Sorgerecht – Detektive ermitteln Beweise für Fehlverhalten

Ein Sorgerechtsstreit ist vermutlich der negative Höhepunkt einer gescheiterten Partnerschaft. Der Streit zwischen der Mutter und dem Vater um das Sorgerecht kann eskalieren.

SorgerechtDie Frage, wer letztlich das Sorgerecht für Kind oder Kinder erhält, muss dann von einem Richter entschieden werden. Ein gemeinsames Sorgerecht wäre normalerweise im Interesse der Kinder.

Doch was passiert, wenn die Eltern sich nicht mehr „riechen“ können? Und noch drastischer -was ist zu tun, wenn ein gemeinsames Kind unter dem anderen Elternteil leiden muss?

Darum kommt es nach einer Scheidung oder Trennung zwischen den Eltern nicht selten zum Streit um die Kinder. Unterschiedliche Vorstellungen und Auffassungen von Mutter und Vater lassen die Kinder zum Zankapfel im Sorgerechtsstreit werden.

Viele Gründe, die zum Streitthema um Kinder werden können

Vernachlässigung, unzureichende Beaufsichtigung und schlechter Umgang sind nur einige der Themen, über die auch vor Gericht gestritten wird. Selbst um Besuchszeiten wird erbittert miteinander gerungen. Das Kind sitzt dabei zwischen den Stühlen. Nicht betrachten wollen wir hier den Streit um den Unterhalt. Das ist ein anderes Kapitel, für das wir einen eigenen Artikel mit der Überschrift Kindesunterhalt erstellt haben.

Fakt ist nämlich, dass die Verpflichtung zur Zahlung des Kindesunterhalts nichts mit dem Sorgerecht zu tun hat. Vielmehr wird der Unterhalt für ein Kind auch dann fällig, wenn ein Elternteil weder Sorgerecht noch Umgangsrecht mit dem Kind hat. Anspruch auf Unterhaltszahlungen für ein Kind hat derjenige von den Eltern, bei dem Aufwand und Kosten im Rahmen der Fürsorge um das gemeinsame Kind anfallen.

Nach der Trennung wird das Leben für das gemeinsame Kind oder die Kinder ein anderes. Nicht immer sind beide Parteien in gleicher Weise um die Kinder und deren Entwicklung besorgt. Was für den Sohn oder die Tochter gut und richtig ist, wird oft sehr konträr gesehen. Die Kinder müssen dann unter den Folgen der Streitigkeiten leiden. Nichts im Leben und der Welt des Kindes ist mehr so, wie es einmal war.

Üblicherweise hat die Frau beim Sorgerecht einen kleinen Bonus vor dem Familiengericht dem Mann gegenüber. Allerdings ist das nicht immer der Fall. Das führt dazu, dass nicht immer der Mutter die Sorge für die Kinder vom Gericht übertragen wird.

Außerdem hat die Frau zu akzeptieren, dass der Vater ein Umgangsrecht hat. Selbst dabei kann es zu einem erheblichen Streit kommen. Denn nicht immer ist die Mutter der Auffassung, dass der Vater sich beim Umgang korrekt verhält. Umgekehrt gibt es diesen Fall zwischen den Eltern aber auch.

Wer bekommt das Sorgerecht für die Kinder?

Das Sorgerecht wurde im Gesetz verankert, um dem Wohl der Kinder zu dienen. Es ist Berechtigung und Verpflichtung zugleich, alle Entscheidungen im Sinnes des Wohls eines Kindes zu treffen und zu regeln.

Eigentlich sollte man meinen, dass beide Elternteilen daran gelegen ist, dass es dem gemeinsamen Kind gut geht. Allerdings sind die Auffassungen, was gut für das Kind uns sein Wohlergehen ist, immer wieder höchst unterschiedlich. Die Meinungen der Eltern können da extrem auseinander gehen.

Wie soll das Kind erzogen werden, was ist die richtige Vorsorge, welche Schule soll es besuchen oder welchen Ausbildungsweg soll es einschlagen? Hierüber wird erbittert gestritten, oft zum Nachteil des Kindes. Eine Sorgerechtsstreitigkeit ist nämlich oft auch unrühmliches Nachspiel eines enttäuschten Partner nach einer gescheiterten Ehe oder Beziehung. Ein Kind wird zum Pfand. Das Sorgerecht wird im BGB in den §§ 1626 – 1698 geregelt.

