Diebstahl im Betrieb

So schützen Sie sich als Arbeitgeber vor Diebstahl im Betrieb und überführen die Täter.

Detektei ermittelt aufgrund eines gestohlenen Monitors im Büro.Wer bei dem Thema Diebstahl im Betrieb nur an den Bleistift oder den einen oder anderen Briefumschlag denkt, den der Mitarbeiter sich vielleicht einsteckt, irrt.

Er sieht nicht die reale, extrem schädliche Dimension, die solche Diebstähle im Betrieb annehmen können.

Große kriminelle Energie bei Diebstählen in Firmen

So haben unsere Wirtschaftsdetektive schon viele Fälle aufklären können, in denen Mitarbeiter nicht nur Sozialbetrug begingen, indem sie sich arbeitsunfähig schreiben ließen, um in dieser Zeit schwarz arbeiten zu können. Vielmehr stahlen sie auch noch dreist Material des Arbeitgebers, um dieses auf der „Schwarzbaustelle“ zu verarbeiten.

In solchen Fällen agieren die Täter häufig nicht allein, sondern verbünden sich mit Kollegen. Diese Angestellten haben eine entsprechende Position inne, die ihnen bei ihren Machenschaften nützlich ist.

Durch geschickte Vertuschungsaktionen ist es für den Arbeitgeber oft nicht einfach, solche kriminellen Verstrickungen von Angestellten aufzudecken und zu ergründen.

Das Stehlen am Arbeitsplatz durch einen Angestellten kann rein rechtlich gesehen auch eine Unterschlagung sein. So wird beim Stehlen aus der Kasse seitens des Kassierers das Delikt der Unterschlagung begangen. Nach dem Arbeitsrecht sind beide Delikte Grund für eine fristlose Kündigung.

Wir reden beim Diebstahl am Arbeitsplatz durch einen Angestellten aber nicht nur von einer Verfehlung nach dem Arbeitsrecht. Vielmehr ist auch das Strafrecht betroffen. Die Kündigung durch den Arbeitgeber ist noch das kleinste Übel, das dem Angestellten droht. Wird jemand wegen Diebstahls verurteilt, steht eine Vorstrafe im Raum.

Warenbewegungen mit Risiko eines Diebstahls

Ein großes Maß an Fach- und Insiderwissen war auch nötig, um den Fall eines international agierenden Teams aufzudecken, das einen unserer Klienten im ganz großen Stil bestahl. Dabei war nicht nur der eigentliche Diebstahl der Waren auf dem Transportweg vom Produzenten zum Vertrieb im Vordergrund.

Unsere Wirtschaftsermittler konnten sogar das komplette Netz sprengen und Delikte, wie Fälschung und Betrug beweisen, die dazu nötig waren, das Diebesgut in bare Münze zu verwandeln.

Dadurch konnten nicht nur die eigentlichen Diebe gefasst und zur Verantwortung gezogen werden, sondern der komplette Ring an Zuarbeitern, der dahinter stand.

In solchen Fällen ist es wichtig, dass die Ermittlungen vollkommen seriös und diskret angestellt werden, denn nur auf legalem Weg beschaffte Beweise haben nach dem Arbeitsrecht Bestand vor Gericht und bringen Diebe zu Fall.

Der typische Fall: Der Griff in die Kasse

Ein stetig wiederkehrender Fall für eine Detektei: Diebstahl von Geld aus der Kasse. Es muss nicht unbedingt der Kassierer sein, auch andere Angestellte können die „Gunst der Stunde“ nutzen und am Arbeitsplatz in die Kasse greifen. Lesen Sie dazu auch den ausführlichen Artikel zum Thema Kassendiebstahl.

Das Stehlen am Arbeitsplatz muss nicht unbedingt aus der Registrierkasse sein. Es kann auch die Kasse für das Trinkgeld oder die legendäre „Portokasse“ betreffen.

Meist wird ein solcher Fall durch eine Detektei in Form einer Videoüberwachung mit versteckten Kameras gelöst. Wird jemand dabei des Diebstahls überführt, so droht nach dem Arbeitsrecht die fristlose Kündigung des Angestellten durch den Arbeitgeber.

