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Heiratsschwindler im InternetHeiratsschwindler gab es schon immer. Neu ist eine aktuelle Masche, mit der skrupellose Heiratsschwindler in Deutschland per Internet auf Frauenfang gehen. Im Gegensatz zu den traditionellen Heiratsschwindlern arbeitet die neue Generation der Betrüger inzwischen Online. Aktuell kann vermehrt festgestellt werden, dass sich gerade afrikanische Betrüger, die zuvor weltweit traurige Berühmtheit als sogenannte Nigeria-Connection erlangt haben, indem sie millionenfach Spam-E-Mails herausgeschickt hatten und sich als Kinder von Prinzen, Staatsoberhäuptern, Diktatoren oder schwerreichen Geschäftsmännern ausgaben. In den Mails gaukelten sie vor, Millionen und Abermillionen von Dollar aus dem jeweiligen Land heraus schleusen zu können und dazu die Hilfe einer seriösen Person, nämlich des Mailempfängers, zu benötigen. Der Mailempfänger musste im Vorfeld Gebühren zahlen, die er selbstredend ebenso wenig wieder sah, wie jemals auch nur einen einzigen Dollar. De facto gab es die Gelder nicht, die aus dem Land herausgeschafft werden sollten. Diese Nigeria-Connection hat inzwischen ein neues Geschäftsfeld aufgetan. Man hat festgestellt, dass man mit Gefühlen ebenfalls viel Geld auf einfache Art und Weise verdienen kann. Nachdem zunächst nur in englischsprachigen Ländern Kontaktbörsen, Partnerschaftsportale oder einfach nur Chatrooms nach alleinstehenden Frauen mittleren Alters durchsucht wurden, ist man inzwischen dazu übergegangen, auch den nichtenglischsprachigen europäischen Markt abzugrasen. Die Heiratsschwindler geben sich dabei in der Regel als seriöse Männer aus, die sich je nach Alter der von Ihnen angeschriebenen Partnerin eine dazu passende Identität zulegen. Sie deklarieren sich als Geschäftsmänner, Ingenieure, Ärzte, Rechtsanwälte oder sonstige seriöse Berufsgruppen. Meist sind sie ein wenig älter als die angeschriebene Person. Sie schicken Fotos von sich und von ihren Kindern und erklären, dass sie auf der Suche nach der Frau fürs Leben sind. Zwar sprechen sie kein Wort Deutsch, was sie jedoch nicht daran hindert, deutsche und auch österreichische Frauen in großen Mengen zu kontaktieren. Sie bauen letztlich darauf, dass das Bildungsniveau in Deutschland, Österreich und der Schweiz so hoch ist, dass die meisten Frauen inzwischen Englisch sprechen und verstehen. Die Frauen werden regelrecht mit E-Mails bombardiert. Am Abend gibt es lange Chatsitzungen. Das Ganze geht soweit, bis irgendwann die Rede von einer gemeinsamen Zukunft ist. Man suggeriert den Frauen, dass sie und nur sie die einzig richtigen wären, um ein gemeinsames Leben zu führen. Nachdem das Herz der Frauen alleine durch Chats und E-Mails gewonnen wurde, kommen die ersten dunklen Wolken am Himmel auf. Plötzlich treten Probleme auf, die vorher nicht bekannt waren. Die nunmehr erzählten Geschichten sind vielfältig und können locker mit den Märchen aus 1001 Nacht mithalten. Je nach Vorgeschichte werden sie flexible ausgestaltet. Der Heiratsschwindler erzählt beispielsweise, dass er geschieden sei und eine kleine Tochter habe. Es gäbe nun Probleme mit der Ex-Frau, die verhindern wolle, dass er als Vater weiter seine Tochter sehe. Hierzu hätte es bereits langwierige Rechtsstreitigkeiten gegeben. Nun würde sich die Möglichkeit bieten, mit der Ex-Frau ein Arrangement zu treffen. Hierzu müsse man ihr jedoch eine bestimmte Summe Geldes geben, die man allerdings derzeit gerade nicht flüssig habe. Das eigene Seelenheil, als auch das Seelenheil des armen kleinen Töchterleins hängen nun davon ab, dass man exakt diese Summe in Bälde der Ex-Frau überweisen würde. Das Ende vom Lied ist stets das Gleiche, der Heiratsschwindler bittet seine angebetete Traumfrau um kurzfristige Hilfe, um die Probleme zu Hause bereinigen zu können. Hierzu gibt er sogar erstmalig Telefonnummern an, die angewählt werden können. Hat er sich im Vorfeld als Kanadier, Amerikaner, Brite oder Australier ausgegeben, so verfügt er nun über eine passende Prepaid-Handynummer, die man anrufen kann und unter der sich jemand meldet. Wer die Probe