Spesenbetrug durch Mitarbeiter – Kündigung droht

Abrechnungsbetrug und Spesenbetrug

Nicht selten kommt es vor, dass Außendienstmitarbeiter bei der Spesenabrechnung schummeln. Das ist nichts anderes als Spesenbetrug.

Arbeitsstunden, Kilometergeld, Reisekosten oder angeblich angefallene Spesen (seien es Pauschalen oder eingereichte Quittungen) werden vom Arbeitnehmer beim Arbeitgeber geltend gemacht, ohne die dafür erforderliche Leistung überhaupt erbracht zu haben.

Auch wenn dem Arbeitgeber entsprechende Verdachtsmomente vorliegen, sind ihm in den meisten dieser Fälle die Hände gebunden, da er keine Möglichkeit hat, diese Angaben selbst zu überprüfen.

Ganz zu schweigen davon, den Verdacht auf die Verfehlungen bei einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung beweisen zu können. Hier setzt die Arbeit einer spezialisierten Detektei ein.

Stellt sich ein Verstoß gegen geltendes Recht heraus, droht dem Betrüger nach dem Arbeitsrecht eine negative Konsequenz. Das Arbeitsverhältnis könnte bei einer falschen Spesenabrechnung fristlos ohne Abmahnung beendet werden.

Beweise für Betrug bei der Spesenabrechnung

Ein Detektiv kann für Sie klare und gerichtsfeste Beweise im Zusammenhang mit Spesenbetrug oder Spesenmanipulation ermitteln. Grundsätzlich gilt: Spesenbetrug ist kein Kavaliersdelikt. Vielmehr können Täuschungen einen wichtigen Kündigungsgrund des Arbeitsverhältnisses darstellen. In sehr vielen Fällen ist eine fristlose Kündigung gerechtfertigt.

Bei dem Verdacht auf Spesenbetrug erreichen Sie unsere Detektei über die folgende kostenlose Service Hotline. Ein kompetenter Detektiv wird Ihre Fragen umfassend beantworten und Ihnen Lösungswege aufzeigen:

0800 – 33 33 583

Personenbeobachtung bei Spesenbetrug

In vielen Fällen empfiehlt sich, den im Verdacht stehenden Mitarbeiter im Rahmen einer Personenbeobachtung zu überprüfen. Anhand der detaillierten Berichte der Detektive können Sie dann alle Aktivitäten des Mitarbeiters wie Arbeitsbeginn und Arbeitsende, aufgesuchte Kunden und zurückgelegte Fahrtstrecken etc. überprüfen.

So können Sie klar feststellen, ob die durch den Mitarbeiter geltend gemachten Kosten auch tatsächlich entstanden sind. Überdies sind Sie dann bei einer möglichen Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht in der Lage, ein Fehlverhalten auch gerichtsfest beweisen zu können.

Eine lückenlose Beweisführung ist somit gewährleistet. Die Bekämpfung von Betrug bei der Spesenabrechnung ist meist nur durch diese Beweise möglich.

Definition Spesenbetrug – was ist das?

Im hier betrachteten Segment fassen wir unter Spesenbetrug nicht zutreffende (zu hohe) Kilometer-Abrechnungen, falsche Bewirtungsbelege, falsche Reiseberichte, falsche Arbeitszeiterfassung bei auswärtigen Einsätzen (Stichwort Abwesenheitszeit von zu Hause) und ähnliche Delikte zusammen.

All diese Delikte führen dazu, dass der Arbeitgeber eine zu hohe Kostenerstattung an einen Mitarbeiter leisten muss, zu der er bei korrekter Abrechnung nicht verpflichtet wäre. Es kommt so zu einem gravierenden Fehlverhalten seitens des Arbeitnehmers.

Wer als Mitarbeiter einer Firma einen Spesenbetrug begeht, riskiert ganz klar seinen Arbeitsplatz – ohne wenn und aber als sofortige Kündigung. Neben dieser Kündigung muss der Arbeitnehmer im schlimmsten Fall auch eine strafrechtliche Verfolgung befürchten.

Auch in Fällen von Spesenbetrug gilt: Kostenersatz durch den Täter

Privatdetektiv Kosten können gemäß der Rechtsprechung häufig nach § 91 ZPO aus dem Grundsatz der positiven Vertragsverletzung und dem dadurch entstandenen Schadenersatzanspruch des Arbeitgebers durch den überführten Arbeitnehmer zu erstatten sein.

