Betrug bei Unterhalts­zahlungen?

Nach einer Scheidung kommt es in vielen Fällen zu einer Pflicht, Unterhalt zu zahlen. Einen Unterhaltsanspruch haben möglicherweise der ehemalige Partner oder die Kinder.

Betrug bei Unterhaltszahlungen - Detektive ermittelnDie Zahlung von Unterhalt ist mit einer dauerhaften Belastung verbunden. Darum bleibt es nicht aus, dass bei den Gründen für einen Anspruch gerne geschummelt wird.

Das trifft sowohl für denjenigen zu, der in der Pflicht steht, Unterhalt zu zahlen als auch denjenigen, der der Empfänger ist.

Wenn Betrug im Raum steht, gilt es, diesen zu beweisen. Alleine ist das schwer. Daher ist es gut zu wissen, dass eine Detektei dabei wertvolle Dienste leisten kann.

Wovon hängt Unterhalt ab?

Der Unterhalt richtet sich nach dem Einkommen und der Bedürftigkeit. Ist diese Bedürftigkeit gegeben, kann jemand einen Anspruch haben. Doch da fängt das Betrügen bereits an. Typische Beispiele beim Berechtigten sind:

  • Der Empfänger rechnet sich ärmer als er ist
  • Durch Schwarzarbeit wird das eigene Einkommen erhöht, ohne dass es bei der Unterhaltszahlung berücksichtigt wird
  • Kinder jobben nebenbei, geben das jedoch nicht bei der Berechnung vom Kindesunterhalt an
  • Die Ex-Frau lebt mit einer anderen Person in eheähnlicher Gemeinschaft und verschweigt das
  • Ein angebliches Studium wird gar nicht durchgeführt, ohne es den Eltern mitzuteilen

Aber auch der Unterhaltspflichtige kann täuschen und betrügen. Beispiele dafür sind:

  • Das eigene Einkommen als Selbständiger wird verschleiert
  • Ein neuer Partner fungiert als Strohmann in der eigenen Firma, um das Einkommen zu senken
  • Der Unterhaltspflichtige taucht ab, ohne zu zahlen
  • Durch Schwarzarbeit beeinflusst man Betrag und Höhe des monatlichen Einkommens

Nach der Trennung ist nichts mehr so wie es war. Jeder ist sich selbst der Nächste. So bleibt es nicht aus, dass jeder seinen eigenen Vorteil sucht. Beim Thema Unterhaltszahlung wird mit Haken und Ösen getrickst.

Düsseldorfer Tabelle ist Grundlage für Ehegattenunterhalt

Die Höhe der Unterhaltszahlung berechnet sich in der Regel mit Hilfe die Düsseldorfer Tabelle. Darum gibt es nur wenige Schlupflöcher. Manch einer sucht deshalb Rat bei einem Rechtsanwalt für Familienrecht. Unter den Anwälten gibt es reichliche, die indirekt dabei helfen, die Zahlung durch falsche Angaben zu manipulieren.

Der Anwalt erteilt dann den Rat, bei welcher Situation weniger Geld fließen würde. So erklärt er dem Mandanten, unter welchen Voraussetzungen dieser am meisten Kapital aus der Sache schlagen kann. Grundsätzlich wird der Anwalt dem ehemaligen Ehegatten nur legale Ratschläge geben. Diese sind aber nicht selten mit Hinweisen verbunden, wie man nach der Scheidung seine Unterhaltspflicht mit windigen Methoden verringert.

Was ist beim Unterhalt zu berücksichtigen?

Als Eltern oder Vater zahlt man neben dem Unterhalt für den Ehegatten oft auch für minderjährige Kinder und mitunter auch volljährige Kinder. Die Voraussetzung dafür ist, dass diese wirtschaftlich noch nicht auf eigenen Beinen stehen. Das aber lässt sich für einen Vater, der getrennt von der Familie lebt, nicht immer klar feststellen.

Das Kindergeld fließt genauso in die Unterhaltszahlung eine wie eine eigene Tätigkeit. Die Düsseldorfer Tabelle sieht auch an gewissen Stellen einen Selbstbehalt vor. Auch Schulden spielen eine Rolle.

An dieser Stelle wollen wir nicht auf die Berechnung nach der Düsseldorfer Tabelle eingehen. Das macht sicher die Kanzlei Ihres Rechtsanwalts für Sie. Wir beschäftigen uns hier damit, wie Detektive Ihnen helfen können, Betrug bei den Unterhaltszahlungen aufzudecken.

Ehemaliger Ehepartner betrügt

Wenn Sie Unterhalt an Ihre Ex-Frau oder Ihren Ex-Mann zahlen müssen, hat der Empfänger bestimmte Voraussetzungen einzuhalten. Ihre Verpflichtung steht und fällt mit der Voraussetzung dieser Einhaltung der gesetzlichen Regelungen.

Ein nachehelicher Unterhalt ist gefährdet, wenn diese Regeln nicht eingehalten werden.

