Lärmbelästigung durch Nachbarn

Eine Lärmbelästigung durch Nachbarn ist ein großes Ärgernis für die betroffenen Parteien.

Detektive informieren zum Thema Lärmbelästigung.

Uns Menschen begleitet ständig ein hoher Lärmpegel. Sei es auf der Straße oder in öffentlichen Gebäuden, überall gibt es eine Geräuschkulisse. Krach oder extrem laute Musik können für jeden Menschen belastend sein und krank machen.

Dagegen sollte die eigenen Wohnung oder das eigene Haus eigentlich Schutz bieten. Denn die Menschen können nur dort den äußeren Bedingungen entgehen.

Doch dann findet man unter Umständen selbst in den eigenen Räumen keine Ruhe. Schuld daran können Nachbarn sein. Eine Störung aus der Nachbarschaft ist ein sehr häufiges auftretendes Problem. Bestimmt haben Sie sich schon einmal die Fragen gestellt:

  1. Was bedeutet Lärmbelästigung durch Nachbarn?
  2. Wie kann ich als Mieter oder Vermieter bei einer Ruhestörung vorgehen?
  3. Wie beweise ich als Hausbesitzer die Lärmbelästigung von Nachbarn?
  4. Welcher Krach ist erlaubt?
  5. Sind Lärmprotokolle zweckdienlich zur Durchsetzung des Rechts?
  6. Gibt es gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten?

Sicher gibt es noch viele weitere Fragen zum Thema Lärmbelästigung. Auf die wichtigsten gehen wir in der Folge hier näher ein.

Was ist Lärmbelästigung?

Was verstehen wir eigentlich unter Lärmbelästigung? Als Lärmbelästigung bezeichnet man die laute Immission von Schall, verursacht durch Menschen oder Maschinen. Die Schallimission unterliegt in Deutschland festen Grenzen, die je nach Tageszeit variieren.

In der Regel spricht man hier von Ruhe- oder Lärmstörung. Diese tritt dann ein, wenn der Krach ein vermeidbares Ausmaß überschreitet.

Natürlich sind nicht alle Geräusche gleich eine Belästigung. Das gilt insbesondere dann, wenn der Lärm nicht vermieden werden kann. Stark befahrene Straßen, Sportstätten, Flugzeuge zählen im herkömmlichen Sinn nicht zum nachbarschaftlichen Lärm.

Generell stellt sich die Frage: kann der Lärm vermieden werden oder nicht. Lebt man in einer ländlichen Umgebung, kann man zum Beispiel einem Hahn das Krähen oder einem Frosch das Quaken nicht verbieten.

Sobald jedoch ohne einen berechtigten Anlass vermeidbarer Lärm verursacht wird, tritt eine Ruhestörung ein. Damit wird die Allgemeinheit oder auch die Nachbarschaft erheblich belästigt.

Dieser Artikel thematisiert die Störung durch Nachbarn. Gerade im Mietrecht ist die Ruhestörung durch die Nachbarschaft ein häufig auftretendes Problem. Mieter oder Vermieter sollten durch die von ihnen verursachten Geräusche keinen ihrer Mitbewohner in der Wohnung belästigen.

Hier geht es insbesondere um Maschinengeräusche, Lautstärke bei Musik und Fernsehen, Feiern, Haustiere oder Streit/Geschrei. Oftmals ist der erhebliche Lärm trotz geschlossener Fenster deutlich in der Wohnung zu hören. In anderen Fällen mangelt es an der Einhaltung der Nachtruhe durch einen Nachbar. Auch das ist nicht zu tolerieren.

Wie Friedrich von Schiller schon zu sagen wusste: Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. An dem Satz ist auch heute noch viel Wahrheit dran.

Wie kann ich als Mieter oder Vermieter bei einer Ruhestörung vorgehen?

Im Mietrecht gibt es sogenannte Ruhezeiten. An diese sollte sich jeder Bewohner halten.

Hierzu zählt die gesetzlich vorgeschriebene Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr. In dieser Zeit sind störende Geräusche, die über die Zimmerlautstärke hinweggehen, verboten.

Ferner gibt es die Ruhezeit von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr, die in der Regel per Hausordnung vorgegeben ist. Generell sollte unter Mitmenschen eine gegenseitige Rücksichtnahme vorausgehen.

