Betrugsversuch mit dem Unfall des Sohnes

Meine Erfahrung mit einem Liebesbetrüger, ein Erfahrungsbericht von Sahra.

Beginn eines Betrugs. Detektive warnen vor Heiratsschwindler.Angefangen hat alles wie so oft üblich mit einer Kontaktanfrage über Facebook. Ich ignorierte diese Anfrage 3-mal …. dann wurde ich aber neugierig und schaute, wer dahinter steckte. Also nahm ich diesen Mann als meinem Freund in der Facebookliste auf.

Wir unterhielten uns zunächst sehr oberflächlich: Wie geht es dir? Was machst du? Und so weiter. Ich verbrachte viele Stunden mit diesem Herrn, bis sich bei mir so etwas wie eine kleine „Beziehung“ entwickelte.

Die täglichen Mails taten mir irgendwie gut und ich habe ihn schon fast vermisst, wenn er nicht da war. Mein Leben spielte sich nur noch am PC ab.

Er erzählte mir, seine Frau sei an Lungenkrebs gestorben. Natürlich glaubte ich alles, was er mir sagte. Seine Mails waren so schön für mich, dass ich glaubte, den Richtigen nun endlich gefunden zu haben.

Aber was dann kam, riss mich aus allen Träumen heraus. Mitten in der Nacht bekam ich eine Meldung, dass sein Sohn einen Autounfall hatte und er nun in London im Krankenhaus behandelt wird.

Die erste Geldforderung des Betrügers

Er brauche sofort 800,00 € für die Behandlung, sonst könne sein Sohn sterben. Am nächsten Tag schrieb ich ihm, dass es mir leid tue, aber ich könnte ihn da nicht helfen, da ich kein Geld habe und ich auch nicht bereit sei, etwas an Personen zu zahlen, die ich nicht kenne. Soweit alles gut.

Er versuchte es aber weiter, ich sei jetzt seine Frau und müsste ihm helfen. Das mache man so in einer Beziehung. Daraufhin sagte ich ihm, dass er doch auch Geld verdienen müsste. Er war angeblich für die Vereinten Nationen als Psychiater in Kabul tätig, wo er mit Terroristen zusammen arbeiten muss.

Seine Ausrede warum er nicht an sein Geld kommt

Sein Geld gehe angeblich auf ein Konto nach Schweden und er dürfe auf Grund der hohen Sicherheitsauflagen nicht an sein Geld ran. Bei mir stellte sich gleich die Frage, wovon lebt er? So ging es hin und her mit Nachrichten. Er setzte mich mit seinem Liebesgesülze so unter Druck, dass ich mir was einfallen lassen musste.

Ich habe dann mit meiner Freundin besprochen, dass sie ihm schreibt, ich sei auf der Arbeit gefallen und müsse ins Krankenhaus.

Dann kam das Mitleid. Meine Freundin wurde mit Mails überhäuft, so in etwa: sein Sohn müsse sterben, wenn er kein Geld senden kann und nun sei auch noch seine „Liebe“ im Krankenhaus. Er wisse nicht mehr, was er tun solle.

Ich habe es dann so gemacht, dass ich mit ihm weiter geschrieben habe, aber eben angeblich aus dem Krankenhaus heraus, wo ich ja nicht war, aber er sollte es so glauben. Ich wollte normal mit ihm schreiben, nicht über das Thema Geld.

Ich wollte es nicht wahr haben, dass dieser Mensch, zu dem ich eine emotionale Bindung aufgebaut hatte, ein Betrüger ist. Aber das Thema Geld war erst einmal weg. Jetzt konnte es weiter gehen wie immer. Wir haben uns immer und immer wieder die große Liebe geschworen. Es war ein Zustand, der viel zu schön war. Ich habe Worte gehört, die ich noch nie so hörte von einem Mann.

Anderer Name – gleiches Foto

Alles verlief immer schöner, ja ich vergaß bei aller Liebelei sogar, dass es noch ein Leben außerhalb des Computers gab. Ich funktionierte nur noch für „meinen Mark“. Eines Abends sah ich zufällig auf einem anderen Profil jenes Foto, das Mark als sein Profilbild nutzte. Nur stand hier ein anderer Name. Ich sprach ihn darauf an. Er hat Himmel und Hölle versucht, mir zu erklären, dass der Mann auf dem Foto er selbst sei.

Das war der erste große Einbruch in der so schön begonnenen Internetliebe. Ich gab keine Ruhe mehr, wollte wissen, warum er andere Bilder benutzt und diese als seine ausgab.

Es war nur ein hin und her. Ich fand raus, dass sein Bild einem Aaron Ramos gehörte. Daraufhin habe ich ihn wieder damit konfrontiert.

Jeder andere hätte längst die Notbremse gezogen. Jetzt kamen Ausreden der feinsten Art, ja er könne seine Bilder nicht reinstellen, weil er für die Vereinten Nationen arbeite und da die Sicherheitsauflagen sehr hoch seien, könne er sein eigenes Bild nicht reinstellen, weil er mit Terroristen arbeite.

Ich dachte, so ein Schwachsinn aber auch. Es sind auch Polizisten und Anwälte mit Bild bei Facebook. Jetzt begann die Zeit, wo wir uns nur noch gezankt haben. Ich war jeden Tag nur damit beschäftigt, mehr über ihn zu bekommen.

Nun habe ich auch begonnen seine anderen Frauen anzuschreiben. Ich musste ihnen mitteilen, dass der Mann, mit dem sie schreiben, ein Heiratsschwindler ist. Oh was musste ich mir von denen anhören. Nur eine hat ihn sofort geblockt, die anderen ignorierten meine Worte.

Ich bekam von einer aus Philippinen gesagt, dass er sich besuchen will und er sie auch heiraten möchte.

Lesen Sie hier den 2. Teil: Der Betrüger lässt nicht locker.

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