Detektiv Interview auf Radio Eins

auf radioeins RBB

Der Radiosender radioeins RBB führte ein Interview mit dem Geschäftsführer unserer Detektei zum Thema Heiratsschwindler.

Hauptthema waren die Methoden der Verführer. Wie gehen Heiratsschwindler heute vor und mit welchen Fallen muss man rechnen. Der „Witwentröster“ alter Prägung ist kaum noch präsent. Vielmehr werden Kontakte über das Internet geknüpft. Frauen fast jeder Altersklasse sind Zielscheibe oder Opfer der Betrüger. Was sind Love Scammer, wie gehen sie vor und mit welchen Methoden umgarnen sie ihre Opfer?

Hören Sie sich das Interview über das Vorgehen der Heiratsschwindler an.

Gesprächsabschrift des RBB Interviews

Heiratsschwindler

Radiointerview zum Thema Heiratsschwindler.Moderator: Kleiner Tipp vom Fachmann, nehmen Sie das als ersten Song, den Sie Ihrer Geliebten schenken, dann klappt es auch mit der Nachbarin. Das ist ja wohl der Verführer schlechthin, Jonathan Wilson und Desert Raven.

Apropos Verführer – 18.46 Uhr – wir kommen zu einer noch nicht rubrizierten, aber in Bau befindlichen Rubrik auf Radio 1. Ich selber – Arbeitstitel – nenne es: Vollis Resterampe. Vollis Resterampe, das sind ungeklärte Fragen, beantworteter Blödsinn, hermeneutische Tiefgängigkeiten ohne sinnvollen Zusammenhang.

Vielleicht für Sie, die Sie das Programm erst seit fünf Minuten hören, aber hier bleiben immer wieder lose Enden offen. Aber das muss ein Ende haben und zwar ein Open End. Wir klären immer Fragen an dieser Stelle, die in der Sendung auftauchten und übrig geblieben sind. Beispielsweise stellte ich mich heute als Witwentröster vor.

Sollte ein kleiner Scherz sein. Daraufhin entspannte sich aber parallel dazu im Internet auf der Facebookseite eine Diskussion darüber, dass doch heutzutage erstens so viele Leute sich scheiden lassen und deshalb gar nicht mehr so viele Witwen zur Tröstung zur Verfügung stünden.

Die Wilmersdorfer scheidet auch aus – sitzt nur noch bei Café Keese rum und wartet darauf, dass irgendeiner kommt. Das soll heißen, der Beruf des Heiratsschwindlers und des Witwentrösters ist out. So die These. Dann rufen Sie aber mal Jochen Meismann an, von der A Plus Detective GmbH und Sie werden feststellen – Banane; von wegen: Es wird gelogen und betrogen, wie schon lange nicht mehr. Ja, schönen guten Abend Herr Meismann.

Jochen Meismann: Ich grüße Sie, Herr Siebrecht.

Moderator: Als Witwentröster habe ich Konjunktur, korrekt?

Jochen Meismann: Sie vielleicht nicht, aber die modernen Witwentröster, die nicht unbedingt nur Witwen trösten, sondern auch andere Frauen, die haben wirklich Konjunktur. Denn der Heiratsschwindel ist längst im Internetzeitalter angekommen. Wir reden heute vom Heiratsschwindel 2.0 und nicht mehr vom Café Keese, wo man sich am Sonntagnachmittag getroffen hat, um in irgendeiner Form die Witwe kennenzulernen und dann anschließend zu trösten. Heute geschieht das ganze viel professioneller per Computer, per E-Mail, per SMS.

Moderator: Gut, also normalerweise, wenn ich nicht in irgendeiner Börse bin, keine Ahnung, Elitepartner oder sonst irgendwelche heiteren, schwingenden Verbände.

