Personaldiebstahl

PersonaldiebstahlPersonaldiebstahl führt oft zu hohen Schäden im betroffenen unternehmen.

Ob Arbeitnehmer als Kassierer Geld aus der Kasse unterschlagen, Waren unter der Hand zu eigenen Zwecken einkaufen, ihren Chef betrügen oder bestehlen – immer häufiger müssen Arbeitgeber Detektive einsetzen, um schwarze Schafe im Betrieb zu überführen.

Das (Arbeits-)Recht steht in solchen Fällen voll auf der Seite der Arbeitgeber. „Die Inanspruchnahme eines Detektivs“, hat der Bundesgerichtshof (BGH) grundsätzlich entschieden, „stellt in der heutigen Zeit keinen außergewöhnlichen Umstand mehr dar“.

Haben Sie als Unternehmer auch den Verdacht, ein Angestellter hintergeht Sie? Dann sollten Sie den Rat eines Experten aus der A Plus Detektei suchen:

0800 – 33 33 583

Viele Treuepflichtverletzungen von Angestellten gegenüber ihrem Dienstherren sind von diesem nicht hinzunehmen. Grundsätzliche Maßstäbe, wann dies der Fall ist, gibt es dabei nicht. Entscheidend ist vielmehr die jeweilige Situation im Einzelfall.

Von der Rechtsprechung wurde dies zum Beispiel in folgenden Fällen bestätigt:

Weitere Informationen zum Thema Personaldiebstahl und Betrug durch Inventurdifferenzen finden Sie auch auf der Seite Mitarbeiterdiebstahl.

Diebstahl in Warenlagern

Tatsächlich wird nicht nur aus der Kasse gestohlen. Neben Geld sind auch Produkte aller Art im Visier von diebischen Mitarbeitern. Die allermeisten Mitarbeiter sind ehrlich und würden sich nie am Eigentum der Firma bedienen. Einige schwarze Schafe sorgen aber dafür, dass es immer wieder zu hohen Inventurdifferenzen kommt, die auf illegale Wegnahmen in Warenlagern zurückzuführen sind.

Dort haben externe Personen meist keinen Zugang, wohingegen sich die eigenen Mitarbeiter frei bewegen können. Und das wird von dem einen oder anderen Mitarbeiter zur Selbstbereicherung genutzt. Für weitere Informationen zu diesem Sonderfall des Diebstahls lesen Sie bitte die Unterseite zum Thema Lagerdiebstahl.

Zur Aufklärung von Warenverlusten setzen wir auch in begründeten Fällen eine verdeckte Videoüberwachung ein. Voraussetzung ist, dass diese durch geltendes Recht gedeckt ist.

Kündigung nach Diebstahl ist gerechtfertigt

Haben Sie in Ihrem Personal einen Dieb? Diesen Verdacht müssen Sie allerdings belegen, um dem Angestellten kündigen zu können. Damit Sie als Chef rechtlich reagieren zu können, benötigen Sie hieb- und stichfeste Beweise. Ein Detektiv wird mit erprobten Methoden eine gerichtstaugliche Beweisschritte einleiten, um den Täter zu stellen.

Nach einer Überführung des Arbeitnehmers als Dieb ist eine fristlose Entlassung aus „wichtigem Grund“ gemäß § 626 BGB ohne vorherige Abmahnung in der Regel gerechtfertigt (BAG NJW 88, 438; BAG, AP Nr. 65; LAG München, BB 69, 315). Das Arbeitsrecht in Deutschland ist zwar sehr arbeitnehmerfreundlich, doch bei Betrug, Unterschlagung oder Personaldiebstahl kennt es kein Pardon.

Liegen für ein Fehlverhalten eines Angestellten klare Anhaltspunkte vor, so darf der Arbeitgeber durch eine gezielte Mitarbeiterüberwachung mit Hilfe einer Detektei den Arbeitnehmer überführen lassen. Grundsätzlich trägt nämlich der Arbeitgeber die Beweislast für die Voraussetzungen der Pflichtverletzung und damit für das Vorliegen eines wichtigen Grundes für eine Entlassung im Sinne des § 626 BGB. Bei der Beschaffung dieser Beweise helfen Ihnen A Plus Detektive gerne.

