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DETEKTIV EINSCHALTEN

Lohnfortzahlungsbetrug – Detektei ermittelt bei Krankschreibungsbetrug

Wenn Mitarbeiter einen Krankenschein erschleichen, ohne dass eine tatsächliche Erkrankung vorliegt, reden wir von Lohnfortzahlungsbetrug oder Krankschreibungsbetrug.

Krankschreibungsbetrug ist ein Problem für viele Firmen. Immer wieder kommt es vor, dass Mitarbeiter “krankfeiern” ohne erkrankt zu sein. Während dessen gehen sie ihrem Hobby oder sogar einer anderen Tätigkeit (Schwarzarbeit) nach. Aber: Wer als Arbeitnehmer beim Arbeitgeber wegen Krankheit nicht arbeiten kann, darf das zumeist auch woanders nicht, weil er sich so in betrügerischer Weise die Lohnfortzahlung erschleicht.

Krankschreibungsbetrug

Tatsächlich sinken Moral und Loyalität mancher Mitarbeiter ständig. So setzen Arbeitgeber aus Mangel an Beweisen häufig Detektive ein, um schwarze Schafe zu überführen. Nur so gelingt oft der Nachweis von Lohnfortzahlungsbetrug.

Eine vorgetäuschte Krankheit durch einen Mitarbeiter ist nichts anderes als Betrug. Der Arbeitnehmer simuliert beim Arzt eine Krankheit. So erschleicht er sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die per Attest gewonnene Freizeit, die der Arbeitgeber weiter bezahlen muss, nutzt der Simulant dann für andere Aktivitäten. Was er nicht bedenkt: Kranschreibungsbetrug ist sogar eine Straftat und es drohen Konsequenzen für den Arbeitnehmer.

Hohe Fehlzeitenquote durch Lohnfortzahlungs­betrug ist teuer

  • Liegt in Ihrem Unternehmen eine überhöhte Fehlzeitenquote durch Krankmeldungen vor?
  • Haben Sie den Hinweis, dass vorgeblich Kranke nur simulieren?
  • Befürchten Sie Opfer von Krankschreibungsbetrug zu sein?

Dann sprechen Sie bei Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug mit unserer Detektei:

Wie können Sie gegen simulierende kranke Mitarbeiter vorgehen?

Das (Arbeits-)Recht steht im Fall von vorgetäuschter Erkrankung und Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug seitens eines Arbeitnehmers auf der Seite der Arbeitgeber. “Die Inanspruchnahme eines Detektivs“, hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, “stellt in der heutigen Zeit keinen außergewöhnlichen Umstand mehr dar”. Das gilt speziell für den Tatbestand Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall.

Der Beschäftigte hat aufgrund seines Arbeitsvertrages die Pflicht, seine Arbeitskraft beim Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Im Krankheitsfall hat der Mitarbeiter sich so zu verhalten, dass er baldmöglichst wieder arbeitsfähig wird.

Dabei hat er alles zu unterlassen, was seine Genesung irgendwie verzögern könnte. Grundsätzliche Maßstäbe, wann dies der Fall ist, gibt es nicht. Entscheidend ist die jeweilige Situation im Einzelfall.

Verhält der Arbeitnehmer sich bewusst anders, als es die eigentliche Krankheit erfordert, hat er ein Problem. Nach dem Arbeitsrecht kann ihm dieses “das Genick brechen”. Weisen ihm Privatermittler den Krankschreibungsbetrug nach, führt das oft zur Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis.

Detektei beweist genesungswidriges Verhalten eines kranken Mitarbeiters

In Fällen einer mutmaßlich nur simulierten Krankschreibung ist es nötig, Beweismittel zu erbringen. Das “gesundungsschädigende” Verhalten des krankgeschriebenen Arbeitnehmers ist müssen dann private Ermittler nachweisen. Sie dürfen die Mitarbeiterüberwachung bei einem konkreten Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug beauftragen.

Was darf der kranke Arbeitnehmer nicht machen?

