Detektiv Interview auf Radio Corax

Der Radiosender Corax, das freie Radio im Raum Halle, führte ein Interview mit dem Geschäftsführer unserer Detektei. Jochen Meismann beantwortet hier Fragen zum Beruf Detektiv für die jungen Hörer. Was ist ein Detektiv, was macht er und welche Fälle werden bearbeitet? Diese und viele andere Fragen wurden im Interview angeschnitten und ausführlich beantwortet, was für die jungen Reporter sehr spannend und lehrreich war.

Hören Sie sich das Interview an.

Gesprächsabschrift des Interviews

Aufgaben eines Detektivs

Detektiv Interview Radio Corax - Junge Reporter befragen Detektive.Moderatoren: Also der Höhepunkt der Sendung ist eigentlich, dass wir ein Interview geführt haben, mit Herrn Meismann. Das ist ein echter Detektiv, auch als Beruf, ja. Mit dem haben wir gesprochen und wir haben ihm einige Fragen zu seinem Beruf gestellt. Das war auch der Grund, warum wir das Thema – Krimi – ausgesucht haben. Er hat uns dann auf die verschiedenen Fragen Antworten gegeben und da waren wir ganz begeistert und das ist ganz schön. Man muss sagen, er hat das sehr ausführlich gemacht. Hallo, wir sind von Radio Corax und wir wollten Sie fragen, ob Sie uns ein paar Fragen beantworten könnten.

Jochen Meismann: Das mache ich doch gerne.

Moderatoren: Was ist ein Detektiv eigentlich?

Jochen Meismann: Ein Detektiv ist ein privater Ermittler, der zur Wahrheitsfindung eingesetzt wird, wenn jemand unbedingt etwas wissen möchte, was er aber selber mit eigenen Mitteln nicht feststellen kann. Und dann wird ein Detektiv eingeschaltet, der hingeht und versucht, die Dinge in Erfahrung zu bringen, die der Andere, der Auftraggeber, unbedingt wissen muss, damit er selber für sich eine Entscheidung treffen kann.

Moderatoren: Welche Fälle lösen Sie denn so?

Jochen Meismann: Wir haben ganz, ganz viele Fälle, an denen wir arbeiten. Bei uns, bei den A Plus Detektiven, ist es meistens so, dass wir für Firmen arbeiten, die Probleme haben mit Mitarbeitern. Entweder stehlen diese Mitarbeiter, oder sie feiern krank, ohne krank zu sein, oder sie betrügen auf sonstige Art und Weise ihren Arbeitgeber. Wir arbeiten auch häufig für private Menschen, die beispielsweise ein Problem mit ihrem Ehepartner haben oder die einfach nur eine Person suchen, die sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben und jetzt wissen möchten, wo wohnt denn diese Person.

Moderatoren: Was war ihr spannendster Fall?

Jochen Meismann: Ich weiß gar nicht, ob es einen spannendsten Fall gibt. Wenn man das, so wie ich, seit 30 Jahren macht, dann sind die Fälle ja doch alle sehr unterschiedlich und einen spannendsten Fall – den gab es, glaube ich, in der Form nicht, denn ganz viele Fälle sind in vielerlei unterschiedlicher Hinsicht sehr spannend gewesen, so dass man sich einfach jetzt hier nicht auf einen konzentrieren könnte, um zu sagen, der war besonders spannend. Das kann man bei über 20.000 Fällen, die ich bearbeitet habe, wirklich nicht sagen.

Moderatoren: Gab es schon mal eine gefährliche Situation?

Jochen Meismann: Ja, manchmal gibt es auch gefährliche Situationen, das kommt bei Detektiven eigentlich nicht oft vor. Es ist so, dass die Detektive im Fernsehen ständig in gefährliche Situationen geraten. Im wirklichen Leben ist es nicht so. Aber ich kann mich an einen Fall erinnern, als wir in einer Halle beobachten mussten, ob jemand dort stiehlt. Als wir dort zu zweit in der Halle saßen kamen plötzlich fünf Diebe, die Sachen aus der Halle heraus stehlen wollten. Das heißt die waren zu fünft und wir waren zu zweit, und da wird es einem schon so ein ganz klein wenig mulmig. Das ist nämlich dann ein Verhältnis, was nicht gut ist; Fünf sind meistens stärker als zwei. Aber trotzdem ist es uns dann gelungen, die Diebe in die Flucht zu schlagen.

Moderatoren: Mussten Sie schon einmal eine Waffe benutzen?