aufs Exempel macht, wird tatsächlich eine englischsprachige Person erreichen, die allerdings mit einem sehr stark eingefärbten afrikanischen Akzent gleich eine Vielzahl von Personen verkörpert. Ziel ist es ausschließlich, den Frauen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Eine andere Geschichte ist die Geschäftsreise in ein fernes Land beispielsweise in ein afrikanisches Land oder nach Asien. Dort kam es zu einem bedauerlichen Unfall. Um eine vernünftige medizinische Versorgung gewährleisten zu können, ist es aber notwendig, über Barmittel zu verfügen, die man unglücklicherweise vor Ort nicht dabei hat. Um nun nicht für den Rest des Lebens ein Krüppel zu sein, bittet man seine vorgeblich zukünftige Ehefrau darum, eine bestimmte Menge an Bargeld zu übersenden, um die ersten Arztrechnungen bezahlen zu können. Eine weitere Geschichte ist die Reise im Rahmen eines geschäftlichen Projektes in ein fernes Land. Dort tun sich nun vor Ort unerwartete Probleme auf, die zu erheblichen Missstimmungen mit den Behörden führen. Um nun wieder aus dem Land ausreisen zu können, ist eine Strafzahlung erforderlich. Ohne diese Zahlung erhält man keine Ausreisegenehmigung. Da man das Geld allerdings gerade nicht zur Verfügung hat, bittet man um kurzfristige Hilfe, um anschließend das gemeinsame Leben in Angriff nehmen zu können. Dieses waren nur drei Beispiele von vielen Geschichten, die uns inzwischen fast täglich erreichen und bei denen es immer darum geht, dass die Frauen große Mengen an Geld transferieren sollen. In der Regel bittet der Heiratsschwindler die Frauen darum, das Geld, aus welchen Gründen auch immer, per Western Union in bar zu überweisen. Überwiegend sollen dabei die Überweisungen in afrikanische Länder erfolgen, wobei man hier stets plausible Erklärungen dafür liefern kann. Zwar ist eine Übersendung per Western Union grundsätzlich eine sehr bequeme Art des schnellen Geldtransfers. Allerdings ist eine solche Übersendung in der Regel auch kaum nachvollziehbar. Ist das Geld einmal verschickt, so sieht man es nie wieder. Ebenfalls nicht unbekannt ist die Masche, dass der Heiratsschwindler seine Traumfrau besuchen möchte, allerdings gerade das Geld für die Flugkosten nicht zur Verfügung hat. Diese Masche wird bevorzugt bei Frauen angewandt, die über sehr wenig Geld verfügen und somit nicht in der Lage wären, die ansonsten hohen Geldforderungen der Betrüger zu zahlen, die in anderen Betrugsgeschichten aufgetischt werden. Für die Flugkosten in Höhe von 800,00 $ – 1.500,00 $ sind sie allerdings „gut“, so dass man wenigstens dieses Geld aus den Frauen herauspresst. Es ist an dieser Stelle unnötig zu betonen, dass nicht in einem Fall der zukünftige Ehemann tatsächlich vor der Tür stand. Vielmehr wurden anschließend immer wieder plötzliche Probleme aufgeworfen und angeführt, verbunden mit der Bitte noch eine weitere Geldsumme zu zahlen. Wer einmal zahlt, hängt quasi am Fliegenfänger der Betrüger. Der Heiratsschwindler geht davon aus, dass man diese Person auch mehrmals um Geld angehen kann. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen Frauen sechsstellige Summen überwiesen haben. Die meisten dieser Frauen wenden sich anschließend nicht an die Behörden, weil sie aus Scham davor zurückschrecken, Anzeige gegen die Täter zu erstatten. Letztlich würde es Ihnen auch meist nicht wirklich viel helfen, da sie ohnehin kein Geld zurückbekämen. Zwar gab es in der jüngsten Vergangenheit tatsächlich ein Urteil, das ein Gericht in Nigeria gefällt hatte, wobei ein 29 jähriger Student, der sich als britischer Ingenieur in den Endfünfzigern ausgegeben hat, tatsächlich nicht nur zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde, sondern auch dazu, das Geld zurückzuerstatten. Allerdings sind die umgerechnet 36.000,00 Euro, die das Opfer dem Heiratsschwindler überwiesen hat, unauffindbar, so dass davon auszugehen ist, dass sie letztlich nichts davon zurückbekommen wird. Die skrupellosen Betrüger schrecken vor nichts zurück und üben einen sehr hohen emotionalen Druck auf die Frauen aus, wenn es ihnen erst einmal gelungen ist, eine gewisse