Blaumacher Statistik 2008

Pressemitteilung

Blaumacherstatistik 2008 der Detektei A Plus dagestelllt in männliche und weibliche BlaumacherDer durchschnittliche Blaumacher in Deutschland ist männlich, 43 Jahre alt, Staatsangehörigkeit deutsch und kommt aus Nordrhein-Westfalen oder Bremen.

Das sind die Ergebnisse der Jahresstatistik 2008 zur Überprüfung von krankgeschriebenen Personen der Detektei A Plus.

Die bundesweit tätige Detektei A Plus hat dabei sämtliche Fälle ausgewertet, bei denen Personen überprüft wurden, die im konkret begründeten Verdacht standen, Blaumacher zu sein, also eine Krankheit nur vorgetäuscht zu haben, um Leistungen wie Lohnfortzahlung oder Krankengeld zu erschleichen.

Die Jahresstatistik 2008 – bezogen auf die absoluten Fallzahlen – ergibt dabei folgendes Bild.

Bundesländer mit den meisten Blaumachern

1.Nordrhein-Westfalen
2.Bayern
3.Baden-Württemberg
4.Niedersachsen
5.Hessen
6.Rheinland-Pfalz
7.Berlin
8.Bremen
9.Schleswig-Holstein
10.Brandenburg
11.Hamburg
12.Sachsen
13.Thüringen
14.Sachsen-Anhalt
15.Saarland
16.Mecklenburg-Vorpommern

Um die Bundesländer wegen der unterschiedlichen Bevölkerungszahlen besser vergleichbar machen zu können wurde ebenfalls eine Auswertung mit einem Koeffizienten bezogen auf die Relation Blaumacher / Bevölkerungszahl des Bundeslandes gebildet. Dabei ergibt sich deutlich ein verändertes Ranking.

Bundesländer mit den meisten Blaumachern in Relation zur Bevölkerungszahl:

1.Bremen
2.Nordrhein-Westfalen
3.Rheinland-Pfalz
4.Niedersachsen
5.Bayern
6.Hessen
7.Schleswig-Holstein
8.Berlin
9.Brandenburg
10.Baden-Württemberg
11.Hamburg
12.Saarland
13.Thüringen
14.Sachsen-Anhalt
15.Sachsen
16.Mecklenburg-Vorpommern

Überhaupt schneiden die neuen Bundesländer im Ranking besser ab als die alten Bundesländer. So liegt das am höchsten platzierte neue Bundesland Brandenburg in dem Ranking auf 9. bzw. 10. Position.

Nach der Detektei A Plus Statistik ergeben sich folgende Rankingparameter:

81,6% der Blaumacher sind männlich
18,4% sind weiblich

74,7% sind deutscher Abstammung
25,3% sind fremdländischer Herkunft

Das Durchschnittsalter der Blaumacher bezogen auf volle Lebensjahre beläuft sich auf 43 Jahre.

Da die Deutschen ohnehin Weltmeister in der Zahl der Arztbesuche sind verwundert es nicht, dass auch die Zahl der Krankschreibungen in 2008 gestiegen ist. Nach Statistiken des Gesundheitsministeriums sollen gesetzlich versicherte Arbeitnehmer im Jahr 2008 im Durchschnitt 3,4% der Arbeitszeit gefehlt haben, was einer Fehlzeit von 7,5 Arbeitstagen entspricht. In 2007 waren es nur 3,2%.

Häufigste Krankheitstage sind nach den Erfahrungen der Detektei A Plus Montag und Freitag sowie Brückentage, an denen mancherorts schnell das „Gelbfieber“ in Form eines Krankenscheins ausbricht.

Im Vergleich zum Jahr 2007 stieg die Zahl der bearbeiteten Fälle im Zusammenhang mit der Überprüfung von Leistungserschleichung von krankgeschriebenen Personen um 21,8%.

Aus der Statistik ergibt sich somit, dass der Otto-Normalsimulant, der seiner geschuldeten Arbeitspflicht nicht nachkommen will, männlich ist und aus NRW stammt. Besonders häufig wird aber im Bundesland Bremen die Arbeit geschwänzt.

