Betrugsmasche Partnerbörse – windige Betrüger sind auf Geld aus

Viele Menschen suchen heute in Partnerbörsen nach der großen Liebe fürs Leben. Online-Dating ist an der Tagesordnung, birgt aber eine Reihe von Gefahren.

SO tummeln sich in allen Partnerbörsen des Internets viele Betrüger mit sogenannten Fake-Profilen. Diese Betrüger nennt man auch Scammer nach dem englischen Wort „scam“ für Betrug. Die Täter kommen zum größten Teil aus Afrika und sind in Gruppierungen wie der Nigeria Connection organisiert. Sie machen Jahr für Jahr unzählige Millionen Euro Beute.

Betrugsmasche Partnerbörse - windige Betrüger sind auf Geld ausDie Nutzer suchen nach Liebe und werden zum Opfer, ohne das Sie das ahnen.

Die typischen Maschen beim Online-Betrug in Partnerbörsen stellen wir Ihnen hier vor.

Der US Soldat

Bei der Partnersuche treten Männer, die sich als amerikanische Soldaten ausgeben, an arglose Frauen heran. Das geschieht über soziale Netzwerke genauso wie über kostenpflichtige Portale zur Partnersuche.

Die Fotos in den Profilen zeigen einen attraktiven und starken Mann, der als Soldat in einem fernen Land voller Gefahren stationiert ist. Tatsächlich sind diese Fotos aber gestohlen und hinter dem Profil steckt ein Scammer, der darauf aus ist, Geld zu ergaunern.

Nachdem der Scammer das Vertrauen der Frau gewonnen hat und fester Bestandteil ihres Lebens wurde, geht er aufs Ganze und fängt an, wilde Geschichten zu erzählen. Alle haben eines gemeinsam: Er braucht dringend Geld.

Einige dieser Lügengeschichten beim Dating-Betrug möchten wir Ihnen vorstellen.

1. Er ist in einer Spezialeinheit (Special Operations)

Er gehört zu einer Spezialeinheit und kann daher nicht mit Ihnen skypen.

Es ist wahr, dass Sondereinsatzkräfte nicht über ihren Job sprechen, aber das bedeutet auch, dass sie Fremden, die sie im Internet kennengelernt haben, nicht sagen, dass sie in einer Sondereinheit sind. Wenn solche Soldaten gefragt werden, was sie machen, sagen sie einfach, sie seien in der Armee. Sondereinsatzkräfte prahlen nicht mit ihrer Mission.

Er erzählt das nur, weil bei einem Chat per Skype sofort auffallen würde, dass er nicht der Mann auf den Fotos ist.

2. In seinem Umfeld sind viele Menschen gestorben.

Seine Eltern starben schon früh, seine Frau starb in seinen Armen an Krebs oder wurde bei einem tragischen Autounfall getötet. Seither ist er Witwer und erst jetzt wieder bereit, ein neues Leben zu beginnen. Sein Kind ist verwaist und lebt in einem Internat, bei einer Nanny oder in einer Militärakademie.

3. Ihm wurde der Urlaub verweigert.

Er behauptet, er sei seit zwei Jahren im Einsatz, hat keinen Urlaub gehabt und wird auch in naher Zukunft nicht nach Hause dürfen. Deswegen kann er sie im Moment nicht persönlich besuchen. Die Wahrheit ist: Wenn es nur Soldaten gäbe, dem der Urlaub verweigert würde, nachdem er jahrelang in Übersee im Einsatz war, wäre das ein Skandal, der groß durch die Presse gehen würde.

4. Er ist in einer streng geheimen Mission.

Er ist in einer streng geheimen Mission in einem fernen Land unterwegs. Das sind Länder wie der Irak, Afghanistan, Syrien oder Jemen. Ja, es gibt US-Truppen in diesen Ländern. Aber: Die Soldaten halten diese Information geheim und erzählen Ihnen nicht, dass sie sich in einer „streng geheimen Mission“ befinden. Kein Soldat gibt seinen geheimen Standort an jemanden weiter. Weder an Menschen, die er persönlich kennt und schon gar nicht an solche, die er nicht persönlich kennt.

5. Er braucht die Erlaubnis von jemandem in seiner Einheit.

Er sagt, dass er nicht darüber reden darf, was er beim Militär macht, aber er hat mit seinem General geklärt, dass er Ihnen ein wenig erzählen darf, um Sie glauben zu machen, er sei derjenige als der er sich ausgibt.

Wenn er wirklich keine Details über seinen Job mitteilen darf, wird er noch nicht einmal mit seiner Familie darüber sprechen, geschweige denn mit jemandem, den er gerade im Internet kennengelernt hat.

Oft folgt dann die Story, dass er die Erlaubnis einholen muss, um zu Ihnen in den Urlaub zu kommen. Dafür sollen Sie einen Antrag auf Urlaub bei dem General oder den vereinten Nationen (UNO) stellen. Folge dieses Antrags ist eine Forderung nach Geld, das sie für seinen Urlaub bezahlen sollen.

6. Er muss einen Ersatz für seinen Urlaub stellen.

Er fordert, dass Sie für seinen Urlaub eine Ausgleichzahlung leisten, weil die Armee einen Ersatz für Ihn bestellen muss. Das ist falsch. Ein echter Soldat muss keinen „Ersatzmann“ stellen und kein Geld für die Heimreise auslegen. Die Armee bezahlt alle Reisen in und aus einem Kriegsgebiet.