Vertrauensbasis zu schaffen und das Herz der Frau für sich zu gewinnen. Ihre Namen sind vielfältig. Ob sie nun Cole Stevens, Steve Bentson, Wayne Miller oder Phil Blake heißen – es steckt in der Regel immer die gleiche lose Gruppierung von Verbrechern dahinter, die sich als Heiratsschwindler eine goldene Nase verdienen. Die vorgenannten Namen sind tatsächlich so von Heiratsschwindlern genutzt worden. Die Liste dieser Name ließe sich beliebig verlängern. Letztlich ist sie ohne Belang, da die Betrüger täglich neue Namen erfinden. Sie melden sich inzwischen bei Kontaktbörsen und Partnerbörsen in Deutschland an, wobei sie nicht selten gleichzeitig 20 oder 30 Profile unter unterschiedlichen Namen unterhalten. Die Partnerbörsen unternehmen erst dann etwas, wenn sie von betroffenen Personen darüber informiert wurden; dann ist es allerdings in der Regel schon zu spät. Die Löschung der Profile ist üblicherweise nicht Erfolg versprechend, da die Betrüger längst unter anderen Identitäten weitere Profile eröffnet haben. In den von uns bearbeiteten Fällen hat sich herauskristallisiert, dass die Betrügergruppen gerne mit kanadischen oder britischen Rufnummern operieren. So ist beispielsweise die britische Rufnummer 0044 702 402 1 *** Teil eines Rufnummernblockes, wobei aus gutem Grund hier die letzten drei Stellen weggelassen wurden. Tatsächlich scheint es so zu sein, als hätten die Betrüger gleich eine Vielzahl von Prepaid-Karten im 100-Pack gekauft, denn tatsächlich sind in verschiedenen Fällen an verschiedenen Stellen fast identische Rufnummern aufgetaucht, die sich nur in einer oder zwei Endziffern unterschieden. Daher gehen wir davon aus, dass die Betrügergruppen beispielsweise ein Komplettpaket von 100, 200 oder 300 Prepaid-Karten aufgekauft haben, um unterschiedliche Rufnummern an unterschiedliche Personen vergeben zu können. Ruft man diese Telefonnummern an, meldet sich in der Regel stets die gleiche Person. Wie zuvor beschrieben, haben alle einen sehr starken afrikanischen Akzent, was allerdings von den Opfern häufig nicht bemerkt wird, da sie einen afrikanischen Akzent, mangels eigener Sprachkenntnis, nicht von einem britischen, kanadischen oder amerikanischen unterscheiden können. Sollten auch Sie einen scheinbar äußerst gutaussehenden und netten Mann im Internet kennengelernt haben, der aus einem englischsprachigen Land stammt, so sollten sie größte Vorsicht bewahren. Sprechen Sie mit einem Detektiv unseres Hauses, um überprüfen zu können, inwieweit seine Angaben korrekt sind. Zahlen Sie auf keinen Fall auch nur einen einzigen Euro, egal wie herzerweichend seine Geschichte auch ist. Lassen Sie sich nicht auf irgendwelche Kompromisse ein und geben Sie auch nicht Ihre Bankdaten bekannt. Versuchen Sie, möglichst anonym zu bleiben und outen sich der Person gegenüber weder mit der Adresse noch mit Details aus Ihrem persönlichen Leben. All das kann später zu Ihrem Nachteil verwendet werden. Seien Sie grundsätzlich auf der Hut, wenn Sie in einer deutschen Partnerbörse plötzlich einen englischsprachigen Mann „kennenlernen“, der kein Wort Deutsch spricht. Zwar wird er viele Geschichten erzählen, warum er dort angemeldet ist, aber seien Sie versichert, 99 % dieser Geschichten sind frei erfunden. Die Konsultation einer Detektei kann Sie vor schlimmen Schäden schützen. Haben auch Sie Probleme mit Heiratsschwindlern im Internet, Heiratsschwindlern in Partnerbörsen oder Heiratsschwindlern in Onlinediensten, so zögern Sie keine Sekunde, um sich fachkundigen Rat einzuholen. Sie können sich nicht nur viel Geld sparen, sondern sich letztlich auch vor einem enormen emotionalen Schaden bewahren, der häufig viel schwerer wirkt, als der Geldverlust. Gerne wird ein Detektiv Sie über die Möglichkeiten beraten, die in Ihrem speziellen Fall im Zusammenhang mit Heiratsschwindel bestehen. Kontaktieren Sie uns unverbindlich unter der Detektivhotline Detektivhotline wo Ihnen ein erfahrener Privatdetektiv der mit Fällen dieser Art bereits mehrfach konfrontiert worden ist, gerne Rede und Antwort stehen wird. |
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