Jochen Meismann: Na gut, irgendwie muss man ja an Sie herankommen. Das heißt entweder sind Sie in einem sozialen Netzwerk oder Sie sind in irgendeiner Internetbörse vertreten, das muss ja jetzt nichts sein, wo Sie was bezahlen müssen, das können ja auch freie Anbieter sein. Und diese Börsen werden nun von den Leuten professionell von morgens bis abends abgegrast, um festzustellen, wo ist denn da die Frau, die nur darauf wartet, von mir endlich die E-Mail zu bekommen. Und diese Betrüger sitzen gar nicht mehr in Deutschland, diese Betrüger sitzen längst im Ausland. Das Ganze wird gesteuert aus Ghana und aus Nigeria und die deutschen Frauen fallen darauf rein.

Moderator: Ganz kurz mal. Was ist die typische Masche mit der man mich mehr oder weniger als Witwe bekäme. Oder wie alt muss ich sein, um die klassische Betrogene zu werden.

Jochen Meismann: Ich habe festgestellt, und wir bekommen etwa 100 Anfragen zu dem Thema pro Woche.

Moderator: Was?

Jochen Meismann: Ja, es ist tatsächlich sehr sehr viel und sehr sehr häufig. Ich habe festgestellt, dass die Frauen irgendwo zwischen dreißig und siebzig sind. Da gibt es wirklich eine ganz breite Spanne, das ist nicht in irgendeiner Form auf ein bestimmtes Alter fixiert. Das hängt damit zusammen, dass tatsächlich Massenkontakte hergestellt werden. Im Grunde genommen ist jeder zunächst einmal ein potentielles Opfer, der dort drin steht und nach einem Partner sucht, vielleicht jetzt nicht der Typ Heidi Klum oder Claudia Schiffer, weil die werden sowieso überschwemmt mit irgendwelchen Anfragen. Eher dann der normale Typ und dann kommt plötzlich jemand um die Ecke und sagt, meine Güte, du bist der Traum meines Lebens, auf dich habe ich immer schon gewartet. Und es gibt nichts Besseres als dich.

Moderator: Aber ist das die gleiche Nummer, mehr oder weniger, zärtliche Asiatin, 1,53 m, devot und bereit, sucht Anschluss an Mann in Westdeutschland.

Jochen Meismann: Nein nicht wirklich, das ist völlig anders. Sie müssen sich das so vorstellen, dass der Betrüger sich in der Regel als gut situierter Geschäftsmann ausgibt, der aus Australien, aus England, aus Kanada oder aus den USA kommt und dass er, aus welchen Gründen auch immer, eine deutsche Ehefrau haben möchte. Und dass diese Dame, die er da jetzt angeschrieben hat, exakt genau seinem Profil entspricht, was er immer schon gesucht hat.

Moderator: So ein Zufall.

Jochen Meismann: Ja, in der Tat, so ein Zufall. Und nach etwa drei bis vier E-Mails heißt es schon, my dear, my love und du bist die Beste und die Tollste und nach ungefähr 14 Tagen des Chattens kommt dann irgendwo die erste Frage: Ich brauche Geld.

Moderator: Okay, also wann immer die Frage nach Geld auftaucht, würden Sie sagen, werde ich aktiv, also ich mein, was können Sie denn da noch machen, also weil Geld überwiesen wird und der Herr nie auftauchte, müssen Sie dann nach Ghana reisen und da Internetsurfer in Brand setzen oder als Geheimdetektiv mit Geheimauftrag.

Jochen Meismann: Leider auch nicht wirklich. Wenn das Geld einmal überwiesen ist, dann ist es zu spät. Wir können im Prinzip nur warnen, das heißt unsere Aufgabe liegt in der Prävention. Wir verdienen kein Geld damit, sondern tatsächlich ist es so, dass wir die Frauen darauf aufmerksam machen, dass es diese Masche gibt, dass es Lovescam gibt, und dass es wirklich viele Betrüger gibt, die den Beruf des Lovescammers haben und die weltweit versuchen, Frauen in irgendeiner Form in diese Falle zu locken. Unsere Aufgabe ist es einfach präventiv dann zu sagen, passt auf, so läuft das Ganze. Wir beschreiben es auf unserer Webseite sehr ausführlich, wie das funktioniert. Wir beschreiben auch, in welcher Form die Betrüger an die Frauen herantreten und das Ganze ist nur als Warnung gedacht, nicht aber als Geschäftsmodel.

