Selbstmordversuch durch Liebesfalle

Ein wahrer Erfahrungsbericht von Simone

Ich habe ca. 3 Monate mit einem Mann via Skype gechattet. Es fing an, dass er mir eine Kontaktanfrage gesendet hat. Da ich noch nie mit jemandem gechattet habe, habe ich die Kontaktanfrage angenommen. Es war also Neuland für mich.

A Plus Detektive helfen Betrüger zu erkennen.Er schrieb, dass er Amerikaner ist und bei der Air Force stationiert ist. Sein Name sei Edward. Seine Familie habe er vor 5 Jahren bei einem Autounfall verloren und solange sei er nun auch schon in Afghanistan stationiert.

Mich hat das Schicksal dieses Menschen sehr berührt und deswegen habe ich ihm auch von mir alles erzählt. Wir haben uns gut unterhalten, aber eben nur per Chat und Videotelefonie, weil die Telefonie von Afghanistan nicht möglich sei.

Er hat sich mir gegenüber sehr einfühlsam verhalten und ich muss zugeben, dass ich es genossen habe, mich so offen und herzlich mich mit ihm zu unterhalten.

Erste Anzeichen von Sucht beim Chat mit dem Betrüger

Ich habe ihm kurze Zeit später mittgeteilt, dass ich unseren Kontakt beenden wolle, weil ich auf dem besten Weg war, mich in ihn zu verlieben. Ich kann nicht sagen wieso, es war einfach ein Gefühl der Sehnsucht da.

Wir haben über Gott und die Welt geplaudert und auch über uns. Ich hatte keine Schuldgefühle meinem Mann gegenüber; was sollte auch passieren, er war weit weg und würde nie hierher kommen. Wir chatteten meistens am Nachmittag oder in der Nacht, wenn ich nicht mehr schlafen konnte.

Es war wie eine Sucht. Ich habe mir extra ein neues Handy, nur zum chatten, zugelegt. Ich war nur froh, wenn ich mit diesem Mann reden konnte.

Geld sollte deponiert werden

Irgendwann sagte er mir, dass er eine große Summe Geld bekommen wird und ob ich es für ihn bei mir deponieren könnte. Er wollte irgendwann nach Deutschland kommen und sich hier ein neues Leben aufbauen.

Ich war einverstanden und wusste aber noch nicht, auf was ich mich da einlasse. Es sollte ein Agent zu mir kommen und mir das Geld bringen. Vorher sollte ich aber 4.000,00 € per Moneygram nach Hannover senden. Ich war so perplex, dass ich seine Bitte zuerst abgelehnt habe, auch weil ich gar nicht so viel Geld hatte.

Die nächste Geldforderung kommt

Er hat keine Ruhe gelassen und immer wieder auf mich eingeredet, ich solle ihm doch helfen. Er hat es geschafft; ich habe die 4.000,00 € für ihn zusammengekratzt und dafür sogar Schulden gemacht, nur damit ich ihm das Geld senden konnte. Jetzt wird alles gut, dachte ich.

Denkste, denn bald darauf meldete sich der angebliche Agent und verlangte von mir 12.800,00 €, um das Geldpaket auslösen zu können. Das war der Moment, in dem ich bereits ahnte, dass ich betrogen werde.

Ich wollte es aber nicht wahrhaben und ich konnte es mir auch nicht vorstellen, dass er mir so etwas antut. Deswegen kontaktierte ich Edward und fragte ihn, was das soll und brach den Kontakt von meiner Seite ab. Ich war so wütend auf mich.

Doch nach kurzer Zeit meldete sich Edward bei mir und vertröstete mich, ich solle mir keine Sorgen machen. Er würde versuchen, über einen anderen Weg an das Geld zu kommen. Dadurch war für mich die Welt wieder in Ordnung.

Die Situation macht krank

Trotzdem habe ich mich aber nicht mehr wohlgefühlt. Das ging soweit, dass ich zum Arzt gegangen bin, der mir sogar Medikamente gegen Depressionen und Ängste verschrieben hat. Aber nichts hat geholfen, da ich ja auch mit niemanden darüber reden konnte. Was sollte ich auch sagen?

Edward erzählte mir, dass er nach Deutschland kommen wolle, damit er sich um das Geld kümmern und mich natürlich sehen kann. Aber dann kam der nächste Hammer. Ich sollte ihm nochmal mit Geld aushelfen.

2.000,00 € sollte ich an den Agenten (sein Name Harry B.) nach Ghana senden und dabei Western Union nutzen. Ansonsten könnte er kein Flugticket buchen. Er selber könnte das Ticket nicht buchen, da er die Basis in Kabul heimlich verlassen wollte.

Eine weitere Überweisung wird erfragt

Ich wusste nicht, woher ich das Geld nehmen sollte und sagte wieder nein. Aber das Nein hat nur 2 Wochen gehalten. Danach habe ich alles unternommen, um das Geld für ihn zu besorgen.

Letztendlich bin ich zur Bank gegangen und habe mir das Geld geliehen und direkt am nächsten Tag nach Ghana überwiesen. Am Mittwoch wollte er in London zwischenlanden. Ich dachte, dass nun endlich alles gut geht. Aber nein, es kam wie es kommen musste. Er schickte mir eine E-Mail mit einer flehenden Bitte um 3.800,00 €.

Der Suizidversuch nach den ganzen Zahlungen

Er würde von der Militärpolizei in London festgehalten und ich könne ihn mit dem Geld freikaufen. Das war für mich das endgültige Aus dieser Beziehung. Ich konnte einfach nicht mehr. Die kommende Nacht ging es mir schon sehr schlecht. Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte und wie ich mit dem Erlebten fertig werde.

Was sollte ich meiner Familie sagen? Ich konnte es einfach nicht. Was ich dann getan habe bereue ich zum Glück. Ich habe am nächsten Morgen versucht, mir mit Tabletten das Leben zu nehmen. Es wurde der Notarzt gerufen.

Ich verbrachte 4 Wochen auf der Psychiatrischen Station, seitdem befinde ich mich bis heute in einer psychiatrischen Tagesklinik. Mein Suizid war ein Hilferuf, der gehört wurde. Dafür, dass ich noch am Leben bin, danke ich allen, die mir geholfen und beigestanden haben, vor allem meinen Mann.

Warnung an alle Leserinnen und Leser vor den Folgen von Liebesbetrug

Der versuchte Selbstmord sollte eine Warnung an alle Leserinnen und Leser dieser Seite sein. Niemand sollte sich emotional so in die Hände der Betrüger begeben. Es kostet am Ende viel Geld und führt zu einem enormen emotionalen Schaden und hinterlässt einen Trümmerhaufen der Gefühle. Da kann dann auch der beste Detektiv nichts mehr bewegen.

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