Betrugsfälle Elfenbeinküste – die Millionenerbschaft

Autor: Jochen Meismann

Es gibt zahllose Betrugsfälle mit Ursprung in der Elfenbeinküste, die alle nur einen Background haben: Das Geld anderer Leute zu ergaunern.

Dass eine Millionenerbschaft in der Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) sich als große Falle und Betrug erweisen kann, ist vielen Menschen nicht bewusst. Welche Gefahren lauern und welche beiden Maschen bei dem Betrug sehr erfolgreich sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

1. Franzose oder Französin reist in die Elfenbeinküste, um eine Erbschaft anzutreten

Vor einiger Zeit haben Sie im Internet einen Franzosen oder eine Französin kennengelernt. Das war vielleicht in

Sie schreiben viel und verstehen sich wirklich gut. Alles ist sehr harmonisch und man ist sich gegenseitig sehr sympathisch.

Nach einiger Zeit spricht Ihr Chatpartner respektive Ihre Chatpartnerin sogar von Liebe zu Ihnen. Wo die Liebe hinfällt sagen Sie sich – und irgendwie fühlen Sie sich auch zu der anderen Person hingezogen.

Bevor es dann endlich zum ersten großen Treffen kommt, muss der Mann oder die Frau in die Elfenbeinküste reisen. Dort ist vor längerer Zeit der Vater gestorben und hat in Abidjan ein großes Erbe hinterlassen. Darum gilt es sich nun zu kümmern, damit es endlich zur Auszahlung kommt.

Millionenerbschaft in der Elfenbeinküste - Vorsicht Falle
Oft befinden sich die angeblich hilfsbedürftigen Menschen in der Elfenbeinküste

Es kommt zu Problem mit der Auszahlung des Erbes

Nehmen wir den Fall einer Französin. Es könnte genauso ein Franzose sein und dient nur als Beispiel für eine Geschichte, die Betrüger Ihnen auftischen könnten.

Die Dame haben Sie über das Internet kennengelernt und Sie hat Ihnen viele Fotos geschickt. Nun muss Sie an die Elfenbeinküste reisen, weil sie dort etwas geerbt habe. Dieses Erbe habe ihr dort der vor 5 Jahren verstorbene Vater hinterlassen. Es seien 4,5 Millionen Euro in Form eines Bankfonds. Das entspräche 5,5 Millionen US Dollar.

Die Frau nennt sich C’ecilia Giroud, ist 33 Jahre und kommt angeblich aus dem Stadtzentrum von Toulouse. Der Name ist variabel und ändert sich bei jedem Fall. Sie habe eine Ausbildung zur Krankenschwester hinter sich, und lebe gemeinsam mit ihrer besten Freundin. Sie sei schon länger geschieden von ihrem Mann, der in der französischen Armee arbeite.

Die Frau befindet sich alleine vor Ort und hält sich in einem Hotel auf:

Côte d’Ivoire, Abidjan, 00225 Cocody, Belle hôtel Tel. +225 59430941

Vor Ort habe sie sich einen Anwalt genommen und stehe im Kontakt mit dem Bankmanager. Damit sie jetzt ihr Erbe antreten könne, müsse sie der Bank 10.000 Euro vorlegen, angeblich für Steuern und Gebühren. Nun möchte sie, dass Sie als Ihr zukünftiger Ehemann ihr dieses Geld auslegen.

Als Gegenleistung bietet sie Ihnen 1 Million Euro als Anteil an und möchte direkt nach Einlösung des Erbes zu Ihnen ziehen und gemeinsam mit Ihnen leben.

Zur Glaubhaftmachung schickt sie Papiere und Unterlagen zur Erbschaft und eine Kopie Ihres Reisepasses oder Ausweises. Detaillierte Unterlagen könne sie aber nicht senden, denn dafür müsse sie der Bank 2.000 Euro zahlen, um Einsicht zu erhalten.

Weil das Erbe drohe zu verfallen, sei eine gewisse Eile geboten und die Dame stehe kurz vorm Verzweifeln. Sie wolle endlich weg von da unten, das Erbe ausgezahlt bekommen und zu Ihnen kommen. Nur Sie können ihr helfen.

