Wie Sie Immobilienbetrug vermeiden: Tipps für Käufer und Verkäufer

Immobilienbetrug ist beinahe so alt, wie der Hauskauf und Hausverkauf selbst. Durch die angespannten Wohnungsmärkte und die Verfügbarkeit neuer Technologien hat sich die Situation in den letzten Jahren allerdings noch verschärft.

Wie Sie Immobilienbetrug vermeiden: Tipps für Käufer und VerkäuferHeute verlangen nicht nur manche vermeintlichen Vermieter Gebühren für die Besichtigung für freie Mietwohnungen, sondern auch Verkäufer nutzen eine Vielzahl von Betrugsmaschen, um an das große Geld zu kommen.

In diesem Beitrag geben wir einige interessante Tipps für beide Seiten, um selbst kein Opfer von Immobilienbetrug zu werden.

Tipps für Käufer zur Vermeidung von Immobilienbetrug

Vermeintliche Anbieter von Objekten beteiligen sich an vielen Arten von Betrügereien.

Eine der grundlegendsten Arten von Immobilienbetrug ist der Versuch, Wohnungen oder Wohnhäuser zu verkaufen, die der Verkäufer gar nicht besitzt oder die ungenannte Belastungen oder Pfandrechte haben.

Für einen Käufer ist der vollständige und aktuelle Auszug aus dem Grundbuch eines der wichtigsten Dokumente, das bei einer Kauf- und Verkaufstransaktion zu prüfen ist. Das Grundbuch gibt ein klares Bild der eingetragenen Titel.

Normalerweise vergibt eine Bank kein Darlehen ohne klare Übersicht der vorhandenen Titel. Aber wenn Sie die Immobilie mit vorhandenem Geld kaufen, müssen Sie die Belastungen selbst prüfen, da in diesem Fall keine Bank dies macht.

Der Schlüssel dabei ist, die Liste der Pfandrechte zu betrachten, die sich auf dem Objekt befinden.

Die Käufer sollten sich auch vor unzureichenden Offenlegungen hüten. Viele skrupellose Verkäufer können die Immobilie billig anbieten oder dem Käufer nicht vollständig erklären, welche Probleme das Wohnhaus oder die Wohnung hat oder haben kann.

Der beste Schutz des Käufers vor unzureichenden Offenlegungen besteht darin, eine gründliche Untersuchung der Immobilie durchzuführen. Diese Untersuchung sollte mehrere verschiedene Fachleute umfassen, die das Objekt unter die Lupe nehmen können, um nicht offenbarte Mängel zu entdecken.

Zwar erhöht diese Inspektionen die Kosten für den Immobilienkauf etwas, doch sind die Kosten im Vergleich zu den Kosten für die Bewältigung eines größeren Problems nach dem Kauf relativ gering.

Unklare Bedingungen? Seien Sie vorsichtig!

Käufer sollten auch bei Geschäften mit ungewöhnlichen Bedingungen, die typischerweise bei direkten Zahlungen vorkommen, vorsichtig sein.

Diese Art von Transaktionen tritt häufig dann auf, wenn das Haus oder die Wohnung nicht über eine Bank oder einen Makler, sondern direkt vom Eigentümer oder über einen privaten Anbieter zum Verkauf gestellt wird.

Die ungewöhnlichen Bedingungen können zu Rechtsstreitigkeiten auf der ganzen Linie führen. Unsere Empfehlung: Ziehen Sie bei Zweifeln einen Detektiv hinzu, der das Objekt überprüft.

Für die meisten Menschen ist der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung der größte finanzielle Aufwand, den sie in ihrem Leben unternehmen. Angesichts dieser Tatsache ist es zwingend notwendig, sich vor Betrug zu schützen und den gesamten Kaufvertrag und die darin enthaltenen Bedingungen zu überprüfen, bevor der Gang zum Notar erfolgt.

Tipps für Verkäufer

Immobilienbetrug, bei dem der Käufer den Verkäufer betrügt, ist weniger verbreitet. Für den Verkäufer ist das Hauptanliegen beim Verkauf seines Hauses oder seiner Wohnung, sicherzustellen, dass er bezahlt wird.

Um die Zahlung sicherzustellen, werden bei vielen Immobilientransaktionen Treuhandkonten eingesetzt. Damit kann sichergestellt werden, dass der Verkäufer die Immobilie nicht veräußert, bis er bezahlt wird.

Daher steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Betrug stattfindet, in der Regel exponentiell an, wenn es keine Treuhandvereinbarung gibt.

Angriff auf den Vertrag wegen angeblicher Reparaturen

Der häufigste Betrug, den wir in der Praxis sehen, ist ein übermäßig aggressives Verhalten des Käufers nach der Anzahlung auf ein Treuhandkonto. Ist die Anzahlung erfolgt, verlangt der Käufer sofort eine deutliche Reduzierung des Kaufpreises, um vermeintliche Reparaturen wegen angeblicher Mängel durchzuführen.