Nach Auskunft des Geschäftsführers der Detektei A Plus Jochen Meismann ist von einer sehr hohen Überführungsquote auszugehen. „Dieses hängt damit zusammen, dass die Kunden unserer Detektei uns dann mit der Überprüfung der vorgeblich Kranken beauftragen, wenn es tatsächlich konkrete Verdachtsmomente auf ein Fehlverhalten gibt.“

Die Folge der Überführung ist meistens die fristlose Kündigung verbunden mit der Forderung auf Detektivkostenerstattung. Nach Darstellung der Detektei A Plus sind überführte Simulanten in der Regel verpflichtet, die entstandenen Detektivkosten zu erstatten.

So hat nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber die durch das Tätig werden einer Detektei angefallenen notwendigen Kosten zu ersetzen. Das gilt dann, wenn der Arbeitgeber im Zusammenhang mit einem konkreten Tatverdacht einer Detektei die Überprüfung des Arbeitnehmers aufträgt und der Arbeitnehmer dabei einer vorsätzlichen Vertragspflichtverletzung überführt werden kann. Bundesarbeitsgericht Urteil vom 17.09.1998 8 AZR 5/97.

Diese Rechtsprechung wurde beispielsweise vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz unter dem Aktenzeichen 7 Sa 197/08 bestätigt.

Gemäß Angaben der Detektei A Plus liegt die Quote des erfolgreichen Nachweises eines Fehlverhaltens während des Krankenstandes bei etwa 83,3%. Die Erkenntnisse werden von der Detektei dann gerichtsfest dokumentiert.

Nach Auskunft von Jochen Meismann, Geschäftsführer der Detektei A Plus, ist diese hohe Quote darin begründet, dass die Auftraggeber nur dann Kontrollaufträge erteilen, wenn tatsächlich sehr konkrete Verdachtsmomente oder Hinweise auf ein Fehlverhalten vorliegen.

Die 16,7% der Überprüfungen, in denen sich der Verdacht nicht bestätigte, belegen aber nicht, dass nicht doch ein Fehlverhalten vorliegen könnte. Manchmal hat man einfach nicht die Möglichkeit, einen entsprechenden Beweis zu führen, weil der Kranke sich zu geschickt verhält und beispielsweise nur in der eigenen Wohnung Arbeiten ausführt, die von außen nicht einzusehen sind.

Manchmal hat man auch einfach nur den falschen Tag erwischt und schließlich kann auch ein Dauersimulant tatsächlich einmal wirklich erkranken. Wenn sich die Verdachtsmomente nicht bestätigen, wird der Einsatz unverzüglich beendet.

Dorsten, 22.01.2009

  • Absolute Diskretion

    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

  • Schnelle Verfügbarkeit

    Wir wissen wie wichtig gutes Timing ist. Deshalb bietet die Detektei A Plus Ihnen eine besonders schnelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Observationen und Recherchen können in den meisten Fällen von heute auf morgen durchgeführt werden.

  • Jahrzehntelange Erfahrung

    Unser Geschäftsführer zählt zu den TOP Detektiven in Deutschland. Als Detektiv in 2. Generation ist er seit 1981 in seiner Berufung und hat persönlich mehr als 20.000 Fälle bearbeitet. Die Detektei A Plus vereinigt darüber hinaus die Fachkompetenz hochspezialisierter Experten bundesweit unter einem Dach.

  • Höchste Zuverlässigkeit

    Alle Aufträge der Detektei A Plus werden in enger Abstimmung mit dem Klienten exakt nach seiner Weisung durchgeführt. Wir stehen mit unserem Namen für einen tadellosen Leumund und höchste Zuverlässigkeit. So durften wir selbst für die deutsche Gerichtsbarkeit tätig werden.

Jüngst bearbeitete Aufgabenfelder

  • Detektiv in Kaufbeuren fotografiert kranken Arbeitnehmer bei der SchwarzarbeitEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus dem Allgäu stand im Verdacht, während der Krankheitszeit einer Schwarzarbeit nachzugehen. Er war von einem Kollegen in Arbeitskleidung gesehen worden. Hier war die Arbeit einer Detektei im Einsatzort Kaufbeuren notwendig. Durch eine gezielte Beobachtung konnte der angeblich Kranke bei der Arbeit auf dem Bau gesehen und von einem Detektiv dabei fotografiert werden.

  • Die Zahl der vorgetäuschten Erkrankungen während der Weihnachtsfeiertage steigt deutlich. Bestimmte Mitarbeiter haben keine Lust, an den Feiertagen und zwischen den Jahren zu arbeiten und lassen sich krankschreiben. Detektive beweisen Fehlverhalten während des Krankenscheins. So können Sie als Arbeitgeber sich wehren.

