Betrugsmasche US Soldat

Militär Betrüger – Military Scam als Liebesbetrug

Die Geschichte des Soldaten der US-Army in Afghanistan und der kranken Mutter in der Heimat – ein realer Erfahrungsbericht von Constanze. Der Schwindler gibt sich in dieser Betrugsmasche als US Soldat aus.

Mein Name ist Constanze und ich traf meinen Scammer im Juli in Facebook. Ich wusste bis dato nichts von Militär Betrügern, Military Scam, Romance Scam und so weiter. Der Mann bat um Freundschaft und so fing alles an.

Heiratsschwindler geben sich bei ihrem Betrug als US Soldaten aus.Er sah gut aus, nannte sich Bradley Brunson und war angeblich als Captain der US Army in Kabul Afghanistan stationiert. Wir schrieben einige Tage über Facebook und danach im Yahoo Messenger.

Die kranke Mutter in der Heimat muss unterstützt werden

Ich bekam jeden Tag wunderschöne, liebevolle E-Mails und wir chatteten mehrere Stunden am Tag. Das geschah immer zwischen seinen Patrouillen! Er war stets für mich da und ließ mich bald wissen, dass er mich liebt und ich seine persönliche Königin sei. Und ganz ehrlich – ich war hin und weg von den schönen Worten.

Er erzählte mir, seine Mutter lebe in Philadelphia, Sie sei krank, brauche Medikamente und er könne kein Geld senden, da er seinen Sold erst nach Ende seiner Dienstzeit bekommen würde. Ich habe dann angefangen, jeden Monat Geld zu schicken, mal 100 €, mal 300 €, und schrieb fleißig mit seiner angeblichen Mutter auch per E-Mail.

Die ganze Zeit schickte er mir viele Bilder von sich, von seiner Mutter, vom Krieg in Afghanistan und ich hatte keine Zweifel, dass etwas nicht stimmen könnte. Ich erhielt sogar 2 Bilder vom Kampf mit einem getöteten Soldaten namens John Smith, seinem Freund. Er sagte, das sind geheime Fotos und ich darf sie niemandem zeigen. Ich glaubte ihm alles!

Gebete für den gefallenen Kamerad

Wir beteten gemeinsam um seinen Freund und dessen hinterbliebene Familie. Ich war in Sorge um meinen Captain, hatte Angst um ihn, las alles über Kabul, seine Arbeit. Er sagte immer: Er sei sicher für mich und wolle nur zu mir nach Hause kommen und ein neues Leben beginnen.

Wir schmiedeten Zukunftspläne und ich dachte, ich hätte meinen „Mann fürs Leben“ gefunden. Als meine Reserven an Geld zu Ende gingen und ich nichts mehr senden konnte, war er sehr traurig und so sehr besorgt um seine Mutter. Sie hätte einen Zusammenbruch erlitten und müsste operiert werden und er wisse nicht, was er machen solle. Er bat mich zu versuchen, ob „wir“ einen Kredit bekommen könnten.

Ich schickte Geld mit Western Union und Moneygram

Ich habe alles versucht, doch es war nicht einfach, schließlich fand ich über Auxmoney Anleger, die mir einen Kredit über 4000 € gewährten. Da war die Freude natürlich riesig bei meinem Captain und er liebte mich noch mehr, wollte sofort heiraten wenn er von Kabul zurück käme und mir mein Geld zurück geben.

Ich transferierte das Geld stets per Western Union. Als diese irgendwann ablehnten, weiterhin mein Geld zu senden, wusste er sofort eine andere Lösung. Money Gram!

So erhielt er insgesamt im Laufe der Zeit etwa 6000 – 7000 € von mir. Und es wäre sicher so weiter gegangen, wenn ich nicht eine Freundin in Facebook kennengelernt hätte, die auch einen „Mann“ in Kabul hatte. Robert. Wir schrieben uns oft und teilten unsere Sorgen über unsere „Männer“.

Das ging so lange, bis eines Tages alles vorbei war für Sabine, denn deren Robert entpuppte sich als Betrüger. Er war ein Scammer, wie man diese Liebesbetrüger heute nennt. Wir suchten alle verfügbaren Berichte über Militär Betrüger oder auch Military Scam heraus und erst da begriff ich, was hier gespielt wurde.

Der Militär Betrüger wird als Schwindler enttarnt

Ich fand schließlich sogar Roberts E-Mail Adresse, wodurch bestätigt wurde, dass er ein Betrüger respektive Scammer ist. Dann suchte ich nach der E-Mail Adresse von meinem Brad, fand aber zunächst nichts. Ich war so erleichtert und hoffte, er sei real. Doch ist ein kleiner Zweifel erst einmal da, dann sucht man überall.