Übrigens kommt es für eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses nicht auf die Höhe der gestohlenen Summe an. Auch kleine Personaldiebstähle sind demnach verwerflich und nicht hinnehmbar. So hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein unter dem Aktenzeichen 2 Sa 413/04 mit Urteil vom 18.Januar 2005 entscheiden, dass eine außerordentliche Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis auch bei einem Diebstahl von Gütern mit geringem Wert statthaft ist.

Hintergrund war der Diebstahl von Frischkäse mit einem Preis in Höhe von 1,99 Euro. Der Nachweis dieses Diebstahls berechtigte zur außerordentliche Kündigung auch während einer Phase der Freistellung von der Arbeit im Zuge eines Altersteilzeitvertrages.

Als die Entlassung ausgesprochen wurde, war der Angestellte sogar Ersatzmitglied des Betriebsrates und darüber hinaus zu 50 Prozent schwerbehindert. Dennoch war die Kündigung rechtens, wie die höchsten Arbeitsrichter in dem Bundesland mit ihrem Urteil entschieden.

Bei Personaldiebstahl muss überführter Angestellter die Kosten für Detektei ersetzen

Detektivkosten sind dabei in Prozessen häufig gemäß § 91 ZPO aus dem Grundsatz der positiven Vertragsverletzung und dem dadurch entstandenen Schadenersatzanspruch des Arbeitgebers durch den Angestellten zu erstatten (so etwa LarbG Mainz, 5 Sa 540/99; OLG München, 11 W 1592/93; OLG Hamm, 23 W 92/92; BAG, 8 AZR 5/97). Das gilt auch für Delikte wie Personaldiebstahl oder Betrug durch Personal.

Die Detektei A Plus sichert Ihre Interessen im Kampf gegen Personaldiebstähle, Unterschlagungen und kriminelle Mitarbeiter im gesamten Bundesgebiet von Deutschland. Die Wegnahme und der Diebstahl fremden Eigentums sind kein Kavaliersdelikt. Vielmehr sind sie eine Straftat und auch arbeitsrechtlich ein Grund für eine fristlose Entlassung des Mitarbeiters.

Falls auch in Ihrem Betrieb regelmäßig unerklärliche Inventurdifferenzen oder Kassenfehlbestände auftreten, sollten Sie im Interesse Ihres Betriebsergebnisses schnell handeln.

Schützen Sie sich und Ihre Firma vor Delikten dieser Art. Das geht durch den zielgerichteten Einsatz von spezialisierten Detektiven und verdeckt arbeitenden Privatermittlern. So haben Sie Beweise und die Kündigung steht auf deutlich sichereren Beinen als ohne klare Belege.

Rufen Sie jetzt gleich für eine Beratung durch einen Wirtschaftsdetektiv an. Die Nummer ist in ganz Deutschland kostenfrei zu erreichen:

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Diebstahl oder Unterschlagung – wo ist die Abgrenzung und der Unterschied?

Die Begriffe des Diebstahls und der Unterschlagung werden von Nicht-Juristen – und das sind ja die meisten Mitbürger – häufig miteinander vermischt und nicht klar abgegrenzt. Wenn auf dieser Seite von Personaldiebstahl die Rede ist, umfasst das auch die Unterschlagung. Zur besseren Abgrenzung hier noch eine kurze Erklärung der Begrifflichkeiten.

Wird ein Diebstahl begangen, so muss der Dieb die gestohlene Sache an sich nehmen und mitnehmen. Die Wegnahme ist der Bruch von fremdem Gewahrsam und daraus resultierend die Begründung eines neuen Gewahrsams, nämlich das des Täters.

Wird eine Unterschlagung begangen, so hat der Täter die Sache schon in seinem Gewahrsam. Er muss folglich den Gewahrsam nicht erst brechen, um einen neuen Gewahrsam zu begründen.