Der Verkäufer ist dazu nicht verpflichtet und kann dies verweigern. Daraufhin verklagt der Käufer den Verkäufer, um den Verkäufer daran zu hindern, die Immobilie an einen anderen Käufer zu verkaufen. Durch die Annahme der Klage hat der Käufer die Immobilie effektiv gesperrt und unverkäuflich gemacht, wodurch der Verkäufer gezwungen ist, sich mit dem Käufer zu befassen.

Dies ist eine relativ neue Betrugsmasche, bei der Besitzer der Häuser oder Wohnungen besonders aufpassen müssen. Sie greift nämlich auch, wenn es gar keinen wirklichen Mangel an der Wohnung gibt.

Der Käufer hat zwar keine Grundlage, den Verkäufer zu zwingen, die Immobilie zu einem reduzierten Preis zu verkaufen. Aber durch die Klage kann der Käufer den Eigentümer dazu zwingen, sich mit seiner Forderung zu befassen.

Der Verkauf der Immobilie wird für eine lange Zeit verzögert und kann den Eigentümer dazu zwingen, zusätzliche Mittel für die Immobilie und Anwaltskosten auszugeben. Diese Art von Taktik, um die Verkaufsbedingungen auch nach der Einigung der Parteien neu zu verhandeln, ist leider sehr verbreitet.

Das Beste, was ein Anbieter tun kann, um diese Situation zu vermeiden, ist zu wissen, wer der Käufer wirklich ist. Er sollte daher seine Sorgfaltspflicht gegenüber dem Käufer vollständig erfüllen, bevor er das Angebot annimmt.

Ist man erst in diese Falle bei dieser Masche getreten, hilft auch der Gang zum Anwalt nicht, um den Hauskauf abzuwickeln oder die Wohnung schnell und zum angemessenen Preis an den Mann zu bringen.

Falsche E-Mails und ausländische Banken

Weitere Betrugsmaschen, die sowohl Käufer als auch Besitzer von Häusern oder Wohnungen treffen können, sind falsche E-Mails und die Transaktion über ausländische Banken und alternative Zahlungsmethoden.

Ein vermeintlich gutes Angebot über Bitcoin oder Bankkonten in Übersee abzuwickeln, kann teuer zu stehen kommen.

Interessenten aus dem Ausland, die eigenen Vorstellungen von der Abwicklung haben, sind mit besonderer Vorsicht zu genießen. Was wie ein günstiges Geschäft aussieht, kann im Desaster enden.

Mit falschen E-Mails werden Anbieter und Makler geködert, um Zugriff auf deren Angebote zu erhalten. Ist dies gelungen, so können die Betrüger sich selbst als Verkäufer und Vermieter positionieren und unbedarfte Käufer und Mieter um ihr Vermögen bringen.

Der Trick dabei ist, dass die Immobilie tatsächlich existiert, nur die Kommunikation nicht mit dem Makler oder Eigentümer, sondern mit dem Betrüger stattfindet. Einnahmen für einen Besuchstermin (der nie stattfindet) hier, Vorkasse dort – die Summen bei Immobilienbetrug sind hoch und machen das Geschäft für Betrüger interessant.

Besonders gefährlich: Rip Deals

Beim Rip Deal kommt der Interessent aus dem Ausland. Er möchte die geforderte Summe ohne Nachverhandlung in voller Höhe bezahlen. Dabei stellt er sogar eine weitere Zahlung in Aussicht. Allerdings müsste vorher noch Schwarzgeld „gewaschen“ werden.

Hier gibt es viele Varianten des Betrugs. Meist ist es der Fall, dass eine bestimmte Summe vorgeschossen werden soll, um die hohe Summe zu erlangen, zu der gekauft wird. Dieses Geld ist dann weg. Oder man erhält gefälschte Banknoten, wenn man etwas verkauft, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann.

Ist man beim Verkauf des eigenen Hauses darauf reingefallen, kann meist auch die Polizei nicht mehr helfen, da die Täter nach Abwicklung dieser Masche über alle Berge sind.

Fazit beim Hauskauf oder -verkauf

Schützen Sie sich vor Betrug beim Immobilienhandel! Sind Anzahlungen erfolgt und Vereinbarungen getroffen, kann auch der Gang zum Anwalt die Transaktion bremsen wenn nicht gar vollständig blockieren.

Beim Wert einer Immobilie gehen die Schäden dabei schnell in die Tausende. Ein Privatdetektiv kann Ihnen helfen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.

Soll das Geld in bar fließen, scheint alles zunächst sehr günstig zu laufen, liegen Anfragen in schlechtem deutsch vor, besteht die Gefahr von Vorkasse-Betrug. Der Kaufvertrag kann sich als Bumerang erweisen. Gehen Sie besser auf Nummer sicher.

Sobald die ersten Zweifel an der Identität des Gegenübers bestehen oder alternative Abwicklungsmethoden zur Sprache kommen, durchleuchtet ein Detektiv schnell und unkompliziert die Hintergründe und hilft Ihnen damit, Immobilienbetrug zu vermeiden.

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