  • Waren die Kindeseltern nicht verheiratet, bekommt in der Regel die Mutter das Sorgerecht.
  • Waren die Eltern verheiratet, wird meist ein gemeinsames Sorgerecht ausgesprochen. Diese gilt auch nach der Scheidung. Bei begründeten Sachlagen ist es aber möglich, auch nach einer Ehe das alleinige Sorgerecht vor einem Familienrichter durchzusetzen. Hier müssen triftige Gründe vorliegen. Das Gericht entscheidet dann nach dem angenommen bestmöglichen Kindeswohl.

Wer hat das Aufenthalts­bestimmungsrecht?

Waren Vater und Mutter eines Kindes nicht verheiratet, hat wie im Absatz zuvor beschrieben zumeist die Mutter das Sorgerecht. Sie bestimmt dann auch den Aufenthalt des Kindes.

Bei getrennten Ehepartnern ist zu entscheiden, wo ein gemeinsames Kind dann lebt. Wir reden dann vom Aufenthaltsbestimmungsrecht. Dabei werden auch die Kontaktmöglichkeiten des anderen Elternteils zum Kind geregelt.

Existiert ein gemeinsames Sorgerecht, müssen sich die Eltern einigen, wenn weitreichende Entscheidungen zum Kind getroffen werden müssen. Ist das Kind gerade bei der Mutter, bestimmt diese den aktuellen Aufenthalt, ist es beim Vater, hat er in dem Augenblick die Bestimmungsmöglichkeit übe den Aufenthalt.

Wonach entscheidet sich, wer das Sorgerecht bekommt?

Wenn sich die Eltern um das Sorgerecht streiten, hat ein Richter in diesem Sorgerechtsstreit zu entscheiden. Er legt dabei Wert auf Fragen wie.

  • An welcher Stelle ist das Kind aufgewachsen?
  • Hat es dort ein soziales Umfeld?
  • Ist die Wohnungssituation passend für das Kind?
  • Sind Schulen, Ärzte, Möglichkeiten zum Sport und öffentliche Einrichtungen vorhanden?
  • Ist für eine Betreuung des Kindes Sorge getragen, beispielsweise bei berufstätigen Elternteilen?
  • Sind die Lebensumstände und die finanzielle Situation ausreichend, um dem Kindeswohl zu entsprechen?
  • Sind vergangene Verfehlungen eines Elternteils wie Drogenkonsum, Gewaltexzesse, strafbare Handlungen aktenkundig, die dem Kindeswohl zuwider sein könnten?

Der Familienrichter orientiert sich bei seiner Entscheidung also nur am Kindeswohl.

Ist das Wohl Ihrer Kinder gefährdet?

Haben auch Sie die Befürchtung oder den begründeten Verdacht, dass Ihr Ex-Partner oder dessen neuer Lebensgefährte einen negativen Einfluss auf das gemeinsame Kind hat? Oder der Ex-Partner nicht in der Lage ist, das ihm zugesprochene Sorgerecht ordnungsgemäß auszuüben? Ist erheblicher Konsum von Alkohol bei dem Vater oder der Mutter im Spiel? Sehen Sie als Vater oder Mutter Ihr Kind und das Kindeswohl bedroht? Haben Sie negative Nachrichten über den Vater oder die Mutter aus dem Munde des kleinen Kindes gehört und wollen diese nun überprüfen lassen?

Ein diskreter Detektiv kann Ihnen als Elternteil hier Unterstützung durch eine zuverlässige Beweisführung leisten. Das gilt auch für eine Personenbeobachtung, wenn Sie prüfen lassen möchten, ob das Kind in einem nicht akzeptablen Zustand in der Öffentlichkeit zu sehen ist.

Wenn Sie eine fundierte Beratung zu einer Ermittlung im Zusammenhang mit dem Sorgerecht durch einen Detektiv wünschen, dann rufen Sie unsere Detektei an:

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Ermittlungen bei Sorgerechtsstreit

Für einen Detektiv besteht die Möglichkeit, im Umfeld Ihres Ex-Partners zu ermitteln oder zu observieren. So klärt die Detektei die derzeitige Lebenssituation Ihres Kindes. Weiterhin kann der Detektiv versuchen festzustellen, ob negative Einflüsse auf Ihr Kind zu befürchten sind. Ebenfalls wird häufig die Information erfragt, ob dem Kind eine ausreichende Betreuung oder Beaufsichtigung zukommt.