  • Wichtiger Zeuge durch Detektei A Plus gefunden. Im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens wurde ein wichtiger Zeuge gesucht. Der hatte vor Jahren eine Beobachtung gemacht. Ein Detektiv konnte im Zuge der Personensuche in akribischer Kleinarbeit und mit viel Geduld den Zeugen tatsächlich finden und seine Aussage entgegennehmen.

  • Wer ein Jobangebot erhält, rechnet nicht damit, zur Kasse gebeten zu werden. Genau das machen aber aktuell Heiratsschwindler mit einem dreisten Trick. Beachten Sie darum bitte die Warnungen der Detektei A Plus. Lesen Sie hier alles über das falsche Jobangebot in den USA.

  • Detektive überführen Kranken bei SilvesterpartyEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus Essen hatte sich über Silvester krankgemeldet. Seine Schicht musste ein Kollege übernehmen. Weil der Kranke zuvor Urlaub eingereicht hatte, der nicht gewährt wurde, stand er im Verdacht zu simulieren. Eine Observation ergab, dass er bis nach 04:00 Uhr unter starkem Alkoholeinfluss Silvester gefeiert hat. Das hatte arbeitsrechtliche Konsequenzen.

  • Detektive im Weihnachtseinsatz.

    Wie auch schon in den vergangenen Jahren häufen sich im Dezember die Einsätze auf Weihnachtsfeiern. Durch die sich bietenden Gelegenheit und den Alkohol kommt es vermehrt zu Fremdgehen. Privatdetektive beobachten den Partner am Abend der Weihnachtsfeier und stellen fest, ob der Klient betrogen wird oder nicht. Hören Sie dazu auch das Radiointerview.

  • Ein ehemaliger Geschäftsführer hatte nach seinem Ausscheiden aus der Firma ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot einzuhalten. Der frühere Arbeitgeber hatte den begründeten Verdacht, der Mann sei schon in der gleichen Branche tätig. So wurde eine Beobachtung durch die A Plus Detektei am Einsatzort Aalen gestartet. Im Zuge dieser Observation kam heraus, dass der Mann entgegen des Wettbewerbsverbots in einer branchengleichen Firma im Raum Stuttgart tätig war. Deren Geschäftsführer auf dem Papier war der Schwager der Zielperson. Durch die Aussagen der Detektive konnte der Klient juristische Schritte einleiten.

  • Veröffentlichung unserer statistischen Studie: Wer geht öfter fremd? Männer oder Frauen? Lesen Sie jetzt unsere große Untersuchung, die wir jüngst veröffentlicht haben. Dabei ging es um die Frage, wer häufiger beim Fremdgehen ertappt wird – Männer oder Frauen.

  • Wieder erwies sich der Brückentag in einigen Bundesländern als Auslöser einer Welle von Krankenscheinen. Das Brückentag-Fieber befiel auch einen Arbeitnehmer, der zuvor einen Urlaubsantrag eingereicht hatte, welcher abgelehnt werden musste. Prompt kam der Krankenschein. Im Zuge einer Observation durch die Detektei A Plus konnten Detektive am Einsatzort Mülheim beobachten, wie er am Brückentag offenbar kerngesund einer Schwarzarbeit nachging. Die Folge wird die Kündigung sein.

  • Einsatz in Frankfurt am Main: Unsere Wirtschaftsdetektive waren mit der Bearbeitung eines Falles von Krankschreibungsbetrug betraut und konnten den krankgeschriebenen Mitarbeiter als Simulanten überführen. Die beobachtete Zielperson ging während der Krankschreibung unverfroren einer Schwarzarbeit nach.

  • Erfolgreiche Aufklärung von Mitarbeiterkriminalität im Großraum Duisburg. Unsere Detektive konnten eindeutig eine Angestellte überführen, die sich am Firmeneigentum vergriff. Dabei unterschlug sie ihr anvertraute Einnahmen der Firma.

  • Nachweis von Personaldiebstahl in der Region Bremen. Unsere Wirtschaftsdetektive konnten durch eine verdeckte Mitarbeiterüberwachung nachweisen, dass sich ein Arbeitnehmer für die Taten verantwortlich zeichnete.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.