Abrechnungs­betrug und falsche Erfassung der Zeit

Immer häufiger kommt es in Unternehmen zu Vorfällen von Abrechnungsbetrug. Insbesondere Außendienstmitarbeiter begehen häufig Abrechnungsbetrug oder Spesenbetrug.

Dieser Artikel ist nicht zu verwechseln mit dem Abrechnungsbetrug für Leistungen im Gesundheitswesen durch Ärzte, Patienten und anderen Beteiligten Abrechnungsbetrug mit gefälschter Zeit-und Kilometer-Abrechnung.gegenüber den Krankenkassen. Mit dem Thema beschäftigen wir uns nicht. Hier geht es um falsche Abrechnungen von Mitarbeitern.

Mitarbeiter legt falsche Quittungen vor

Dem Arbeitgeber werden zum Beispiel Quittungen eingereicht für Leistungen, die überhaupt nichts mit dem Geschäft zu tun haben. Oder es werden Belege für Leistungen zur Erstattung vorgelegt, die gar nicht erbracht wurden.

Auch die dokumentierten Zeiten passen nicht, so dass es zu Arbeitszeitbetrug kommt.

Insbesondere zählen dazu auch falsche Angaben zu geleisteten Kilometern oder Arbeitsstunden, beispielsweise um eine höhere Auslöse in Form von Spesen generieren zu können.

Viele Arbeitgeber hegen bei ihren Mitarbeitern Verdacht auf Abrechnungsbetrug. Oftmals fällt es jedoch schwer, die eingereichten Zeiten, Belege oder Kilometer auf ihre Richtigkeit zu kontrollieren. Dem Arbeitgeber ist es selbst bei einem Verdacht kaum möglich, den Betrug zu beweisen, denn dazu benötigt er fundierte Beweise.

Spezialisierte Detektive helfen dabei, den Abrechnungsbetrug eines Mitarbeiters diskret aufzudecken und beweiskräftig zu dokumentieren. Bei diesen Vorfällen handelt es sich ganz sicher nicht um ein Kavaliersdelikt. Ein Abrechnungsbetrug durch Mitarbeiter ist ein Kündigungsgrund; er rechtfertigt in vielen Fällen eine fristlose Kündigung.

Personen­beobachtung bei Abrechnungsbetrug

Detekteien stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Vorfälle von Abrechnungsbetrug aufdecken zu können. Zumeist geht es um den Nachweis eingereichter Daten und Belege.

Falsche Reisekostenabrechnungen sind genauso wie gefälschte Zeitaufzeichnungen Hauptursache für den Einsatz von Detekteien bei Fällen von Abrechnungsbetrug. Empfehlenswert ist in vielen Vorgängen die Personenbeobachtung durch spezialisierte Privatdetektive.

Eine Detektei wird der Arbeitnehmer, auf den der begründete Verdacht fällt, diskret und unbemerkt beobachten. Alle Beobachtungen werden in einer schriftlichen Dokumentation festgehalten.

Der Arbeitgeber kann anhand der Berichte die Aktivitäten seines Mitarbeiters, den Arbeitsbeginn, das Arbeitsende, Kundenbesuche, Fahrtstrecken, Geschäftsessen und ähnliche Informationen überprüfen. Die Beweisdokumentation kann als klares Beweismittel genutzt werden und die Detektive stehen als neutrale Zeugen vor dem Arbeitsgericht zur Verfügung.

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Was versteht man unter Betrug bei den Abrechnungen oder Spesen?

Unter einem Abrechnungsbetrug versteht man die Einreichung falscher Quittungen und Dokumente wie falscher Arbeitszeiterfassungen. Hierzu zählen auch falsche Bewirtungsbelege, zu hohe Kilometerrechnungen und ähnliche Belege.

Ein Abrechnungsbetrug führt zu hohen finanziellen Schäden. Der Arbeitgeber muss eine zu hohe Kostenerstattung leisten, für Leistungen, die nicht erbracht wurden oder für Quittungen, die nicht sachgemäß abgerechnet wurden.

Dadurch begeht der Arbeitnehmer ein gravierendes Fehlverhalten, das der Arbeitgeber nicht hinnehmen kann. Zunächst ist der Arbeitgeber jedoch in der Beweispflicht und muss dem Arbeitnehmer den Betrug beweisen.

Schadenersatz bei Abrechnungsbetrug durch Mitarbeiter

Wurde der Verdacht auf Betrug bestätigt, muss der Arbeitnehmer in der Regel Schadenersatz leisten. Auch die Kosten für die Detektive kann der Arbeitgeber häufig nach § 91 ZPO vom Arbeitnehmer geltend machen.

Die Verletzung der Pflichten aus dem Arbeitsvertrag kann zu einem Schaden bei dem Arbeitgeber führen. Strafbare Handlungen – und dazu kann Abrechnungsbetrug zählen – sind ähnlich wie Unterschlagung oder Diebstahl oft mit fortwährenden Schadensummen behaftet.

Natürlich ist der Schaden durch Unterschlagung meist höher anzusetzen als bei Blaumachen auf Krankenschein oder bei einer Arbeitszeitverkürzung durch falsche Angaben des Arbeitnehmers. Dennoch summieren sich auch diese Schäden sukzessive zu hohen Summen. Daher können Sie als Arbeitgeber Schadensersatz fordern.

Praxistipp bei Schadenersatz im Zusammenhang mit Abrechnungsbetrug

Konnten Sie einen Mitarbeiter durch Detektive überführen und ihm eine nicht erlaubt Handlung nachweisen, so empfiehlt es sich, eine außergerichtliche Lösung herbeizuführen. In der Vergangenheit hat es sich bewährt, vom überführten Mitarbeiter ein Schuldanerkenntnis zu erlangen.

Falls der Mitarbeiter den von ihm vorsätzlich herbeigeführten Schaden anerkennt, unterzeichnet er ein Schuldanerkenntnis. Dieses lassen Sie idealerweise von einem Notar sofort beglaubigen.

Das führt dazu, dass Sie als Arbeitgeber Ihre Schadensersatzforderung später einfacher realisieren können. Dieses liegt daran, weil der Mitarbeiter üblicherweise anschließend keine Einwendungen in juristischer Art gegen die Forderung und deren die Höhe einwenden kann. Im Gegenzug verzichten Sie als Arbeitgeber auf die Strafanzeige und haben den Fall so schnell und unbürokratisch vom Tisch.

Detektive tragen nicht nur zur Aufklärung von Kriminalfällen bei, sondern können außerdem dabei helfen, weitere Vorfälle von Abrechnungsbetrug zu vermeiden.

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