So urteilten etwa das Landesarbeitsgericht Mainz, 5 SA 540/99; das OLG München, 11 W 1592/93; das OLG Hamm, 23 W 92/92; das Bundesarbeitsgericht (BAG), 8 AZR 5/97).

Spesenbetrug als Kündigungsgrund in der Rechtsprechung

In vielen Fällen führt ein erkannter und bewiesener Spesenbetrug zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Eine vorherige Abmahnung ist bei vorsätzlichem Spesenbetrug in der Regel nicht erforderlich, da es sich um ein erhebliches Fehlverhalten handelt. Der durch den Spesenbetrug entstandene Vertrauensverlust rechtfertigt meist eine fristlose Kündigung (Bundesarbeitsgericht 6 AZR 180/78, Urteil vom 10. Juni 1980).

Die deutschen Arbeitsgericht sehen in einem Spesenbetrug einen allgemein anerkannten fristlosen Kündigungsgrund. Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts kann ein nachgewiesener Spesenbetrug ein wichtiger Anlass zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach § 626 BGB sein.

In den meisten Fällen ist daher nach geltendem Recht die fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch ohne vorhergehende Abmahnung und ohne eine ordentliche Kündigung möglich.

So urteilten beispielsweise auch das Landesarbeitsgericht Hamm im Urteil vom 28. Mai 2001 mit dem Aktenzeichen 8 Sa 1293/00 oder das Landesarbeitsgericht Nürnberg im Urteil vom 28.März 2003 mit dem Aktenzeichen 4 Sa 136/02. Eine Kündigung wegen Spesenbetrug und falscher Spesenabrechnungen ist somit logische Folge eines Fehlverhaltens des Arbeitnehmers.

Arbeitgeber muss Betrug des Mitarbeiters nachweisen – Detektei hilft dabei

Grundsätzlich muss der Arbeitgeber aber den begangenen Spesenbetrug eindeutig beweisen. Um spätere Komplikationen zu vermeiden, sollten innerbetriebliche Anweisungen für die Abrechnung von Spesen gelten und Unkorrektheiten generell nicht geduldet werden.

Ein allgemeiner Hinweis, wonach Sie als Arbeitgeber auf Spesenbetrug mit der Kündigung des Arbeitsverhältnisses reagieren, ist nach dem Arbeitsrecht grundsätzlich hilfreich, wenn Sie Ihre Interessen optimal wahren wollen.

Für die Beweisführung in Ihrem Fall ist es wichtig, gesetzeskonform vorzugehen. Seit Jahrzehnten setzen wir Wirtschaftsdetektive ein, die eine klare Beweislage herbeizuführen. So unterstützen wir viele Firmen bei der Überführung kriminell veranlagter Mitarbeiter.

Die Detektei A Plus sichert Ihre Interessen bundesweit und klärt Spesenbetrug, Abrechnungsbetrug und Zeiterfassungsbetrug für Sie in ganz Deutschland auf. Die Bekämpfung der Missstände erfolgt diskret und zielgerichtet sowie gerichtsverwertbar. Rufen Sie jetzt an und sprechen mit einem Detektiv:

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Spesenbetrug auch im Einzelfall schon Grund zur Kündigung

Ein Arbeitnehmer hat seine angefallenen Spesen ausnahmslos korrekt mit seinem Arbeitgeber abzurechnen. Eine nicht ordnungsgemäße Abrechnung kann zu einer fristlosen Kündigung führen.

Die Kündigung gilt selbst dann, wenn es sich bei dem betrügerischen Abrechnungsversuch um einen einmaligen Vorfall gehandelt hat. Und es gilt auch, wenn es sich nur um einen geringen Geldbetrag gehandelt hat. So urteilte das Bundesarbeitsgericht am 06.September 2007 mit dem Aktenzeichen 2 AZR 264/06 – NZA 2008, 636 Rn. 23.

Spesenmanipulation kann Straftat sein

Auch wenn die wenigsten Arbeitnehmer im Falle von erwiesenem Spesenbetrug strafrechtliche Schritte einleiten, so wäre dieses theoretisch möglich. Dem Arbeitgeber ist aber meist nicht daran gelegen, den Vorgang in die Öffentlichkeit zu ziehen.