Als Arbeitgeber sollten Sie bei Verdacht auf Diebstahl im Betrieb sofort handeln

Liegt auch in Ihrem Unternehmen der Verdacht vor, dass es zu einem Diebstahl kommt, handeln Sie gleich, bevor Ihr Betrieb unnötigen Schaden erleidet. Unsere Ermittler sind darauf geschult, besonders diskret zu arbeiten und sorgen dafür, dass Ihr gewohnter Betriebsablauf so wenig wie möglich gestört wird.

Wenden Sie sich mit einer genauen Beschreibung Ihres Verdachts an einen unserer Wirtschaftsdetektive, damit dieser eine individuelle Strategie entwickeln kann, wie der Fall am besten zu verfolgen und die Täter auf frischer Tat ertappt werden können. Dann ist die fristlose Kündigung eines Angestellten wegen Diebstahls nach dem Arbeitsrecht möglich.

Nach dem Arbeitsrecht benötigt der Arbeitgeber Beweise

Denn nur mit Hilfe von professionell und seriös ermittelten Beweisen können Sie den Fall nötigenfalls auch juristisch verfolgen, damit Ihr Schaden und Ihre Aufwendungen ersetzt werden.

Was können wir zu Ihrem Gelingen beitragen? Rufen Sie noch heute bei uns an und lassen sich von einem speziell geschulten Detektiv unverbindlich betreuen und beraten. Rufen Sie jetzt an:

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Kündigung bei Diebstahl im Betrieb ist nach dem Arbeitsrecht zumeist zulässig

Frist­lo­se Kün­di­gung we­gen eines Dieb­stahls am Ar­beits­platz ist gerechtfertigt

Eine Mitarbeiterin hatte 50 Eu­ro aus der Kasse eines Ladens entnommen und in die eigene Tasche gesteckt. Vor einigen Jahren wurde im „Emmely-Urteil“ des Bundesarbeitsgerichts festgestellt, dass nicht jeder Diebstahl eine Kündigung des Arbeitnehmers rechtfertigt. Das ist dann der Fall, wenn es nur um eine Bagatelle geht und sich ein Arbeitnehmer sonst über Jahre ordnungsgemäß verhalten hat.

Nun hoffte die Verkäuferin darauf, dass 50 Euro auch als  Bagatelle eingestuft wurden. Das Landesarbeitsgericht BerlinBrandenburg entschied: 50 Euro sind kein Ba­ga­tell-­De­likt. Die fristlose Kündigung durch den Arbeitgeber war nach dem Arbeitsrecht zulässig und statthaft. Urteil vom 16.09.2010, Aktenzeichen 25 Sa 1080/10.

Ein Arbeitgeber darf die außerordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses aussprechen, sofern ein „wichtiger Grund“ gemäß § 626 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) vorliegt. So ein Grund ist beispielsweise ein Diebstahl durch einen Arbeitnehmer.

Mit dem Diebstahl geht nämlich ein erheblicher Vertrauensverlust zum Angestellten einher, den der Arbeitgeber nicht hinnehmen muss. Das Arbeitsrecht ist dann dem Arbeitgeber wohlgesonnen. Es schützt in so einem Fall dessen Interessen, was bekanntlich beim Arbeitsrecht sonst nicht immer der Fall ist.

Lesetipps zur Mitarbeiterkriminalität

Lesen Sie auch unser kostenloses E-Book über die 5 häufigsten Formen von Kriminalität in Unternehmen und erfahren Sie, wie Sie Ihren Betrieb effektiv vor Diebstählen im Betrieb und am Arbeitsplatz durch Angestellte schützen.

Sie finden in dem E-Book auch Urteile aus dem Arbeitsrecht zum Stehlen am Arbeitsplatz durch einen Angestellten sowie die Möglichkeiten der Kündigung, die der Arbeitgeber dann hat.

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    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

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Wie kann ich einen Detektiv beauftragen?

In nur 3 Schritten können Sie uns Ihren Auftrag erteilen:

1. Sie kontaktieren uns.

2. Sie schildern den Sachverhalt.

3. Wir erstellen Ihnen kostenfrei ein Angebot. Wenn Sie dieses annehmen, sind wir zeitnah für Sie einsatzbereit.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.