Von der Rechtsprechung wurde ein solches schädliches Handeln des krankgeschriebenen Mitarbeiters als Form von Lohnfortzahlungsbetrug zum Beispiel in folgenden Fällen bejaht:

  • Schwarzarbeit
  • schwere Gartenarbeit oder vergleichbare Tätigkeiten
  • unerlaubte Nebentätigkeit
  • ausgedehnte Kneipenbesuche
  • und ähnliche genesungswidrigen Aktivitäten

Eine Observation vom Blaumacher beim Hinweis auf Lohnfortzahlungsbetrug im Krankheitsfall ist eine typische Aufgabe für ein Detektivbüro im Auftrag vieler Unternehmen.

Lohnfortzahlungsbetrug ist schädlich für Sozialmoral im Betrieb

Krankschreibungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt. In der Tat schädigt das Vortäuschen einer Krankheit nicht nur den Arbeitgeber. Vielmehr sind auch die Kollegen betroffen. Denn diese müssen die Arbeit des simulierenden Mitarbeiters für diesen erledigen, während er aus purem Selbstzweck der Arbeit fern bleibt. Folglich ist Lohnfortzahlungsbetrug schädlich für die Sozialmoral.

Ob der Blaumacher sich krank gemeldet hat, um mehr Freizeit zu generieren oder während dessen einer anderen Tätigkeit nachgeht, ist dabei ohne Belang. So oder so ist sein Handeln verwerflich und schädlich, wenn es um die Arbeitsmoral im Unternehmen geht. Durch geeignete Ermittlungen im Falle können Sie als Arbeitgeber Krankschreibungsbetrug Ihrer Arbeitnehmer bei vorgetäuschter Krankheit diskret beweisen lassen.

Weil der gelbe Schein vom Arzt bei einer Krankmeldung einen hohen Wert hat, ist es wichtig, schwere Verfehlungen nachzuweisen, wenn Sie dennoch dem krankgeschriebenen Mitarbeiter wegen Lohnfortzahlungsbetrugs kündigen wollen. Sie sollten dem ärztlichen Attest die Glaubwürdigkeit nehmen. Die Anforderungen an eine personenbedingte fristlose Kündigung bei einem Lohnfortzahlungsbetrug sind hoch. Bei der Bewältigung helfen wir Ihnen im begründeten Verdacht.

Beweise für fristlose Kündigung bei vorgetäuschter Krankheit

Überführt ein Arbeitgeber den Arbeitnehmer, der seine Krankheit nur vorgespielt hat, so hat er als Arbeitgeber vielfältige arbeitsrechtliche Möglichkeiten. Wegen der Verletzung der Pflichtverletzung aus dem Arbeitsvertrag ist eine fristlose Kündigung des Arbeitgebers “aus wichtigem Grund” gerechtfertigt. Darum greift beim Lohnfortzahlungsbetrug § 626 BGB mit einer Kündigung ohne vorherige Abmahnung (BAGE 74,127).

Haben Sie den Beleg für Krankschreibungsbetrug und die Detektive als Zeugen, die Ihren konkreten Verdacht bestätigten, sind Sie rechtlich handlungsfähig, was die Kündigung des Arbeitnehmers bei vorgetäuschter Krankheit angeht.

Nachweis der Detektei bei Lohnfortzahlungsbetrug ist gerichtsverwertbar

Die von den Wirtschaftsdetektiven gesammelten gerichtsfesten Beweise des Lohnfortzahlungsbetrugs erhalten Sie in Form eines ausführlichen Berichts. Sofern es zu gravierenden Verfehlungen in der Öffentlichkeit kam, dokumentiert der Detektiv das. Diese Aktivitäten werden im Falle einer strafbaren Handlung soweit möglich fotografiert und per Video festgehalten. Allerdings sind die Fotos nur dem Gericht im Falle des Bestreitens als Nachweis für Lohnfortzahlungsbetrug vorzulegen, sofern das Gericht das verlangt. Das kommt vor, um das Ausmaß der Tätigkeit oder Arbeit während der Krankheit beim Lohnfortzahlungsbetrug zu beurteilen.