Von großer Bedeutung ist dabei das Nachbarschaftsverhältnis. Ist dieses gut, dann ist auch die Toleranzgrenze beim Lärmpegel höher. Sind sich die Menschen eh spinnefeind, wird manchmal jedes Geräusch als Störung empfunden. Das ist dann ein schlimmes Problem.

► als Mieter

Kam der ruhestörende Lärm nachts aus der Nachbarwohnung? Sind die anderen Nachbarn auch davon betroffen gewesen? Grundsätzlich ist es gut, wenn Sie sich beispielsweise im Haus umhören. Denn Sie wohnen ja nicht alleine dort.

Haben Sie dann festgestellt, aus welcher Wohnung nachts die laute Musik kam, bleiben Sie ruhig. Suchen Sie erst einmal das Gespräch mit der Person, die den Hausfrieden stört. Oftmals reichen klärende Worte aus. Reden Sie mit dem Verursacher. Dem ist es manchmal gar nicht bewusst, dass er nach außen so geräuschvoll ist.

Ist der Geräuschpegel dauerhaft zu hoch? Hält sich der neue Nachbar nicht an die Nachtruhe, sondern gibt eine ausgelassene Feier? Ignoriert man Ihre Bitte, die Zimmerlautstärke einzuhalten? Dann rufen Sie die Polizei. Die Polizei prüft alsdann vor Ort beispielsweise, ob die Musik in der Nachbarschaft zu laut ist, um die Nachtruhe zu stören. In dem Augenblick hat die Polizei auch die Befugnis, die Lärmquelle zu beseitigen.

Je nach Häufigkeit der Störungen haben Sie die Möglichkeit einer Unterlassungsklage gegen den Verursacher. Sprechen Sie auch mit dem Wohnungseigner. Laute Ruhestörung durch einen Mieter kann ein Grund für eine Mietminderung sein. Bei der Zahlung der Miete sind dann Abschläge möglich, wenn der Vermieter nicht handelt und den lauten Bewohner zur Ruhe bringt. Bleibt es bei der Lärmbelästigung und bleibt die Ansprache fruchtlos, mindern Sie entsprechend die Miete.

Dem Vermieter ist bestimmt nicht daran gelegen, dass Sie eine Mietminderung in Anspruch nehmen. Weil Sie aber als Mieter das Recht zur Minderung der Miete haben, wird der Wohnungsbesitzer aktiv. Sie müssen den Mangel nicht hinnehmen. Der Hauseigentümer hat für die Beseitigung von Lärm im Haus oder auf dem Grundstück Sorge zu tragen, sofern es in seiner Macht steht. Das ist also sein Problem. Viele Urteile belegen das.

Lärmprotokoll führen

Falls der Wohnungseigentümer Ihnen kein Gehör schenken will: Fertigen Sie ein ausführliches Lärmprotokoll an.

In dem Protokoll sind die Daten und Zeiten (Dauer) der jeweiligen Störung aufzuführen. Enthalten sein müssen auch der Verursacher sowie die Art des Lärms. Das wären beispielsweise: Zu laute Partymusik, Baulärm, Musik weit jenseits der Zimmerlautstärke etc.

Gibt es Zeugen für die Ruhestörung? Dann tragen Sie die Zeugen ebenfalls ein. Je mehr Personen den Lärm hören und bestätigen, desto besser ist es. Ein Lärmprotokoll ist wichtig, aber keine Pflichtaufgabe. Fraglos können Sie Ihrer Situation damit besser darstellen. Außenstehende können die dargelegte Störung durch Lärm dann besser nachvollziehen. Hatten Sie die Polizei gerufen? Dann tragen Sie auch das bitte ein. Die Maßnahmen der Polizei nehmen Sie gleichfalls mit auf.

Wenn alle Versuche fruchtlos geblieben sind, den Lärm aus der Nachbarwohnung einzudämmen, besteht die Möglichkeit einer Mietminderung. Teilen Sie vorher dem Hausbesitzer mit, dass Sie bei weiterem Lärm die Miete kürzen. Setzten Sie ihm gleichzeitig eine Frist zur Behebung des Mangels.

Eine Mietminderung von 5-25% ist je nach Art und Intensität der Belästigung durch erheblichen Lärm angemessen. Lassen Sie sich vorher der Sicherheit halber anwaltlich beraten. Sonst könnte die Gefahr bestehen, dass die Mietminderung einem Mietrückstand gleichgesetzt wird.

