Detektiv bei Krankmeldung

Im Jahr 2014 haben wir Schlagzeilen gelesen wie „Rekord-Krankenstand in Deutschland“ mit den höchsten Krankenstandquoten seit 1999. Immer mehr Mitarbeiter feiern krank.

Detektiv bei Krankmeldung symbolisiert durch ThermometerNur zwei Jahre später war dieser traurige Rekord dahin. Die DAK stellte in ihrer Studie fest, dass 2016 das Jahr mit dem höchsten Krankenstand seit 20 Jahren war.

Die allermeisten Krankschreibungen sind absolut gerechtfertigt, aber es gibt auch jene Arbeitnehmer, die nur simulieren. Die Krankheit wird beim Arzt vorgetäuscht, um so bezahlte Freizeit zu bekommen. Freizeit, die nicht selten für eine andere Tätigkeit, für Schwarzarbeit oder die Renovierung am Haus genutzt wird.

Daher verwundert es nicht, dass immer häufiger ein Detektiv bei Krankmeldung eingeschaltet werden muss. Auftraggeber für den Detektiv bei Krankschreibung sind entweder der Arbeitgeber oder eine Versicherung.

Kontrolle von verdächtigen Krankmeldungen

Dazu muss gesagt werden, dass ein Detektiv nur dann von einem Arbeitgeber eingeschaltet wird, wenn ein klarer Verdacht auf Lohnfortzahlungsbetrug vorliegt. Häufig sind es die „üblichen Verdächtigen“, die sich immer und immer wieder krankmelden und die Arbeit den restlichen Kollegen überlassen.

Sicher, es gibt chronisch kranke Menschen, die wahrlich nichts dazu können, häufiger zu erkranken als andere. Aber es gibt auch chronisch faule Menschen, die weder im Interesse der Firma noch in dem der Kollegen handeln. Diese Arbeitnehmer nutzen jede Gelegenheit, um sich den „gelben Schein“ beim Arzt abzuholen.

Beweiswert des Krankenscheins muss erschüttert werden

Wenn dann so ein Arbeitnehmer beispielsweise dabei gesehen wird, wie er trotz der vermeintlichen Erkrankung anderen Tätigkeiten nachgeht, so ist das ein Grund für den Chef, in kontrollieren zu lassen. Er steht dann im dringenden Verdacht, ein Blaumacher zu sein.

Tatsächlich ist nämlich der Krankenschein ein Dokument mit einem sehr hohen Beweiswert. Der Arbeitgeber steht im Verdachtsfall in der Pflicht, eben diesen Beweiswert des Krankenscheins zu erschüttern. Das wiederum lässt sich effektiv nur mit klaren Belegen für ein Fehlverhalten schaffen. Belege, die eine Detektei erbringen kann.

Deshalb wird bei begründeten Fällen ein Detektiv bei Krankmeldung eingesetzt. Dieser hat die Aufgabe, den krankgeschriebenen Mitarbeiter unauffällig zu beobachten. Im Rahmen dieser Observation ist es dann Ziel, ein Verhalten des Arbeitnehmers nachzuweisen, dass der Genesung zuwider läuft. Dazu zählen Schwarzarbeit oder Nebentätigkeit genau wie harte Gartenarbeit oder Renovierungsarbeiten am eigenen Haus. Auch exzessives Feiern passt nicht zum Krankenschein.

Beweise für Fehlverhalten führen zur Kündigung

Detektiv übeführt krankgeschriebene Mitarbeiter bei der SchwarzarbeitStellt der Detektiv bei der Mitarbeiterüberwachung fest, dass der vorgeblich arbeitsunfähig Erkrankte sich keineswegs so verhält, wie es der Krankenschein erfordern würde, darf er dieses Fehlverhalten auch dokumentieren.

Die Rechtsprechung besagt, dass ein krankgeschriebener Arbeitnehmer im Verdachtsfall sehr wohl durch einen Privatdetektiv beobachtet werden darf.

Dieser darf bei der Feststellung von gravierendem Fehlverhalten während des Krankenstandes auch Foto- oder Videoaufnahmen von der Zielperson fertigen, die dieses Fehlverhalten belegen. Voraussetzung für die Observation ist nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG mit Sitz in Erfurt) der konkrete Verdacht bezogen auf den besagten Arbeitnehmer.

Wird also der Mitarbeiter im Krankenstand bei einer anderen Arbeitstätigkeit gesehen, kann das gerichtsfest gefilmt werden. Das Arbeitsrecht steht in so einem Fall auf der Seite des Arbeitgebers. Denn der Blaumacher betrügt nicht nur seinen Chef und seine Kollegen, sondern auch die Allgemeinheit aller Versicherten. Die unnötigen Kosten für die Behandlung einer gar nicht existenten Krankheit werden aus den Beiträgen aller Versicherten getragen.

Vortäuschen einer Erkrankung kann sogar strafrechtlich relevant sein

Das Erschleichen einer Lohnfortzahlung ist aber nicht nur arbeitsrechtlich ein Delikt. Vielmehr kann es sogar strafrechtliche Relevanz erlangen. Letzteres ist jedoch in den allermeisten Fällen zumindest für den Dienstgeber, also den Chef, von untergeordneter Relevanz.

Ihm ist daran gelegen, den Simulanten zu überführen und diesem die fristlose Kündigung auszusprechen. Dafür benötigt er als Arbeitgeber aber genügend stichhaltiges Beweismaterial. Das wiederum wird im vom observierenden Privatdetektiv beschafft.