7. Er braucht Sie, um seinen Urlaub zu beantragen.

Er sagt, er kann nur zu Ihnen kommen, wenn Sie als seine Verlobte seinen Urlaub über eine bestimmte E-Mail-Adresse beantragen. Er nennt das Leave-Request. Die Armee fordert und erlaubt keine Urlaubsanträge von Familienmitgliedern der Armee. Selbst im Falle eines Notfall-Urlaubs wegen eines Todesfalls prüfen die zuständigen Stellen, ob das stimmt. Keineswegs reicht es, wenn Sie einen „Antrag“ stellen.

8. Er hat keine Postanschrift.

Er sagt, er habe keine Postanschrift wie jeder andere Soldat, weil er sich entweder in einer geheimen Einheit befindet oder sein Standort so oft wechselt. Die Wahrheit ist: Selbst bei Sondereinsätzen hat jeder US-Soldat eine sogenannte APO-Adresse, über die man ihm per Feldpost Briefe oder Päckchen schicken kann.

Eine solche APO Adresse ist nie Postfach und sie ist schon gar nicht in Nigeria, Ghana oder Malaysia. Sie müssen die Post auch nicht über einen Verwandten, das Rote Kreuz, einen Agenten oder einen Diplomaten schicken, weil er seine Adresse nicht preisgeben kann.

9. Er braucht Sie, um für das Telefon oder das Internet zu bezahlen.

Er möchte, dass Sie ihm Geld für Telefonkarten schicken oder iTunes Karten kaufen, deren Nummern Sie ihm durchgeben, damit Sie weiter mit ihm sprechen können. Das ist Blödsinn. Jeder echte Soldat darf kostenlos nach Hause anrufen oder im Internet surfen.

10. Er möchte in den Ruhestand gehen.

Er möchte in Rente gehen, damit er Sie heiraten und mit Ihnen zusammen leben kann. Dafür muss er eine Abstandzahlung leisten, die Sie ihm vorschießen sollen. Oder er will Ihnen eine Box mit seinen Wertsachen schicken.

Dumm nur, dass Sie dafür an einen Diplomaten oder eine Transport-Firma hohe Gebühren bezahlen soll, Steuern entrichten müssen, den Inhalt verzollen sollen und noch ein Anti-Terror-Zertifikat bezahlen sollen. Es gibt keine Abstandzahlung und keine Box. Es geht dabei nur darum, Ihr Geld zu bekommen.

11. Sein Kind braucht dringend Hilfe.

Er hat ein Kind, das einen Unfall hatte und eine Operation und Medikamente benötigt. Er braucht nun dringend Geld, um es die lebenswichtige Krankenversorgung zu bezahlen, weil er keinen Zugang zu seinem Konto in den USA hat.

Das ist Blödsinn, weil alle Soldaten und deren Kinder staatlich über Tricare versichert sind, die alle Leistungen abdecken. Echte Soldaten der US-Armee zahlen nicht selber für die medizinische Versorgung ihres Kindes. Überdies können sie auch in Übersee über die Konten verfügen.

12. Er will ein gemeinsames Konto eröffnen.

Unser Tipp: Lassen Sie unbedingt die Finger davon; Sie werden es später sonst bitter bereuen. Es ist eine Masche, die die Opfer am Ende Kopf und Kragen kostet. Schicken Sie ihm auch keine Kopie Ihres Ausweises und lösen Sie keine Schecks ein, denn es sind alle gefälschte Schecks.

Der Mann auf der Ölplattform

Manche Romance Scammer geben sich auf dem Dating-Portal oder der Singlebörse als Arbeiter auf Öl-Plattformen aus und suchen nun die neue Liebe. Auch das ist eine altbekannte Masche, die der Abzocke dient.

Ähnlich wie bei der Masche als Soldat kommen bei diesem Betrug viele dramatische Stories zum Tragen, die alle nur auf eines Abzielen: Das Geld der Opfer.

Der Handelsreisende in Afrika

Der Betrüger beim Online-Dating behauptet, er sei Antiquitäten-Händler oder Autohändler oder Constructor aus England, den USA oder Frankreich und müsse nun beruflich nach Afrika reisen.

Dort passieren ihm Sachen wie:

  • Probleme mit dem Zoll
  • Überfall
  • Krankenhausaufenthalt
  • Gold-Fund

Alle Geschichten haben in jedem Fall eines gemeinsam: Am Ende möchte er immer Geld von seinem Opfer. Dieses Geld soll oft per Western Union nach Afrika geschickt werden.

Fazit zu Dating Betrügern

Die hier vorgestellten Fälle sind nur die gängigsten. Es gibt eine Vielzahl weiterer Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Love Scamming, die die Betrüger täglich variieren, um Geld aus den Opfern zu pressen.

Bitte befolgen Sie daher unseren dringenden Tipp: Zahlen Sie niemals Geld an einen neuen Partner, den Sie im Internet auf deiner Dating-Plattform kennengelernt haben. Wenn er Ihnen seine Liebe gesteht, ohne dass es jemals ein persönliches Treffen gegeben hat und er nun Ihre finanzielle Unterstützung benötigt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er ein Scammer ist.

Seien Sie vorsichtig mit Bekanntschaften in Online-Partnerbörsen. Hören Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand und setzen die rosarote Brille ab. Denken Sie an unseren Tipp, dass Romance Scamming auf Online-Dating-Portalen weit verbreitet ist. Prüfen Sie zum Schutz vor Betrug beispielsweise die Fotos mit der Google Bildersuche um falsche Fotos zu erkennen und sich vor falschen Profilen genau wie vor falscher Liebe zu schützen.

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