► als Vermieter

Jedem ist daran gelegen, jeglichen Unfrieden im Haus und in der Nachbarschaft zu vermeiden. Eine Ruhestörung ist also sowohl für den Vermieter als auch für den Mieter unangenehm. Gerade als Vermieter will man von Minderungen der Miete von Bewohnern, die sich gestört fühlen, verschont bleiben. Mindern andere Bewohner die Miete, trifft den Vermieter dieser Verlust entsprechend direkt.

Der Vermieter sollte in einem solchen Fall den lärmverursachenden Mieter schriftlich auffordern, die Ruhestörungen einzustellen. Ferner sollte eine schriftliche Abmahnung erfolgen.

Fruchtet das nicht und die lautstarken Mieter ändern sich leider nicht, bleiben die rechtlichen Möglichkeiten der Kündigung oder der Unterlassungsklage. Auch hierzu sollten Sie einen Anwalt befragen, besonders bei dem Thema fristlose Kündigung. Diese Dinge sollten Sie nie ohne Ihren Rechtsanwalt angehen. Führen Sie also immer erst ein Gespräch mit ihm, bevor Sie Aktivitäten entfalten.

Wie beweise ich als Hausbesitzer die Lärmbelästigung von Nachbarn?

Als Vermieter haben Sie ähnliche Optionen wie der Mieter. Neben einem Lärmprotokoll sind Zeugen sehr wichtig.

In erster Linie gilt es, in Ruhe mit dem Nachbar zu sprechen. Nicht jede Sache muss sofort zum Richter. Machen Sie den ersten Schritt. Das persönliche Gespräch ist der beste Weg. Schildern Sie dem Nachbarn, was die anderen Nachbarn stört. Vielleicht war es nur ein Ausrutscher. Suchen Sie gemeinsam eine Lösung in dem Fall.

Hilft das klärende Wort nicht, können Sie einen Anwalt für Mietrecht einschalten. Denn übermäßiger Lärm ist nicht hinzunehmen. Dabei hilft Ihnen dann Ihr Lärmprotokoll. Ein solches kann als Beweismittel bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung dienen.

Benennen Sie auch die Zeugen, die den Lärm mitbekommen haben. Externe Zeugen sind besonders hilfreich, weil sie selber nicht vom Lärm betroffen sind. In einem solchen Fall ist die Aussage der Zeugen als neutral und objektiv zu werten.

Generell sollten Sie nicht zu viel Hilfe von Polizei oder Ordnungsamt erwarten. Eine Detektei hingegen kann alle Verfehlungen ob Tag oder Nacht, ob in der Woche oder am Wochenende bezeugen.

Welcher Krach ist erlaubt?

Generell ist zu sagen, dass eine normale Geräuschkulisse üblich und hinzunehmen ist. Selbst in den Ruhezeiten darf man nicht von einer vollständigen Stille ausgehen. Jeder Nachbar kann seinen Tätigkeiten des Alltags im normalen Rahmen nachgehen. Nur sollte jeder während der Ruhezeiten die Zimmerlautstärke einhalten. Eine gegenseitige Rücksichtnahme ist in jedem Fall empfehlenswert.

Letztlich gilt aber, dass jeder Mieter oder Hausbewohner ein gewisses Maß an Toleranz mitbringen sollte. Man muss – gerade in einem hellhörigen Mietshaus – bereit sein, einen bestimmten Lärmpegel hinzunehmen. Das gilt auch für die Geräusche von spielenden Kindern, Staubsaugen oder das Waschen der Wäsche. Wenn sich Menschen in einer Wohnung befinden, ist grundsätzlich von einer gewissen Geräuschentwicklung auszugehen. Diese Dinge zählen nicht als Lärmen.

Das dürfen Sie während der Ruhezeit nicht machen

Ein Nachbar darf keinen extremen Lärm produzieren, der andere Mieter im Haus oder Bewohner in einer Siedlung stören kann. Nachstehend haben wir einige Beispiele für eine Ruhestörung aufgeführt:

  • Während der Ruhezeiten oder an Sonn- und Feiertagen Rasen mähen.
  • Laute Arbeiten im Garten, der Wohnung oder im Haus
  • Hunde, die kontinuierlich bellen.
  • Lautes Schreien, was über der Lautstärke eines normalen Gesprächs liegt
  • Dauerhafte handwerkliche Tätigkeiten wie Bohren, Hämmern oder Schleifen.
  • Lärmende Geräusche (lauter als normale Alltagsgeräusche).
  • Laute Partys nach Eintreten der Nachtruhe.
  • Extrem laute Musik, die Stereoanlage auf volle Lautstärke drehen.

