Britischer Geschäftsmann entpuppt sich als Heiratsschwindler

Britischer Schmuckhändler erweist sich als raffinierter Betrüger. Lesen Sie hier die wahre Geschichte eines Opfers.
DETEKTIV EINSCHALTEN

Die wahre Geschichte eines Opfers

Am Anfang des Jahres 2011 habe ich mich bei friendscout24 angemeldet. Es dauerte nicht lange, bis der Kontakt zu “WhoisXXX” hergestellt war.

Hinter diesem Pseudonym verbarg sich der angebliche Geschäftsmann John McXXX aus Manchester, GB. Sein Business wären mehrere Schmuckgeschäfte verbunden mit Kultur mit allem was dazu gehöre; auch in den USA. Er stellte sich als gebürtiger Brite vor.

Karte von Manchester - Betrüger gab sich als Engländer aus.

Natürlich gutaussehend mit guten Manieren, einfühlsam und charmant. Bei seinen Bildern wurde ich schon etwas skeptisch, denn ich hätte eher die Türkei oder Iran vermutet. Laut seiner Aussage sei er reich und würde einen Range Rover, einen Ferrari und einen Infiniti besitzen. Diese Aussage ließ mich weiter aufhorchen.

Er nannte mich seine Traumfrau

Es dauerte nicht lange und ich war seine angebliche “Traumfrau” schlechthin. John bat mich dann zu Yahoo-Messenger zu wechseln, da dort das Chatten besser sei als bei friendscout24. Es wurde allabendlich gechattet und E-Mails ausgetauscht. Auch gab mir John kurz darauf seine Handy-Nr. in Großbritannien; sie lautet: 004470457XXX.

John begann nun damit, möglichst viel über mich in Erfahrung zu bringen. Dies umfasste sowohl meine private als auch meine finanzielle Situation. Sein ganzes Verhalten kam mir allerdings schon merkwürdig vor, so dass ich auch meinerseits teilweise Geschichten erfand.

Ich sollte ihm ein Päckchen schicken

Eines Tages forderte er mich, anfangs noch bittend, auf, ihm ein Päckchen nach Manchester zu senden. Es sollte Bodylotion, weibliche und männliche Parfüms enthalten. Vom Preis her gesehen hätte mich das ca. 400,00 € gekostet.

Ich habe ihm dann gemailt, dass ich es nicht einsehen würde. Auch dann nicht, wenn es in Deutschland vergleichsweise günstiger wäre als in Großbritannien und er sich das sicherlich leisten könnte. Daraufhin brach der Kontakt ab.

Sein angeblicher Flug nach Ghana

Einen Tag später meldete sich John per E-Mail erneut. Er berichtete mir, dass er in zwei Tagen nach Ghana fliegen müsse, wo er eine Ausstellung zu leiten hätte. Es würde sich um eine Kunstausstellung handeln. Ich habe mich im Internet kundig gemacht. Diese Ausstellung gab es tatsächlich. Nur war sie bereits im vergangenen Jahr.

Er fragte mich dann noch nach meiner Adresse, weil er mich auf dem Rückweg von Ghana nach England besuchen wollte. Diese habe ich ihm verweigert, mit dem Argument, er könne noch einmal nachfragen, wenn es soweit wäre.

Nach drei Tagen kam wieder, diesmal aus Ghana, die Aufforderung ihm ein Päckchen zu senden. Auch eine Tel.-Nr. in Ghana wurde mir genannt. Sie lautet: 00233269XXX. Der Inhalt des Päckchens sollte derselbe sein wie bei seiner ersten Aufforderung. Dies machte mich nun wieder erneut stutzig. Aus dem Chat war bald zu erkennen, dass es John nicht um den Inhalt des Päckchens ging.

Nach ca. 2 Stunden war mir klar, dass er nur an der Trackingnummer des Päckchens interessiert war. Diese wollte er vermutlich für einen anderen Betrug als Tarnung nutzen.

Zwei Tage später habe ich John gesagt, dass ich ihm niemals ein Päckchen nach Ghana senden würde. Ich habe ihm erklärt, dass er ein lausiger Heiratsschwindler ist und habe den Kontakt unmittelbar abgebrochen.

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