Profiling erstellen – so lässt sich der Täter überführen

Bei der operativen Fallanalyse (im englischen Täter-Profiling) versuchen die Ermittler, auf Basis des vorliegenden Beweismaterials sowie der vorliegenden Tatortfotos Hinweise zum Aussehen, den Lebensumständen und dem Verhalten eines Täters zu erarbeiten.

Profiling klärt auf, wer der Täter sein könnte.Im 19. Jahrhundert wurde dies von den beiden Londoner Medizinern Thomas Bond und George Phillips zuerst versucht.

Diese wollten auf Basis aller bekannten Fakten ein Profil des Serienmörders Jack the Ripper erarbeiten. Der hatte im Jahr 1888 fünf Prostituierte innerhalb von nur wenigen Monaten im Londoner East End ermordet und verstümmelt. Da der Täter dieser Morde niemals gefasst wurde, versuchten die beiden Mediziner mit ihrer Arbeit, diesen mysteriösen Fall aufzuklären.

Profiling als bewährtes Instrument in der Kriminologie

Der Psychiater James A. Brussel befasste sich ebenfalls mit dem Täter-Profiling. Mit den vorliegenden Tatortfotos und dem gesicherten Beweismaterial eines Bombenattentates in New York gelang es ihm, Hinweise zum Täter zu erarbeiten. Diese führten im Jahr 1957 zu Festnahme des Täters.

Bei seiner Arbeit berücksichtigte Brussel sowohl das Opferprofil (die Viktimologie) als auch die Tatumstände sowie die Handlungen des Täters am Tatort.

Im Jahr 1978 schuf das FBI (Federal Bureau of Investigation) eine Einheit namens Behavioral Science Unit (BSU) an der FBI Akademie in Quantico und bereits im darauffolgenden Jahr konnten die Profiler der BSU dazu beitragen, einen gesuchten Serienmörder zu fassen.

Profiler unterteilen das Handeln der Täter in Phasen

Die Techniken, die beim Profiling eingesetzt werden, wurden in den darauffolgenden Jahren und Jahrzehnten immer weiterentwickelt und die Erfolge, die damit erzielt werden konnten, trugen dazu bei, dass heute in vielen Ländern Profiler eingesetzt werden.

Bei ihrer Arbeit unterteilen Profiler das Verhalten des Täters in vier Phasen, die sie analysieren können. Dabei handelt es sich

  1. um die Frage, welche Phantasie der Täter vor der Tat hatte, also warum handelte der Täter auf diese Art und Weise und an diesem Tag?
  2. die Frage, welchen Opfertyp der Täter sich ausgesucht hat und mit welcher Methode und welchen Mitteln er die Tat verübte.
  3. die Frage, wo sich der Tatort befand, wie er beschaffen ist und wie der Täter nach Verübung seiner Tat mit dem Opfer verfuhr.
  4. die Frage, wie der Täter auf die Ermittlungen der Behörden reagiert. Reagiert er auf die öffentliche Berichterstattung, indem er Kontakt zu den Behörden aufnimmt?

Die bei der Beantwortung dieser Fragen erarbeiteten Erkenntnisse können dabei helfen, den Ermittlungsbehörden Informationen über Alter, Lebensumstände, die Sozialisation und möglicherweise auch über den Beruf des Täters geben, so dass die Polizei sich bei ihrer Suche zum Beispiel auf einen Mann zwischen 25 und 40 Jahren konzentrieren kann, der in untergeordneter Position in einer Firma tätig ist.

Weitere Verfeinerungen hinsichtlich des Familienstandes sowie Vorlieben oder Abneigungen sind je nach Erkenntnisstand ebenfalls möglich.

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