Moderator: Herr Meismann, sie haben eine Stimme, die mich dazu einlädt, mir irgendwas auszudenken, womit ich Sie mal beschäftigen könnte. Ich würde so gern, dass Sie mal als Detektiv für mich arbeiten. Ansonsten aber, allen anderen Männern sei gesagt, Augen auf bei der Berufswahl, werden sie kein, wie sagten Sie, Lovescammer.

Jochen Meismann: Ja, Lovescammer.

Moderator: Lovescammer, die moderne Form des Witwentrösters ist der Lovescammer, aber dafür aber auch um Längen übler. Danke Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag. Danke für die Auskünfte.

Jochen Meismann: Ihnen auch. Machen Sie es gut.

Moderator: Alles Gute, tschüss.

Haben auch Sie Beratungsbedarf in einem Fall dieser Art mit einem vermeintlichen Heiratsschwindler? Gerne steht Ihnen ein Privatdetektiv unseres bundesweiten Ermittlerteams Rede und Antwort. Nicht immer können Detektive helfen – aber doch oft. Für den ersten Kontakt wählen Sie jetzt:

02369 – 20 30 490

Hören Sie sich auch die folgenden Radio Interviews an:

  • Absolute Diskretion

    Von Ihrem Auftrag weiß niemand etwas. Und das soll auch so bleiben. Seit Gründung der A Plus Detective GmbH 1995, sind wir der absoluten Diskretion verbürgt. Die Namen unserer Kunden halten wir stets unter Verschluss und behandeln diese streng vertraulich.

  • Schnelle Verfügbarkeit

    Wir wissen wie wichtig gutes Timing ist. Deshalb bietet die Detektei A Plus Ihnen eine besonders schnelle Verfügbarkeit der Einsatzkräfte. Observationen und Recherchen können in den meisten Fällen von heute auf morgen durchgeführt werden.

  • Jahrzehntelange Erfahrung

    Unser Geschäftsführer zählt zu den TOP Detektiven in Deutschland. Als Detektiv in 2. Generation ist er seit 1981 in seiner Berufung und hat persönlich mehr als 20.000 Fälle bearbeitet. Die Detektei A Plus vereinigt darüber hinaus die Fachkompetenz hochspezialisierter Experten bundesweit unter einem Dach.

  • Höchste Zuverlässigkeit

    Alle Aufträge der Detektei A Plus werden in enger Abstimmung mit dem Klienten exakt nach seiner Weisung durchgeführt. Wir stehen mit unserem Namen für einen tadellosen Leumund und höchste Zuverlässigkeit. So durften wir selbst für die deutsche Gerichtsbarkeit tätig werden.

Wie kann ich einen Detektiv beauftragen?

In nur 3 Schritten können Sie uns Ihren Auftrag erteilen:

1. Sie kontaktieren uns.

2. Sie schildern den Sachverhalt.

3. Wir erstellen Ihnen kostenfrei ein Angebot. Wenn Sie dieses annehmen, sind wir zeitnah für Sie einsatzbereit.

Hinweis

Wir unterhalten nicht in jeder Stadt örtliche Büros, da diese unnötige Kosten verursachen würden. Die Einsätze unserer Detektei werden von unserer Zentrale in Dorsten koordiniert und verwaltet (*Rufumleitung zum Hauptsitz, Ortstarif, keine Zusatzkosten). Die Bearbeitung der jeweiligen Einsätze erfolgt durch unsere erfahrenen, bundesweit verteilten Einsatzkräfte. Die eingesparten Betriebskosten kommen so unseren Mandanten als Kostenersparnis zugute.