreiche Aufklärung von Mitarbeiterkriminalität im Großraum Duisburg. Unsere Detektive konnten eindeutig eine Angestellte überführen, die sich am Firmeneigentum vergriff und sich der Unterschlagung von Geld schuldig gemacht hat.

  • Nachweis von Personaldiebstahl in der Region Bremen. Unsere Wirtschaftsdetektive konnten durch eine verdeckte Mitarbeiterüberwachung nachweisen, dass sich ein Arbeitnehmer für die Taten verantwortlich zeichnete.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.