Beachten Sie, dass Privatdetektive entsprechende Handlungen im öffentlichen Raum nur bedingt filmen können. Wir müssen die Persönlichkeitsrechte der Person beachten. Die Aufnahmen dienen nur der Vorlage bei Gericht als Nachweis für Betrug.

Daher fertigen wir nur Fotos von Handlungen während der Arbeitsunfähigkeit, die der Genesung extrem widrig sind. In keinem Fall fotografiert der Detektiv den zu beobachtenden Arbeitnehmer bei sonstigen Aktivitäten des täglichen Lebens.

Erstattung von Detektiv-Kosten bei vorgetäuschter Erkrankung der Blaumacher

Detektivkosten sind nach geltendem Recht häufig in Prozessen gemäß § 91 ZPO zu erstatten. Aus dem Grundsatz der positiven Vertragsverletzung und dem dadurch entstandenen Schadenersatzanspruch des Arbeitgebers hat der Arbeitnehmer diese zu ersetzen. 

Urteile bei Betrug mit vorgetäuschter Krankheit

Suchen Sie ein Urteil, bei dem die Detektivkosten bei vorgetäuschter Krankschreibung zu Lasten des überführten Arbeitnehmers gingen? Hier eine Auswahl, bei denen der der Lohnfortzahlungsbetrug für den Arbeitnehmer teuer wurde.

  • LarbG Mainz, Urteil 5 Sa 540/99;
  • OLG München, Urteil 11 W 1592/93
  • OLG Hamm, Urteil 23 W 92/92
  • Bundesarbeitsgericht BAG, Urteil 8 AZR 5/97.

Im Einzelfall lassen Sie sich von Ihrem Rechtsanwalt oder Arbeitgeberverband beraten. Ihr Anwalt erklärt Ihnen, wie Sie die Erstattung der Detektivkosten realisieren. Das gilt zumindest in Fällen von Lohnfortzahlungsbetrug durch simulierende Arbeitnehmer. Verhält der Arbeitnehmer sich ordnungsgemäß, scheidet diese Option aus.

Wir sichern Ihre Belange im Zusammenhang mit krankgeschriebenen Arbeitnehmern bundesweit und liefern den Nachweis für den Lohnfortzahlungsbetrug. Dadurch stärken Sie Ihre Rechtsposition vor dem Arbeitsgericht deutlich. Die besseren Karten beim Arbeitsgericht liegen dann in vielen Fällen ausnahmsweise beim Arbeitgeber.

Rufen Sie jetzt sofort an, wenn einer Ihrer Arbeitnehmer im Verdacht steht, seine Krankheit nur vorzutäuschen.

Mitarbeiter ständig krank – ein Fall für eine Wirtschaftsdetektei

Haben Sie einen verdächtigen Arbeitnehmer? Einen, der sich im Gegensatz zu allen anderen Mitarbeitern ohne triftigen Grund dadurch auszeichnet, ständig krank zu sein? Dann handelt es sich möglicherweise um einen Simulanten.

Jeder Arbeitnehmer kann erkranken. Und wenn es jemanden mit einer wirklichen Krankheit “erwischt”, ist die soziale Absicherung gerechtfertigt. Was aber ist mit jenen Arbeitnehmern, die kein chronisches Leiden haben und dennoch laufend ohne ersichtlichen Grund krank feiern?

Hier gilt es zunächst abzuwägen, was die Ursache für das laufende Fernbleiben von der Arbeit sein könnte. Wollte der Mitarbeiter Urlaub haben und dieser wurde nicht gewährt? Und exakt dann kam der Krankenschein? Oder die Krankmeldung kommt stets für einen Brückentag?

Das sind mehr als verdächtige Anhaltspunkte. Speziell wenn es ganz konkrete Verdachtspunkte gibt, dürfen Sie als Arbeitgeber handeln. Ist der Verdacht erhärtet, dass der Arbeitnehmer nur ein Blaumacher ist, können Sie ihn überprüfen lassen, denn die Beweislast für Lohnfortzahlungsbetrug liegt beim Arbeitgeber.