Aber nicht immer lässt sich ein hoher Lärmpegel vermeiden. Gerade wenn Mieter oder Nachbarn aus-/einziehen entstehen zusätzliche Lärmbelastungen. In solchen Fällen sind Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten nicht zu vermeiden. Ein genereller Mangel, der eine Mietminderung rechtfertigt, ist das nicht.

Sind Lärmprotokolle zweckdienlich?

Ein Lärmprotokoll ist nicht verpflichtend. Es kann jedoch in einem möglichen Rechtstreit wichtig sein, um die Art und Kontinuität der Lärmbelästigung darzulegen. Das betrifft auch beispielsweise außergerichtliche Schlichtungsverfahren. Insbesondere bekommt es dann Gewicht, wenn Zeugen aufgeführt sind. Ein solches Protokoll dient als Beweismittel und ist von großer Bedeutung. Zeugen dieser Art können auch Detektive sein.

Das Lärmprotokoll ist auch nach dem Mietrecht sinnvoller Weise über einen gewissen Zeitraum zu führen. Damit zeigen Sie, dass die Störungen ständig wiederkehrend sind.

Bei den Zeugen sollte es sich bestenfalls um außenstehende Dritte handeln. Detektive zählen als ideale Zeugen. Diese sitzen dann in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und hören, wie die Geräuschkulisse ist. Das geht grundsätzlich auch nachts. Die Aussage von Detektiven kann bei einem Gerichtsverfahren mehr Gewicht haben als die eines nahe stehenden Verwandten. Ein Privatdetektiv gilt als unabhängiger und neutraler Zeuge. Und wichtig für Sie: er ist dann da, wenn Sie ihn brauchen, was bei Polizei und Ordnungsamt nicht wirklich der Fall ist, gerade wenn eine dauernde erhebliche Lärmbelästigung vorliegt.

Aufbau des Protokolls bei Ruhestörung

Halten Sie die Störungen in tabellarischer Form fest:

  • Datum
  • Uhrzeiten, Dauer der Intensität (erhebliche Störungen von … bis …)
  • Art der Störung (lautstarke Musik, Bohrlärm, lautes Klopfen, Party)
  • Verursacher der Ruhestörung
  • Zeugen, die bestätigen, was zu hören war

Häufig ist ein Amtsgericht oder sogar ein Landgericht mit dem Thema Nachbarschaftslärm beschäftigt. Ziehen Sie vor einem solchen Schritt immer einen Anwalt zu Rate, damit Sie vor Gericht ein gerechtes Urteil erzielen können. Denn klar ist: niemand muss mehr als im vermeidbaren Ausmaß Lärm erdulden, schon gar nicht in der Nacht, wenn man schlafen muss.

Gibt es gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten?

Ja, vorgeschriebene gesetzliche  Ruhezeiten sind existent. Diese sind zwar gesetzlich geregelt, aber bundesweit nicht unbedingt einheitlich.

Die meisten Bundesländer jedoch haben hier eine Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr respektive 07.00 Uhr geregelt. An Sonn- und Feiertagen gilt den ganzen Tag die Vorschrift zur Ruhe. Da sind die gesetzlichen Regelungen bei der Zeit einheitlich.

Für Mittagsruhe gibt es in Deutschland keine allgemeine Verordnung. Sie kann aber auf kommunaler Ebene für die Zeit von ca. 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr festgelegt sein. Die in der Gemeinde, in der Sie wohnen, festgesetzten Zeiten erfragen Sie im Bürgerbüro oder beim Ordnungsamt.

Die nächtliche Ruhezeit ist in den Landes-Immissionsschutzgesetzen gesetzlich verankert.

Die Mittagsruhe kann aber auch vom Vermieter oder der Hausverwaltung vorgeschrieben werden. Diese ist entweder im Mietvertrag oder in der Hausordnung der Wohneinheit, in der Sie wohnen, geregelt.