Wir durchforsteten alle möglichen Seiten nach Scammern und ich fand Anfang November das Bild von Bradley Brunson. Aber da hieß er nicht Brad, sondern Paul Krumenacker, ein Captain der Marine in den Staaten.

Mein Herz blieb stehen und mein Kopf war voll mit tausend Gedanken, aber eigentlich nur von einem beherrscht: Es ist aus, es ist vorbei, alles Lüge! Er war nichts anderes als ein billiger und herzloser Heiratsschwindler. Ich fragte Bradley daraufhin, woher die Bilder stammen und er antwortete mir, dass es seine Bilder seien und er in geheimer Mission unterwegs wäre.

Ich täuschte Verständnis vor und suchte weiter nach seiner E-Mail Adresse im Netz. Irgendwann fiel mir ein, ich hatte am Anfang eine andere Adresse von ihm und suchte damit weiter. Erfolg beim ersten Klick. Das Gefühl ist nicht beschreibbar, das in mir tobte, oder vielmehr noch immer da ist.

Nun gilt es vorwärts zu blicken

Ich gehe jeden Tag einen Schritt vorwärts, aber manche Tage 2 oder 3 wieder zurück. Tatsächlich brauche ich Hilfe, um darüber hinweg zu kommen und ich werde sie mir suchen. Ich danke der Detektei A Plus, dass Sie uns hier die Möglichkeit geben, über unser Erlebtes zu berichten.

Zur Polizei konnte ich bis heute nicht gehen, noch mehr Demütigungen kann ich nicht verkraften. Ich hoffe und wünsche, dass dieser Artikel vielen Frauen hilft. Hoffentlich bleiben sie vor Love Scamming bewahrt, damit sie nicht das gleiche Schicksal erleiden, das ich erlitten habe.

Betrüger bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken sind leider an der Tagesordnung, so hart es sich auch anhören mag. Es ist besser, von vornherein mit diesem Wissen im Netz zu surfen. Dann ist das Risiko einer Enttäuschung auch geringer.

Ratschlag bei Kontakt mit angeblichen US Soldaten

Wer in Kontakt mit einem angeblichen US Soldaten steht, sollte darauf achten, über welche E-Mail-Adresse der Soldat schreibt. Jeder Angehöriger hat automatisch eine E-Mail-Adresse, die auf „.mil“ endet. Diese Endung ist Militär-Angehörigen vorbehalten.

Sollte der angebliche Soldat kostenfreie E-Mail-Dienste nutzen wie Yahoo, MSN, Gmail und so weiter, sollten Sie sehr vorsichtig sein. Bestehen Sie darauf, zumindest einmal über die „.mil“ Adresse zu schreiben. Die kann von Betrügern nicht gefälscht werden.

Sollte der angebliche Soldat sagen, er habe keine „.mil“ Adresse, dann ist er kein Soldat, sondern ein Betrüger. Sagt er, die E-Mail-Adresse sei klassifiziert (geheim), so kann das theoretisch zwar sein. Aber in den wenigen Fällen, bei denen das so ist, hat derjenige immer auch eine E-Mail-Adresse, die nicht klassifiziert ist.

US-Soldaten, die im Auslandseinsatz waren, bekommen nur ein Flugticket in die Heimat bezahlt, nicht in ein anderes Land.

Soldaten haben einen Monat Urlaub im Jahr und bekommen dann das Flugticket in die Heimat bezahlt. Der Urlaub wird zuvor mit dem Formular DA Form 31 vom Soldaten selber beantragt. Alle anderen „Formulare“ sind plumpe Fälschungen. Fordert jemand Sie auf, Sie sollen einen Urlaubsantrag bei der Army für ihn stellen und Sie sollen sich dabei als Verlobte ausgeben, so ist das ein Betrug.

Schreibt jemand, er sei in geheimer Mission unterwegs, so ist das sicher gelogen. Denn wäre er wirklich in geheimer Mission im Einsatz, dann dürfte er das auf gar keinen Fall schreiben. Folglich muss es eine Lügengeschichte sein.

Im Zweifel können Sie immer noch über eine Personensuche durch die Detektei A Plus nachdenken. Durch die Auskunft zur Person stellen wir sehr schnell für Sie fest, ob der Mann real existent ist oder nicht. Einer unserer Detektive berät Sie gerne, rufen Sie doch einfach an:

02369 – 20 30 490

Haben Ihnen unsere Warnhinweise geholfen?

Hoffentlich konnten wir Sie durch unsere Warnungen in diesem und anderen Artikeln vor Schaden bewahren. Wenn Ihnen unser Service geholfen hat, freuen wir uns darüber, wenn Sie diesen Artikel über die sozialen Medien teilen. Je mehr Menschen ihn lesen desto geringer das Risiko für diese, einem Schwindler zum Opfer zu fallen.

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