Der Gang vor das Arbeitsgericht wird auch nur dann begangen, wenn der Arbeitgeber sich mit dem Arbeitnehmer nicht außergerichtlich über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses einigen konnte. Das gilt beispielsweise dann, wenn der eindeutig überführte Spesenbetrüger sich juristisch gegen seine Kündigung wehren will.

Spesenbetrug Verjährung im Strafrecht

Aus strafrechtlicher Sicht wird die Verjährungsfrist nach dem vom Gesetz angedrohten Strafmaß gemäß § 78 StGB geregelt. Maßgeblich ist dabei immer die im Gesetz festgelegte Höchststrafe. Bei Delikten mit einem Strafmaß von bis zu fünf Jahren sieht das Gesetz analog zu § 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB eine Verjährungsfrist im Sinne der Verfolgungsverjährung von fünf Jahren vor.

Der Strafrahmen des einfachen Betrugs – und dazu kann man den Spesenbetrug in den meisten Fällen zählen – beläuft sich gemäß § 263 I StGB auf eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren. Die strafrechtliche Verjährungsfrist für Spesenbetrug beträgt mithin gemäß § 78 III Nr. 4 StGB 5 Jahre.

Maßgeblich für den Beginn der Verjährungsfrist ist übrigens nicht alleine die Tathandlung, beim Betrug also die Täuschung. Tatsächlich beginTatort Betriebnt die Verjährungsfrist erst mit der Beendigung der Tathandlung respektive mit Eintritt des „Erfolges“ für den Täter.

Wir empfehlen Ihnen hier aber auf jeden Fall die Auskunft eines Rechtsanwaltes für Arbeitsrecht einzuholen, da die hier dargestellten Urteile und Zitate von Gesetzespassagen nur der allgemeinen Information dienen. Sie stellen weder eine Rechtsberatung dar, noch können wir eine Gewähr für eine Richtigkeit übernehmen.

Detektive beschäftigen sich mit Themen wie der Mitarbeiterüberwachung zum Nachweis der betrügerischen Handlungen, nicht aber mit der rechtlichen Beurteilung der Verfehlungen von Abrechnungsbetrug und Spesenbetrug.

Weitere interessante Themen aus dem Arbeitsrecht:

  • Absolute Diskretion

    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

  • Schnelle Verfügbarkeit

    Wir wissen wie wichtig gutes Timing ist. Deshalb bietet die Detektei A Plus Ihnen eine besonders schnelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Observationen und Recherchen können in den meisten Fällen von heute auf morgen durchgeführt werden.

  • Jahrzehntelange Erfahrung

    Unser Geschäftsführer zählt zu den TOP Detektiven in Deutschland. Als Detektiv in 2. Generation ist er seit 1981 in seiner Berufung und hat persönlich mehr als 20.000 Fälle bearbeitet. Die Detektei A Plus vereinigt darüber hinaus die Fachkompetenz hochspezialisierter Experten bundesweit unter einem Dach.

  • Höchste Zuverlässigkeit

    Alle Aufträge der Detektei A Plus werden in enger Abstimmung mit dem Klienten exakt nach seiner Weisung durchgeführt. Wir stehen mit unserem Namen für einen tadellosen Leumund und höchste Zuverlässigkeit. So durften wir selbst für die deutsche Gerichtsbarkeit tätig werden.

Jüngst bearbeitete Aufgabenfelder

  • Detektiv in Kaufbeuren fotografiert kranken Arbeitnehmer bei der SchwarzarbeitEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus dem Allgäu stand im Verdacht, während der Krankheitszeit einer Schwarzarbeit nachzugehen. Er war von einem Kollegen in Arbeitskleidung gesehen worden. Hier war die Arbeit einer Detektei im Einsatzort Kaufbeuren notwendig. Durch eine gezielte Beobachtung konnte der angeblich Kranke bei der Arbeit auf dem Bau gesehen und von einem Detektiv dabei fotografiert werden.

  • Die Zahl der vorgetäuschten Erkrankungen während der Weihnachtsfeiertage steigt deutlich. Bestimmte Mitarbeiter haben keine Lust, an den Feiertagen und zwischen den Jahren zu arbeiten und lassen sich krankschreiben. Detektive beweisen Fehlverhalten während des Krankenscheins. So können Sie als Arbeitgeber sich wehren.