In der übrigen Zeit muss man die unterschiedlichen Lärmquellen von unten, oben oder nebenan dulden.

Im Sinne des Hausfriedens!

Häufig sind sich Betroffene nicht darüber im Klaren, wie Sie sich bei unverhältnismäßig lautem Krach zu verhalten haben. Zunächst Kommt es zur Lärmbelästigung aus einer benachbarten Wohnung oder einem Haus? Wann ist die Toleranzgrenze erreicht? Wie verhält man sich? Liegt es an dem eigenen, subjektiven Empfinden?

Wie der Fall bei Ihnen liegt sollten Sie genau analysieren. Ist die Nachbarschaft generell leise und nur mal lauter, wenn Menschen feiern, ist die Toleranz meist größer als wenn ständig Krach zu hören ist.

Gegenseitige Rücksichtnahme sollte für jeden gelten. Das gilt vor allen Dingen in hellhörigen Wohnungen. Hier ist es normal, dass Sie Geräusche hören bzw. diese sich nicht vermeiden lassen.

Gerade in Mehrfamilienhäusern oder in Siedlungsgebieten sollte jeder ein wenig Toleranz zeigen. So kommt es auch nicht sofort zum Nachbarschaftsstreit. Erst sollte man zuerst miteinander reden, bevor ein Anwalt oder Gericht bemüht wird. Es ist nicht zielführend, sofort Polizei oder Ordnungsamt bei einem solchen Problem einzuschalten. Reden Sie erst mit den anderen Menschen, die in Ihrer Nähe wohnen.

Was ist erlaubt?

Es gilt immer zu unterscheiden, ob die Lärmbelästigung vermeidbar ist. Sie können keinem Kind das Spielen oder einem Baby das Schreien verbieten. Gemäß einem Urteil vom Landgericht München rechtfertigt Kinderlärm keine Minderung der Miete. Kind bleibt Kind und das ist auch gut so. Andere Leute mögen es vielleicht nicht gerne hören, aber normales Lachen und Spielen von Kindern im Haus oder im Garten ist grundsätzlich erlaubt. Das sagt auch das Bundes-Immissionsschutzgesetz.

So hat zum Beispiel auch der Berufsmusiker von nebenan seine Berechtigung zum Musizieren. Und Sie können auch nach 22.00 Uhr Ihre Rollläden herunterlassen. Das entspricht dem vertragsgemäßen Gebrauch.

Das Staubsaugen sonntags nach 08.00 Uhr ist erlaubt. Ebenso ist es nicht verwerflich, wenn gelegentlich nach 22.00 Uhr eine Waschmaschine betrieben wird. Gerade Berufstätige haben sonst selten die Möglichkeit, ihre Wäsche zu waschen, so dass sie das manchmal nachts machen müssen.

Tatsächlich ist es vorgekommen, dass sich Menschen über die Geräuschkulisse bei der Benutzung einer Toilette in einer anderen Wohnung beschwert haben. Hier hatte das Amtsgericht Wuppertal entschieden: Männer dürfen die Toilette im Stehen benutzen. Das damit verbundene „Geräusch“ ist zu ertragen und kein Mangel, so das Urteil.

Suchen Sie Hilfe bei einer Detektei zum Beweis von unzulässigem Lärm aus der Nachbarwohnung

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Niemand lässt sich gerne in seinen Privaträumen über Gebühr belästigen. Wer nicht mehr schlafen kann, wird auf Dauer krank. Dem können Sie ein Ende setzen, wenn Sie die passenden Zeugen und Beweise haben. So bewahren Sie Ihre Rechte und müssen nicht ausziehen, um wieder Frieden zu finden und ruhig schlafen zu können.

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Bei nicht unerheblichem Lärm, zu lauter Musik und dergleichen sind Sie berechtigt, Detektive einzuschalten. Sie erhalten von uns eine Dokumentation über die Art des Krachs, der aus einer Wohnung / einem Haus zu vernehmen war. Mit diesem Bericht haben Sie die Möglichkeit, sich an Ihren Vermieter oder Anwalt zu wenden. Denn nicht jede Lärmbelästigung müssen Sie in Kauf nehmen. Machen Sie daher einen lärmenden Mieter auf seine Vergehen ruhig aufmerksam. War das Gespräch vergebens und die Polizei nicht zuständig, dann ist ein Privatdetektiv Ihr richtiger Ansprechpartner.

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