Weitere Informationen zu Observation bei Betrug mit Krankenschein

Weitergehende Information zur Beobachtung kranker Mitarbeiter finden Sie auf unserer Hauptseite zur Bekämpfung von Krankenscheinbetrug. Dort haben wir für Sie auch relevante Urteile verschiedener Gerichte zusammengefasst, die nicht nur die Berechtigung zur sofortigen Entlassung des Arbeitnehmers bestätigen.

Vielmehr gibt es auch sehr viele Urteile zum Ersatz der Detektivkosten durch den Simulanten.  Die Urteile belegen in einem solchen Fall, dass der überführte Arbeitnehmer die Kosten für den Detektiv, der ihn während der angeblichen Arbeitsunfähigkeit beobachtet und überführt hat, erstatten muss. Und die Lohnfortzahlung für die Tage, an denen er überführt wurde, darf er auch ersetzen.

Blaumachen ist ein riskantes Handeln für Arbeitnehmer

Man muss sich vor Augen führen, dass ein Chef einen Arbeitnehmer bei einer Erkrankung nur dann kontrollieren lässt, wenn klare Verdachtsmoment auf eine Verletzung der Pflicht zur Bereitstellung der Arbeitskraft, die sich aus dem Arbeitsvertrag ergibt, vorliegen.

Daraus wird auch erklärlich, dass die „Erfolgsquote“ der Detektei A Plus bei der Observation von Blaumachern bei etwa 80 Prozent liegt. Das heißt also, dass etwa 4 von 5 Arbeitnehmern, die im Verdacht stehen, dem Arzt etwas vorgespielt zu haben, in Wirklichkeit auch gar nicht krank sind. Eine erschreckend hohe Quote wie wir finden.

Bei den verbleibenden 20 Prozent handelt sich dann um Fälle, die entweder tatsächlich eine Erkrankung als Hintergrund hatten, oder einfach nur faul zuhause gesessen oder sich nicht entscheidend genesungswidrig verhalten haben. Speziell bei den Personen, bei denen der Verdacht sich als unbegründet herausgestellt hat, wird so das Vertrauen des Arbeitgebers in seinen Mitarbeiter wieder hergestellt.

Schützen Sie sich effektiv vor Blaumachern

Wenn es in Ihrem Unternehmen jemanden gibt, der laufend eine Arbeitsunfähigkeit meldet – gerne auch an Brückentagen oder nach dem Wochenende – Sie aber annehmen müssen, er sei nicht krank, sondern täuscht die Krankheit nur vor, so ist es Ihre Pflicht als Arbeitgeber, der Sache nachzugehen.

Ist das Verhalten des Erkrankten nicht mit dem Arbeitsvertrag in Einklang zu bringen, könnte es sich um einen Blaumacher handeln. Diesem können Sie bei entsprechender Beweislage kündigen. Ihr Rechtsanwalt wird Sie dabei juristisch unterstützen, genau wie unsere Detektive Sie bei der Beweissicherung unterstützen.

Lassen Sie sich jetzt beraten, was Detektive für Sie tun können, wenn Sie als Arbeitgeber eine vermutlich vorgetäuschte Arbeitsunfähigkeit in Ihrem Betrieb haben.

Ein Wirtschaftsdetektiv wird Ihnen erklären, wie unsere Detektei in Fällen dieser Art gerichtsverwertbar vorgeht und prüft, ob ein Lohnfortzahlungsbetrug im Sinne des Arbeitsrechts vorliegt. Die Beratung ist diskret, umfassend und kostenfrei:

0800 – 33 33 583

Wir erbringen die Observationen bei Krankschreibung dabei nicht nur in großen Städten wie Frankfurt, Berlin oder Stuttgart, sondern absolut bundesweit. Dabei arbeiten unsere Detektive diskret und effektiv.

  • Absolute Diskretion

    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

  • Schnelle Verfügbarkeit

    Wir wissen wie wichtig gutes Timing ist. Deshalb bietet die Detektei A Plus Ihnen eine besonders schnelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Observationen und Recherchen können in den meisten Fällen von heute auf morgen durchgeführt werden.

  • Jahrzehntelange Erfahrung

    Unser Geschäftsführer zählt zu den TOP Detektiven in Deutschland. Als Detektiv in 2. Generation ist er seit 1981 in seiner Berufung und hat persönlich mehr als 20.000 Fälle bearbeitet. Die Detektei A Plus vereinigt darüber hinaus die Fachkompetenz hochspezialisierter Experten bundesweit unter einem Dach.

  • Höchste Zuverlässigkeit

    Alle Aufträge der Detektei A Plus werden in enger Abstimmung mit dem Klienten exakt nach seiner Weisung durchgeführt. Wir stehen mit unserem Namen für einen tadellosen Leumund und höchste Zuverlässigkeit. So durften wir selbst für die deutsche Gerichtsbarkeit tätig werden.

Wie kann ich einen Detektiv beauftragen?

In nur 3 Schritten können Sie uns Ihren Auftrag erteilen:

1. Sie kontaktieren uns.

2. Sie schildern den Sachverhalt.

3. Wir erstellen Ihnen kostenfrei ein Angebot. Wenn Sie dieses annehmen, sind wir zeitnah für Sie einsatzbereit.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.