Strafe für Mitarbeiter bei Diebstahl

Weil beim Diebstahl die Sache erst an sich genommen werden muss (bei der Unterschlagung hat man sie ja praktisch schon in den Händen) erfordert ein Diebstahl aus juristischer Sicht eine größere kriminelle Energie.

Deshalb ist das Strafmaß bei Diebstahl auch höher als bei Unterschlagung. Diebstahl kann zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren führen, Unterschlagung nur bis zu drei Jahren.

Lesetipp zu Kriminalität in Betrieben:

Lesen Sie auch die Unterseite Mitarbeiterkriminalität. Dort finden Sie ein kostenfreies E-Book mit den 5 häufigsten Formen von Personalkriminalität aus Sicht einer Detektei. Alle Formen von kriminellem Handeln seitens des Personals stehen im Focus der Dokumentation.

Es wird Ihnen auch aufgezeigt, wie Sie sich effektiv dagegen schützen und wehren können. Die Delikte Unterschlagung durch Personal und Diebstahl aus der Kasse werden ebenfalls behandelt.

Aktuell wurden im arbeitsrechtlichen Bereich Fälle von Mitarbeiterkriminalität durch unsere Detektive in Stuttgart, durch Detektive in Berlin und durch Detektive in Düsseldorf bearbeitet.

Bitte beachten Sie, dass ein Privatdetektiv keine Rechtsberatung durchführt. Ein Detektiv ist kein Rechtsanwalt. Die auf dieser Seite genannten Urteile sind nur beispielhaft zu verstehen. Jedes Urteil ist darum stets nur Einzelfallentscheidung. Allerdings drücken die Urteile eine klare Tendenz der Rechtsprechung aus.

Im Bedarfsfall bei Mitarbeiterdiebstahl in Ihrer Firma sprechen Sie bitte für eine qualifizierte Rechtsberatung mit Ihrem Rechtsbeistand. Dieser wird Ihnen dann erklären, wie Sie vorzugehen haben.

  • Absolute Diskretion

    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

  • Schnelle Verfügbarkeit

    Wir wissen wie wichtig gutes Timing ist. Deshalb bietet die Detektei A Plus Ihnen eine besonders schnelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Observationen und Recherchen können in den meisten Fällen von heute auf morgen durchgeführt werden.

  • Jahrzehntelange Erfahrung

    Unser Geschäftsführer zählt zu den TOP Detektiven in Deutschland. Als Detektiv in 2. Generation ist er seit 1981 in seiner Berufung und hat persönlich mehr als 20.000 Fälle bearbeitet. Die Detektei A Plus vereinigt darüber hinaus die Fachkompetenz hochspezialisierter Experten bundesweit unter einem Dach.

  • Höchste Zuverlässigkeit

    Alle Aufträge der Detektei A Plus werden in enger Abstimmung mit dem Klienten exakt nach seiner Weisung durchgeführt. Wir stehen mit unserem Namen für einen tadellosen Leumund und höchste Zuverlässigkeit. So durften wir selbst für die deutsche Gerichtsbarkeit tätig werden.

Jüngst bearbeitete Aufgabenfelder

  • Detektiv in Kaufbeuren fotografiert kranken Arbeitnehmer bei der SchwarzarbeitEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus dem Allgäu stand im Verdacht, während der Krankheitszeit einer Schwarzarbeit nachzugehen. Er war von einem Kollegen in Arbeitskleidung gesehen worden. Hier war die Arbeit einer Detektei im Einsatzort Kaufbeuren notwendig. Durch eine gezielte Beobachtung konnte der angeblich Kranke bei der Arbeit auf dem Bau gesehen und von einem Detektiv dabei fotografiert werden.

  • Die Zahl der vorgetäuschten Erkrankungen während der Weihnachtsfeiertage steigt deutlich. Bestimmte Mitarbeiter haben keine Lust, an den Feiertagen und zwischen den Jahren zu arbeiten und lassen sich krankschreiben. Detektive beweisen Fehlverhalten während des Krankenscheins. So können Sie als Arbeitgeber sich wehren.