Mit Hilfe des Ermittlungs-Berichtes der Detektei und der Zeugenaussage des Ermittlers haben Sie dann vor Gericht die Möglichkeit, Ihren anfänglichen Verdacht auch zu beweisen. So können Sie eine Änderung der momentanen Situation Ihres Kindes erreichen. Eine lückenlose Beweisführung durch Privatdetektive ist für Sie das A und O bei einem derartigen Prozess im Sorgerechtsstreit vor Gericht.

Bei Fragen zu Ermittlungen rund um das Sorgerecht oder den Sorgerechtsstreit ermittelt unsere Detektei für Sie überregional in ganz Deutschland – grenzenlos. Rufen Sie doch jetzt für eine Beratung bei Sorgerechtsproblemen an:

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Oder nehmen Sie ganz einfach online mit der A Plus Detektei Kontakt auf, wenn Sie im Sorgerechtsstreit um Ihr Kind oder die Kinder besorgt sind.

Aus der Rechtsprechung: Detektive bei Sorgerecht

Das Recht der elterlichen Sorge, wie es der Gesetzgeber nennt, ist tatsächlich ein absolutes Recht im Sinne des § 823 Absatz 1 BGB. Es gilt für den Vater wie die Mutter. Daher hat der Bundesgerichtshof mit Sitz in Karlsruhe auch entschieden, dass Detektive eingesetzt werden dürfen, wenn wie im verhandelten Fall ein Vater die Kinder nicht an die Mutter herausgeben wollte und die Kinder versteckt hielt.

Eine solche Kindesentziehung ist als Verletzung des elterlichen Sorgerechts zu werten. Bei einem Detektiveinsatz ist dann die Partei, die die Kinder entzieht, der anderen Partei gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet.

Im vorliegenden Fall hatte der Vater nach einem Rechtsstreit vor dem Familiengericht Charlottenburg seine ehelichen Kinder von Berlin nach Nordrhein-Westfalen in den Bereich von Warendorf geschafft. Dort hielt er die Kinder vor der Mutter versteckt hielt. Die Mutter hatte aus Sorge um ihre Kinder keine andere Option, als eine Detektei einzuschalten. Das sahen die Richter als absolut legitim an (BGH, Aktenzeichen VI ZR 110/89).

Das verletzte Recht einer Partei – egal ob Mutter oder Vater – im Rahmen des elterlichen Sorgerechts gilt als sonstiges Recht nach § 823 Absatz 1 BGB. Daher sind die aus dieser Rechtsverletzung entstehende Vermögensschäden – und dazu zählen wie hier Kosten für eine Detektei für die Feststellung des gegenwärtigen Aufenthalts der Kinder – ersatzfähig. Die Mutter konnte den Vater dafür also in Regress nehmen.

Auch wenn Sie von Kindesentzug betroffen sind, sind unsere Detektive für Sie da, um Ihnen eine fachgerechte Hilfe zu bieten. Dabei ist das Wohl der Kinder stets im Fokus des Auftrages. Dazu beschafft ein Detektiv klare Beweise.

Ermittlungen bei Verschleierung der Einkommens­verhältnisse

Mitunter tritt die Situation ein, dass ein Elternteil sich nach einer Trennung seiner Verpflichtung zur Zahlung von Unterhalt für das Kind entzieht. Hierzu werden falsche Angaben gemacht, was die tatsächliche Vermögenslage oder auch die Besitztümer angeht. Hier ermitteln Privatdetektive, wie die realen Fakten ausschauen und prüfen den unterhaltspflichtigen Partner auf seine Finanzsituation und seine Möglichkeiten einer Zahlung.

Die Ermittlungen bei Problemen rund um das Sorgerecht werden dabei bundesweit ausgeführt. Regionale Grenzen gibt es nicht, egal ob Sie eine Detektei in Niedersachsen oder Bayern, einen Detektiv in Hamburg oder jedem anderen Bundesland benötigen – als Detektivbüro sind wir der Partner an Ihrer Seite.

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Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.