Als Verdachtsmoment für Lohnfortzahlungsbetrug reicht es nach gängiger Rechtsprechung schon aus, wenn der vorgeblich Kranke bei verordneter Bettruhe mehrfach nicht zu Hause telefonisch oder persönlich zu erreichen ist. Überführt der Privatdetektiv den Arbeitnehmer, dann können Sie als Arbeitgeber reagieren.

Denn Sie dürfen als Arbeitgeber einem krankgeschriebenen Arbeitnehmer wirksam kündigen, wenn Ihnen Belege für sein Simulieren vorliegen. Während einer Arbeitsunfähigkeit Ihres Mitarbeiters können Firmen ordentliche und außerordentliche Kündigungen aussprechen. Lesen Sie dazu das Kapitel zum Lohnfortzahlungsbetrug im kostenfreien E-Book unserer Detektei: Tatort Betrieb.

Fehlzeiten Ursache für Produktionsausfälle – Detektei überführt Verdächtige

Wenn Sie die Fehlzeitenquote in Ihrem Unternehmen nicht im Auge behalten, kann das zu hohen Produktionsausfällen führen, besonders bei einem Fall von Lohnfortzahlungsbetrug.

Die Quote Ihrer Fehlzeiten errechnen Sie einfach mit einer einfachen Formel.

  • Fehlzeit: Sollarbeitszeit x 100 % ergibt die Fehlzeitenquote.

Natürlich gibt es von Branche zu Branche unterschiedliche Quoten, denn nicht jeder Wert ist vergleichbar. Studien haben gezeigt, dass die Fehlzeitenquote in deutschen Betrieben durchschnittlich zwischen 3,5 % und 4,5 % (Quelle: WALTER/MÜNCH, 2009) lag.

Detektive einschalten bei Krankschreibungs­betrug

Haben Sie im Betrieb eine Quote an krankheitsbedingter Fehlzeit von deutlich über 5% ? Dann betreiben Sie Ursachenforschung, woher die hohe Arbeitsunfähigkeit rührt. Insbesondere prüfen Sie, ob vielleicht dauerhaft die gleichen Kandidaten hauptverantwortlich für den hohen Krankenstand sind und Lohnfortzahlungsbetrug vorliegt.

Das Einschalten des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse bei einem Fall von Lohnfortzahlungsbetrug bringt meist nicht viel. Das dauert lange und häufig simuliert der eigentlich gesunde Arbeitnehmer auch dort.

Im begründeten Verdachtsfall eines bewussten Fehlverhaltens und Verdacht auf Krankschreibungsbetrug dürfen Sie handeln und ein Exempel statuieren. Durch eine Detektei lassen Sie diesen “Hauptverdächtigen” bei einer Arbeitsunfähigkeit und Verdacht auf Betrug überprüfen.

Wir arbeiten bei der Observation mit legalen Mitteln, so dass Sie Erkenntnisse aus dem Einsatz vor Gericht verwenden können.

Sprechen Sie mit einem Wirtschaftsdetektiv unserer Detektei für eine Beratung, wenn ein Arbeitnehmer verdächtig krank ist. Schnell weisen unsere Ermittler nach, ob er einer Nebentätigkeit nachgeht, schwarz arbeitet oder in den Urlaub fährt und Lohnfortzahlungsbetrug begeht.

Passt zum Thema Betrug bei Krankschreibung

Möchten Sie mehr zur Mitarbeiterkriminalität und Überwachung wissen? Dann informieren Sie sich allgemein zur Mitarbeiterüberwachung durch eine Detektei.

Immer wieder streiten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer um die Rechtmäßigkeit der Kündigung. Deshalb haben wir aus Sicht einer Detektei Urteile zu Kündigungen zusammengefasst. Auch den Lohnfortzahlungsbetrug greifen wir auf.

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