Zahlen Sie für Ihre Exfrau, darf diese nicht:

  1. eigenes Einkommen verschweigen
  2. mit einem neuen Partner in eheähnlicher Gemeinschaft leben

Kassiert die Frau eine Unterhaltszahlung, obwohl sie einer Schwarzarbeit nachgeht oder längst mit einem neuen Partner zusammen lebt? Dann kann der Unterhalt verwirkt sein. Der ehemalige Ehegatte muss das aber beweisen.

1. Das Einkommen wird nicht angegeben

Geht die Frau zum Beispiel einer Putztätigkeit nach, die schwarz bezahlt wird, kann eine Detektei das dokumentieren und unter Beweis stellen. Gleiches gilt auch für jede andere Form der Nebentätigkeit.

Grundsätzlich ist der Empfänger des Unterhalts dem Recht nach verpflichtet, seine persönlichen Verhältnisse offen zu legen. Das geschieht aber nicht immer. Das ist dann der Fall, wenn die Unterhaltszahlung beim Ehegattenunterhalt nach der Scheidung oder Trennung irregulär erschlichen werden soll.

Ein Privatdetektiv hat die Möglichkeit für Sie zu beweisen, ob die Person solche heimlichen Nebentätigkeiten ausführt. Diese wären für die Berechnung des Unterhalts von besonderer Bedeutung. Beim Berechnen des Unterhalts müssten diese Nebeneinnahmen einfließen.

Der Unterhaltsanspruch könnte eventuelle sogar ganz entfallen, wenn ein Betrug nachgewiesen werden kann.

2. Zusammenleben mit neuem Partner in eheähnlicher Gemeinschaft

Ein Unterhaltsanspruch kann dann entfallen, wenn die Person, die Unterhalt bezieht, dauerhaft mit einem neuen Partner in eheähnlicher Gemeinschaft zusammen lebt. Das wird im Zuge der Scheidung selten zugegeben. Vielmehr unterhalten dann beide Parteien zumindest auf dem Papier jeweils eine eigen Wohnung.

Dadurch will man gewährleisten, dass die Unterhaltszahlungen weiter erfolgen. Kann der Partner, der zahlt, das neue Zusammenleben aber beweisen, ist es denkbar, dass die Unterhaltszahlungen eingestellt werden können.

Auch bei dieser Thematik hilft Ihnen eine Privatdetektei. Durch Recherchen oder eine Observation lässt sich beweisen, ob beim Bezug des Ehegattenunterhalts betrogen wird. Liegen diese Beweise vor, kann Ihr Anwalt die nötigen Schritte zum Thema einleiten. So lassen sich die Unterhaltszahlungen verändern.

Probleme bei Kindesunterhalt

1. Elternteil zahlt keinen Kindesunterhalt für gemeinsame Kinder

Dem Ehegatten, der die Kinder nach einer Trennung bei sich hat, steht die Zahlung von Kindesunterhalt durch den anderen Partner zu. Nur zu oft kommt es zum Streit.

Bei minderjährigen Kindern sieht es meist so aus, dass der Erzeuger seinen Pflichten zur Zahlung nicht nachkommt. Er verschweigt sein monatliches Einkommen, benennt keinen Arbeitgeber oder geht nebenbei einer Schwarzarbeit nach – das sind die üblichen Tricks.

Auch hier kann ein Detektiv helfen. Er stellt dann fest, wo ein Schuldner arbeitet und ob er einer weiteren Tätigkeit nachgeht.

2. Volljährige Kinder mit Unterhaltsanspruch gehen nebenbei arbeiten

Wenn Kinder aus dem Haus sind, kommt es manchmal zum Bruch mit einem Elternteil. Ist jemand verpflichtet, Kindesunterhalt zu zahlen, hat er Anspruch darauf zu erfahren, was das volljährige Kind nebenbei verdient. Das ist für die Eltern Maßstab für die Höhe der zu leistenden Unterhaltszahlung.

Hier kommt es oft dazu, dass ein Kind den Pflichtangaben nicht nachkommt. Zwar kommt das Kindergeld zur Anrechnung, aber wenn das Kind nebenbei Geld verdient, muss es das den Eltern angeben. Schließlich ist diese Angabe wichtig für die Berechnung des Unterhalts für das Kind.

Auch hier kommt ein Detektiv zum Einsatz. Er prüft, ob das Kind nur studiert oder nur in der Ausbildung ist oder noch nebenbei arbeitet. Das tangiert nämlich den Anspruch auf Unterhalt. Ihr Anwalt kann Sie dazu näher beraten, wenn Sie als Eltern Probleme mit einem Kind haben.

Die unauffällige Beobachtung des Kindes oder die Recherche im Umfeld durch einen Privatdetektiv bringt Klarheit in die wahren Verhältnisse. Stellt er fest, dass das Kind nebenbei regelmäßig einen gewissen Betrag verdient, ist dieser Betrag auf den Unterhalt anzurechnen.

Kommen also bei der Ermittlung in dem Fall Fakten ans Tageslicht, die Ihnen als Eltern vorher so nicht bekannt waren, kann das großen Einfluss auf die Höhe der Unterhaltszahlung an das Kind haben.

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