Aber: Was sich so gut anhört ist allerdings selten wahr. In den meisten Fällen steht zu befürchten, dass es gar keine Erbschaft gibt und die Dame nichts anderes ist als eine Schwindlerin. Diese Betrüger heißen Love Scammer und die Masche an sich Romance Scamming oder Love Scamming. Der Begriff Love Scamming bedeutet auf Deutsch in etwa Liebesbetrug. Das Interesse der Scam Frau galt nie Ihnen, sondern nur Ihrem Vermögen und die große Liebe war nur gespielt.

2. Sie haben angeblich in der Elfenbeinküste geerbt

Das andere Betrugs-Szenario aus Afrika: Sie erhalten eine Nachricht von einem Anwalt aus der Elfenbeinküste, wonach Sie dort eine Erbschaft gemacht haben. Die verstorbene Person habe eine beachtliche Summe hinterlassen und zunächst habe man keine Erben finden können. Nun haben man endlich Sie ausfindig gemacht und festgestellt, dass Sie weitläufig mit dem Verstorbenen verwandt seien.

In Ermangelung anderer Erben seien Sie Alleinerbe. Aber die Sache pressiere, weil bald die Frist ablaufe, innerhalb derer die Erbschaft anzutreten sei. Nach dieser Frist verfalle alles und gehe an den Staat.

Gebühren für die Millionenerbschaft in der Elfenbeinküste sind vorher zu zahlen

Um die Erbschaft auf den Weg zu Ihnen zu bringen, seien ein paar Formalitäten nötig. Ach ja, und es fallen ein paar Kosten an:

  • Gebühren an für die Bank,
  • die Steuer
  • Honorar für den Rechtsanwalt.

Diese Summe ist im Vorfeld zu begleichen. Dafür bieten Ihnen die Betrüger gleich mehrere Zahlungsoptionen an. Beliebt sind:

  1. Banküberweisung zu Konten in aller Welt
  2. Geldtransfer per Western Union
  3. Zahlung per Bitcoins

Direkt nach dem Erledigen der Zahlung soll das ganze dort festliegende Geld an Sie fließen.

Dumm nur, dass es vermutlich weder den Verstorbenen noch die Erbschaft gibt. Und der Rechtsanwalt ist auch nicht echt. Er hat sich nur ein paar Visitenkarten drucken lassen und eine Webseite online gestellt, die ihn als Anwalt ausgibt. Wenn Sie bezahlen, erhalten Sie keine Erbschaft, sondern eine neue Zahlungsaufforderung, weil sich Probleme aufgetan haben. Dafür haben Sie erneut Geld zu überweisen.

So schützen Sie sich vor dem Betrug in der Ivory Coast

Wenn Sie vermeiden wollen, Geld zu verlieren, sollten Sie bei allen geschäftlichen Transaktionen im Zusammenhang mit der Elfenbeinküste allergrößte Vorsicht walten lassen. So etwas riecht zunächst einmal nach einem Fall von Vorschussbetrug. Diese Betrugsform fällt unter das Scamming.

Wenn Sie im Vorfeld eine bestimmte Summe an Geld ins Ausland überweisen sollen, ist meist etwas faul. Das gilt besonders dann, wenn Sie die andere Seite nur über E-Mails oder Fax- oder Telefonkontakte kennen.

  1. Glauben Sie zunächst gar nichts, was man Ihnen erzählt, ohne es nachzuprüfen.
  2. Beachten Sie, dass Ihnen zugeschickte Dokumente gefälscht sein könnten.

Zunächst überprüfen Sie alle Geschäftsvorfälle und Aktivitäten ganz genau. Sofern Ihnen das nicht auf eigene Faust gelingt, übernehmen unsere Detektive das für Sie, damit Sie nicht zum Opfer eines Betrugs werden.

  • Wir haben eine umfassende Erfahrung bei Ermittlungen in afrikanischen Ländern wie der Elfenbeinküste.

Sprechen Sie mit einem Detektiv unseres Teams und informieren sich über die Wege, wie wir Ihnen schnell und zuverlässig eine Personenauskunft in der Elfenbeinküste liefern können.

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