  • Wichtiger Zeuge durch Detektei A Plus gefunden. Im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens wurde ein wichtiger Zeuge gesucht. Der hatte vor Jahren eine Beobachtung gemacht. Ein Detektiv konnte im Zuge der Personensuche in akribischer Kleinarbeit und mit viel Geduld den Zeugen tatsächlich finden und seine Aussage entgegennehmen.

  • Wer ein Jobangebot erhält, rechnet nicht damit, zur Kasse gebeten zu werden. Genau das machen aber aktuell Heiratsschwindler mit einem dreisten Trick. Beachten Sie darum bitte die Warnungen der Detektei A Plus. Lesen Sie hier alles über das falsche Jobangebot in den USA.

  • Detektive überführen Kranken bei SilvesterpartyEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus Essen hatte sich über Silvester krankgemeldet. Seine Schicht musste ein Kollege übernehmen. Weil der Kranke zuvor Urlaub eingereicht hatte, der nicht gewährt wurde, stand er im Verdacht zu simulieren. Eine Observation ergab, dass er bis nach 04:00 Uhr unter starkem Alkoholeinfluss Silvester gefeiert hat. Das hatte arbeitsrechtliche Konsequenzen.

  • Detektive im Weihnachtseinsatz.

    Wie auch schon in den vergangenen Jahren häufen sich im Dezember die Einsätze auf Weihnachtsfeiern. Durch die sich bietenden Gelegenheit und den Alkohol kommt es vermehrt zu Fremdgehen. Privatdetektive beobachten den Partner am Abend der Weihnachtsfeier und stellen fest, ob der Klient betrogen wird oder nicht. Hören Sie dazu auch das Radiointerview.

  • Ein ehemaliger Geschäftsführer hatte nach seinem Ausscheiden aus der Firma ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot einzuhalten. Der frühere Arbeitgeber hatte den begründeten Verdacht, der Mann sei schon in der gleichen Branche tätig. So wurde eine Beobachtung durch die A Plus Detektei am Einsatzort Aalen gestartet. Im Zuge dieser Observation kam heraus, dass der Mann entgegen des Wettbewerbsverbots in einer branchengleichen Firma im Raum Stuttgart tätig war. Deren Geschäftsführer auf dem Papier war der Schwager der Zielperson. Durch die Aussagen der Detektive konnte der Klient juristische Schritte einleiten.

  • Veröffentlichung unserer statistischen Studie: Wer geht öfter fremd? Männer oder Frauen? Lesen Sie jetzt unsere große Untersuchung, die wir jüngst veröffentlicht haben. Dabei ging es um die Frage, wer häufiger beim Fremdgehen ertappt wird – Männer oder Frauen.

  • Wieder erwies sich der Brückentag in einigen Bundesländern als Auslöser einer Welle von Krankenscheinen. Das Brückentag-Fieber befiel auch einen Arbeitnehmer, der zuvor einen Urlaubsantrag eingereicht hatte, welcher abgelehnt werden musste. Prompt kam der Krankenschein. Im Zuge einer Observation durch die Detektei A Plus konnten Detektive am Einsatzort Mülheim beobachten, wie er am Brückentag offenbar kerngesund einer Schwarzarbeit nachging. Die Folge wird die Kündigung sein.

  • Einsatz in Frankfurt am Main: Unsere Wirtschaftsdetektive waren mit der Bearbeitung eines Falles von Krankschreibungsbetrug betraut und konnten den krankgeschriebenen Mitarbeiter als Simulanten überführen. Die beobachtete Zielperson ging während der Krankschreibung unverfroren einer Schwarzarbeit nach.

  • Erfolgreiche Aufklärung von Mitarbeiterkriminalität im Großraum Duisburg. Unsere Detektive konnten eindeutig eine Angestellte überführen, die sich am Firmeneigentum vergriff. Dabei unterschlug sie ihr anvertraute Einnahmen der Firma.

  • Nachweis von Personaldiebstahl in der Region Bremen. Unsere Wirtschaftsdetektive konnten durch eine verdeckte Mitarbeiterüberwachung nachweisen, dass sich ein Arbeitnehmer für die Taten verantwortlich zeichnete.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.