  • Wichtiger Zeuge durch Detektei A Plus gefunden. Im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens wurde ein wichtiger Zeuge gesucht. Der hatte vor Jahren eine Beobachtung gemacht. Ein Detektiv konnte im Zuge der Personensuche in akribischer Kleinarbeit und mit viel Geduld den Zeugen tatsächlich finden und seine Aussage entgegennehmen.

  • Wer ein Jobangebot erhält, rechnet nicht damit, zur Kasse gebeten zu werden. Genau das machen aber aktuell Heiratsschwindler mit einem dreisten Trick. Beachten Sie darum bitte die Warnungen der Detektei A Plus. Lesen Sie hier alles über das falsche Jobangebot in den USA.

  • Detektive überführen Kranken bei SilvesterpartyEin krankgeschriebener Arbeitnehmer aus Essen hatte sich über Silvester krankgemeldet. Seine Schicht musste ein Kollege übernehmen. Weil der Kranke zuvor Urlaub eingereicht hatte, der nicht gewährt wurde, stand er im Verdacht zu simulieren. Eine Observation ergab, dass er bis nach 04:00 Uhr unter starkem Alkoholeinfluss Silvester gefeiert hat. Das hatte arbeitsrechtliche Konsequenzen.

  • Detektive im Weihnachtseinsatz.

    Wie auch schon in den vergangenen Jahren häufen sich im Dezember die Einsätze auf Weihnachtsfeiern. Durch die sich bietenden Gelegenheit und den Alkohol kommt es vermehrt zu Fremdgehen. Privatdetektive beobachten den Partner am Abend der Weihnachtsfeier und stellen fest, ob der Klient betrogen wird oder nicht. Hören Sie dazu auch das Radiointerview.

  • Ein ehemaliger Geschäftsführer hatte nach seinem Ausscheiden aus der Firma ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot einzuhalten. Der frühere Arbeitgeber hatte den begründeten Verdacht, der Mann sei schon in der gleichen Branche tätig. So wurde eine Beobachtung durch die A Plus Detektei am Einsatzort Aalen gestartet. Im Zuge dieser Observation kam heraus, dass der Mann entgegen des Wettbewerbsverbots in einer branchengleichen Firma im Raum Stuttgart tätig war. Deren Geschäftsführer auf dem Papier war der Schwager der Zielperson. Durch die Aussagen der Detektive konnte der Klient juristische Schritte einleiten.

  • Veröffentlichung unserer statistischen Studie: Wer geht öfter fremd? Männer oder Frauen? Lesen Sie jetzt unsere große Untersuchung, die wir jüngst veröffentlicht haben. Dabei ging es um die Frage, wer häufiger beim Fremdgehen ertappt wird – Männer oder Frauen.

  • Wieder erwies sich der Brückentag in einigen Bundesländern als Auslöser einer Welle von Krankenscheinen. Das Brückentag-Fieber befiel auch einen Arbeitnehmer, der zuvor einen Urlaubsantrag eingereicht hatte, welcher abgelehnt werden musste. Prompt kam der Krankenschein. Im Zuge einer Observation durch die Detektei A Plus konnten Detektive am Einsatzort Mülheim beobachten, wie er am Brückentag offenbar kerngesund einer Schwarzarbeit nachging. Die Folge wird die Kündigung sein.

  • Einsatz in Frankfurt am Main: Unsere Wirtschaftsdetektive waren mit der Bearbeitung eines Falles von Krankschreibungsbetrug betraut und konnten den krankgeschriebenen Mitarbeiter als Simulanten überführen. Die beobachtete Zielperson ging während der Krankschreibung unverfroren einer Schwarzarbeit nach.

  • Erfolgreiche Aufklärung von Mitarbeiterkriminalität im Großraum Duisburg. Unsere Detektive konnten eindeutig eine Angestellte überführen, die sich am Firmeneigentum vergriff. Dabei unterschlug sie ihr anvertraute Einnahmen der Firma.

  • Nachweis von Personaldiebstahl in der Region Bremen. Unsere Wirtschaftsdetektive konnten durch eine verdeckte Mitarbeiterüberwachung nachweisen, dass sich ein Arbeitnehmer für die Taten verantwortlich zeichnete.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.