Jochen Meismann: Nein. Detektive haben üblicherweise keine Waffe. Es gibt einige ganz wenige, die gleichzeitig auch Personenschützer sind, die haben eine Waffe. Die Waffe des Detektiven ist der Verstand und die Kamera. Das sind unsere Waffen, mit denen wir arbeiten, aber wir haben keine Schusswaffen oder so etwas.

Moderatoren: Wie haben Sie denn die fünf zurück geschlagen, die fünf Bösen?

Jochen Meismann: Die fünf Einbrecher wussten ja nicht, dass wir nur zu zweit waren, und wir haben letztendlich über Funk dann auch noch Kontakt gesucht mit der Polizei. Wir haben mit einem weiteren Mann, der draußen stand, noch korrespondiert, der dann draußen auch noch anfing zu hupen, so dass also die Leute innendrin glaubten, Mensch, da müssen eine ganze Menge sein, und dann sind die abgehauen. Und wir konnten draußen feststellen, mit welchem Wagen sie weggefahren sind.

Moderatoren: Haben Sie manchmal Angst?

Jochen Meismann: Nein, eigentlich nicht. Zumindest nicht, wenn es um meine Arbeit geht, dann brauche ich keine Angst zu haben. Die einzige Angst, die man manchmal hat, ist, dass man vielleicht enttarnt wird, dass man entdeckt wird. Aber das ist ja keine Angst im eigentlichen Sinne, es ist ja nicht gefährlich, was wir machen. Deswegen brauchen wir auch keine Angst zu haben.

Moderatoren: Müssen Sie sich manchmal tarnen?

Jochen Meismann: Ja, wir tarnen uns den ganzen Tag. Wir schlüpfen in unterschiedlichste Rollen und wir müssen uns immer so verhalten, dass man uns überhaupt gar nicht bemerkt. Dass heißt, ein Detektiv ist immer unauffällig und versucht sich so zu verhalten, dass andere Personen gar nicht bemerken, dass er überhaupt da ist.

Moderatoren: Wie tarnen Sie sich eigentlich?

Jochen Meismann: Man tarnt sich am einfachsten, indem man unauffällig ist. Dass heißt, wenn man in einem Freibad ist, dann sollte man, genau wie alle anderen, in einer Badehose da sitzen und nicht in einem Rollkragenpullover. Man muss also versuchen, in der Menge unterzugehen und genauso auszusehen wie alle anderen in der Menge, um bloß nicht herauszustechen. Man darf also nicht den roten Pullover an haben, den man schon von weitem sehen würde und sagen würde: „Ach guck mal da“. Man darf auch keine Irokesenfrisur haben, die man sofort erkennt. Und wenn wir irgendwo in einer Beobachtung sind, dann müssen wir uns manchmal hinten ins Auto reinlegen, wo die Scheiben abgedunkelt sind und man nicht reinschauen kann. Und wenn dann jemand guckt, dann sieht er gar nicht, dass wir da hinten drin sitzen.

Moderatoren: Ist es auch schon vorgekommen, dass Sie irgendwie gedacht haben, oh ne, dass schaffe ich niemals?

Jochen Meismann: Ja natürlich kommt das vor, das ist im Leben immer so, dass man vor einer Aufgabe steht und sagt, boah, das kann ja nicht gutgehen, das kann ja nicht klappen, das schaffen wir niemals und manchmal schafft man es dann doch und manchmal hat man dann doch mit seiner Auffassung von vornherein recht gehabt, dass man sagt, na ja das konnte ja nicht klappen. Aber gut, dann hat man es wenigstens versucht, denn wer es nicht versucht, der wird es nie schaffen. Das ist ja doch eine wichtige Geschichte, auch wenn es manchmal nicht einfach ist, muss man es doch versuchen, denn wer den Versuch selber nicht startet, der kann auch nie zum Ziel kommen.

Moderatoren: Macht Ihnen der Beruf Spaß, oder nicht so?

Jochen Meismann: Doch, der Beruf macht sehr viel Spaß, denn wir haben jeden Tag andere Aufgaben und wir haben jeden Tag etwas anderes zu tun. Das heißt, wir wissen nie, was am nächsten oder übernächsten Tag auf uns zu kommt. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte und man muss sich immer viel einfallen lassen. Es ist nicht langweilig.

Moderatoren: Danke für das Interview.

Jochen Meismann: Gern geschehen.

Moderatoren: Tschüss.

Jochen Meismann: Tschüss zusammen.

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